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Bergung in Spanien: "Wir gehen nicht ohne Julen" – Retter aber müssen warten

Drama in Spanien  

"Wir gehen nicht ohne Julen" – Retter aber müssen warten

24.01.2019, 16:34 Uhr | dpa

Der vertikale Rettungstunnel wurde nach langer Arbeit fertiggestellt. Doch der riskanteste Bauabschnitt kommt erst noch. (Quelle: Reuters)
Fortschritte bei Bergung des zweijährigen Kindes in Spanien

Der vertikale Rettungstunnel wurde nach langer Arbeit fertiggestellt. Doch der riskanteste Bauabschnitt kommt erst noch. (Quelle: Reuters)

Der vertikale Rettungstunnel ist fertig: Doch der riskanteste Bauabschnitt kommt erst noch.(Quelle: Reuters)


Der kleine Julen ist vor zehn Tagen in ein tiefes Brunnenloch gefallen. Auch wenn die Hoffnung, den Jungen lebend zu finden, äußerst gering ist – die Helfer arbeiten fieberhaft weiter.

Die aufwendige Bergung des vor eineinhalb Wochen in einen Brunnenschacht in Spanien gestürzten Julen geht nur schleppend voran. Ein achtköpfiges Team von Bergarbeitern wartete am Donnerstagmorgen zunächst auf seinen Einsatzbeginn. Die Spezialisten sollen vom Grund eines in den vergangenen Tagen gebohrten Parallelschachts einen waagerechten Tunnel zu der Stelle graben, an der der Zweijährige vermutet wird.

Am Mittwoch hatten neue Probleme bei der Sicherung des Rettungslochs die Arbeiten, die eigentlich schon am Dienstag beginnen sollten, weiter verzögert. Die Helfer waren auf neue Probleme bei der Befestigung und Stabilisierung des 80 Meter tiefen Parallelschachts gestoßen. Dieser musste in seinem unteren Teil zunächst breiter gebohrt werden.

Rettungsarbeiten unter Extrembedingungen

Nun aber sollen die ersten beiden Minenarbeiter laut spanischen Medien im Lauf des Donnerstag mit einer speziellen Kapsel in den Schacht herabgelassen werden. Die Kumpel sollen sich jeweils in Zweierteams für etwa 30 Minuten unter anderem mit Spitzhacken und Presslufthämmern vorarbeiten und dann abgelöst werden. Die Bedingungen seien dabei extrem, wegen der Enge könnten die Männer nur knieend oder liegend graben, hieß es.

Der Junge war am 13. Januar bei einem Ausflug mit seinen Eltern in den 107 Meter tiefen, vermutlich illegal auf der Suche nach Wasser gegrabenen Schacht gefallen. Dieser hat einen winzigen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern. Das spanische Fernsehen berichtete, die örtlichen Justizbehörden in Málaga hätten Ermittlungen eingeleitet, um die Umstände des Unglücks genau zu klären.
 

 
Insgesamt waren rund 300 Helfer Tag und Nacht im Einsatz, um zu Julen vorzudringen. Nach einer ersten Bilanz des Sprechers der Einsatzkräfte, Ángel García Vidal, wurden bei den Bohrungen 40.000 Tonnen Material abgetragen. "Unter normalen Umständen würde so eine Aktion Monate dauern", betonte er.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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