• Home
  • Panorama
  • Tiere
  • W├Âlfe im Schwarzwald: 40 tote Schafe nach mutma├člicher Wolf-Attacke


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextCorona-Herbst: Erste Ma├čnahmenSymbolbild f├╝r einen TextNasa warnt vor Chinas Mondpl├ĄnenSymbolbild f├╝r einen TextSchlagerstars sorgen f├╝r SensationSymbolbild f├╝r einen TextNawalny muss unter Putin-Portr├Ąt sitzenSymbolbild f├╝r einen TextFu├čball-Traditionsklub verkauftSymbolbild f├╝r einen TextRekordpreise f├╝r Lufthansa-TicketsSymbolbild f├╝r ein VideoKreuzfahrtschiff kollidiert mit EisbergSymbolbild f├╝r einen TextN├Ąchste deutsche Wimbledon-SensationSymbolbild f├╝r einen TextE-Mail bringt Innenminister unter DruckSymbolbild f├╝r einen TextPrinzessin Victoria begeistert mit LookSymbolbild f├╝r einen TextTeenager in Bayern vermisstSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Star w├╝tet gegen Boris BeckerSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

40 tote Schafe nach mutma├člicher Wolf-Attacke

Von dpa
Aktualisiert am 01.05.2018Lesedauer: 2 Min.
Untersuchungen durch die FVA und die Forstverwaltung Calw: Tragisches Ende f├╝r 40 Schafe im Schwarzwald.
Untersuchungen durch die FVA und die Forstverwaltung Calw: Tragisches Ende f├╝r 40 Schafe im Schwarzwald. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ausgerechnet am "Tag des Wolfes" ist die Diskussion ├╝ber die Raubtiere neu entbrannt. Auf einer Weide im Schwarzwald wurden 40 Schafe gerissen.

Nach einer vermuteten Wolf-Attacke in Bad Wildbad (Baden-W├╝rttemberg) sind mehr als 40 Schafe gestorben. Einen Gro├čteil soll der Wolf gerissen haben, einige mussten wegen ihrer schweren Verletzungen get├Âtet werden. Unklar ist, wie viele Tiere ertranken, weil sie in Panik in einen nahen Bach sprangen. "Es war ein Bild des Grauens", schilderte Anette Wohlfarth, Gesch├Ąftsf├╝hrerin des Landesschafzuchtverbandes, am Montag der Deutschen Presse-Agentur ihre Eindr├╝cke vom Besuch der Schafweide.

Wolf kam wom├Âglich ├╝ber Fluss

Das baden-w├╝rttembergische Umweltministerium hatte zun├Ąchst von 32 gerissenen Schafen gesprochen und best├Ątigt: "Nach den ersten Untersuchungen der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-W├╝rttemberg (FVA) vor Ort ist daf├╝r mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Wolf verantwortlich." Gewissheit werde jedoch erst eine genetische Analyse von Proben der toten Tiere geben. Falls es wirklich zutreffe, dass die Risse auf das Konto eines Wolfs gehen, k├Ânne der betroffene Sch├Ąfer mit einer raschen Entsch├Ądigung rechnen.

Nach Angaben von Sch├Ąferpr├Ąsidentin Wohlfahrt war die Herde mit ├╝ber 150 Tieren in einem umz├Ąunten Areal gewesen. Eventuell sei der Wolf ├╝ber den nahen Fluss eingedrungen. Die Herde sei erst vor wenigen Tagen vom Stall auf die Weide gekommen. Der Vorfall ist f├╝r sie ein trauriger Beleg f├╝r die lange gehegte Vermutung: "Weidetierhaltung und Wolf zusammen funktioniert nicht fl├Ąchendeckend in Baden-W├╝rttemberg."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
B├Âses Erwachen
Wladimir Putin: Dreht er uns das Gas ab?


Ende der "romantischen Wolfspatenschaft"

Wolfs-Freunde wie Gr├╝ne und Natursch├╝tzer zeigten sich betroffen: "Jetzt gilt es, dem Sch├Ąfer so schnell wie m├Âglich zu helfen", meinte Nabu-Landeschef Johannes Enssle. Und es gelte, Baden-W├╝rttemberg schnell auf die R├╝ckkehr der W├Âlfe vorzubereiten. Mit effektivem Herdenschutz lie├čen sich solche Vorf├Ąlle in der Regel verhindern.

FDP-Landtagsfraktionschef Hans-Ulrich R├╝lke forderte die Gr├╝nen indessen auf, ihre "romantische Wolfspatenschaft" zu beenden. Der Wolf m├╝sse unter die Kontrolle des Jagdrechts gestellt werden. "Das hat sich auch bei den gesch├╝tzten Tierarten wie dem Luchs bew├Ąhrt. Als dicht bev├Âlkertes Fl├Ąchenland m├╝ssen wir durch bessere Kontrolle verhindern, dass W├Âlfe zum Problem werden."

├ťber 1.000 Nutztiere get├Âtet

Die Mehrheit der Bundesb├╝rger (79 Prozent) begr├╝├čt, dass der Wolf wieder hier heimisch wird. Das ergab k├╝rzlich eine repr├Ąsentative Forsa-Umfrage im Auftrag des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu). Die Tiere geh├Âren demnach f├╝r viele Menschen ebenso zur Landschaft wie F├╝chse, Rehe oder Biber. Ein Teil sieht aber auch Risiken.

In Baden-W├╝rttemberg sind seit 2015 mindestens vier W├Âlfe gesichtet worden. Bundesweit gibt es etwa 800 W├Âlfe, vor allem Niedersachsen und in Ostdeutschland. Im Jahr 2016 wurden ├╝ber 1.000 Nutztiere durch W├Âlfe get├Âtet oder verletzt. Vor allem Schafe und Ziegen werden gerissen, aber auch Rinder.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Sophie Loelke
  • Nicolas Lindken
Von M. K├╝per, S. Loelke, N. Lindken
Deutsche Presse-AgenturSchwarzwald
Justiz & Kriminalit├Ąt




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website