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Schwangere Journalistin muss Taliban um Hilfe bitten

Von afp
01.02.2022Lesedauer: 2 Min.
Charlotte Bellis und Jim Huylebroek (l): Nachdem ihr Heimatland ihr die Einreise verweigerte, suchte die neuseelÀndische Reporterin Hilfe bei den Taliban.
Charlotte Bellis und Jim Huylebroek (l.): Nachdem ihr Heimatland ihr die Einreise verweigerte, suchte die neuseelÀndische Reporterin Hilfe bei den Taliban. (Quelle: Uncredited/Charlotte Bellis/AP//dpa-bilder)
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Eine NeuseelĂ€nderin wird in Afghanistan schwanger und möchte in ihr Heimatland zurĂŒckkehren. Doch die Einreise wird ihr verweigert, die Journalistin geht an die Öffentlichkeit. Nun darf sie doch zurĂŒckkehren.

Eine schwangere neuseelĂ€ndische Journalistin, die eine seltene Einladung der Taliban erhalten hatte, zur Entbindung nach Afghanistan zu kommen, darf nun doch in ihre Heimat Neuseeland einreisen. Wie Charlotte Bellis am Dienstag mitteilte, wird sie im MĂ€rz nach Neuseeland zurĂŒckkehren, um dort ihre Tochter zur Welt zu bringen. Wegen der strengen Corona-BeschrĂ€nkungen in ihrer Heimat war ihr die Einreise zunĂ€chst verwehrt worden.

"Wir freuen uns so sehr, nach Hause zurĂŒckzukehren und in dieser besonderen Zeit von Familie und Freunden umgeben zu sein", erklĂ€rte Bellis in Kabul. Zugleich sei sie "enttĂ€uscht, dass es so weit kommen musste".

Keine Ausnahmegenehmigung fĂŒr RĂŒckkehr

Bellis hatte zuvor in der Zeitung "New Zealand Herald" berichtet, dass sie fĂŒr den arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira in Afghanistan gearbeitet und dann bei ihrer RĂŒckkehr zur Sendezentrale in Doha festgestellt habe, dass sie schwanger sei.

Da Schwangerschaften fĂŒr unverheiratete Frauen in Katar verboten sind, habe sie heimlich ihre RĂŒckkehr nach Neuseeland vorbereitet. Dort sei ihr aber beschieden worden, dass sie keine Ausnahmegenehmigung fĂŒr eine RĂŒckkehr bekommen könne. Da ihr Partner, ein belgischer Fotograf, in Afghanistan arbeite, habe sie sich in ihrer Not an ranghohe Taliban-Vertreter gewandt, berichtete Bellis weiter. Diese hĂ€tten ihr daraufhin angeboten, zur Entbindung nach Afghanistan zu kommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Behörden prĂŒften Fall erneut

Nachdem Bellis öffentlich ĂŒber ihre Probleme berichtet und auch AnwĂ€lte eingeschaltet hatte, wurde sie nach eigenen Angaben von den neuseelĂ€ndischen Behörden kontaktiert, die ihren abgelehnten Antrag erneut prĂŒften. Neuseelands Vize-Regierungschef Grant Robertson sagte, Bellis habe die Genehmigung nach einer ÜberprĂŒfung ihres Falls erhalten – nicht wegen der großen medialen Aufmerksamkeit, die dieser erregt habe.

Neuseeland hatte im MĂ€rz 2020 zum Schutz vor dem Coronavirus seine Grenzen geschlossen. PlĂ€ne, die Einreise fĂŒr zurĂŒckkehrende Staatsangehörige zu erleichtern, hatte die Regierung angesichts der Ausbreitung der hochinfektiösen Omikron-Variante vor kurzem aufgegeben. Stattdessen sind die Grenzen fĂŒr alle Einreisenden wieder dicht, die keine Buchung in QuarantĂ€ne-Hotels nachweisen können – diese sind jedoch ĂŒberlastet. Ausnahmen gibt es nur fĂŒr NotfĂ€lle.

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Von Nilofar Eschborn
AfghanistanKabulNeuseelandTaliban
Justiz & KriminalitÀt




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