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Auftakt in Spanien: Fünf Verletzte bei erstem Stiertreiben in Pamplona

Fünf Verletzte in Pamploma  

Videos zeigen die Stierhatz durch enge Gassen

07.07.2019, 12:06 Uhr | dpa

 (Quelle: Reuters)
Start der blutigen Stierrennen in Pamplona

Das Stiertreiben im spanischen Pamplona geht wieder los: Bei der ersten Hatz durch die Gassen der Stadt wurden mindestens fünf Läufer verletzt. Noch bis zum 14. Juli werden täglich Stiere durch Pamplona gejagt. (Quelle: Reuters)

Pamplona in Spanien: Das umstrittene, blutige Stierrennen hat begonnen – und erste Verletzte gefordert. (Quelle: Reuters)


Das Stiertreiben im spanischen Pamplona geht wieder los: Bei der ersten Hatz durch die Gassen der Stadt wurden fünf Läufer verletzt. Das Fest ist gleichermaßen berühmt wie verschrien.

Zum Auftakt der weltberühmten Stierhatz im spanischen Pamplona sind am Sonntagmorgen mindestens fünf Läufer verletzt worden. Alle mussten im Krankenhaus behandelt werden. Drei Teilnehmer seien durch Hornstöße verwundet worden, zwei weitere würden wegen Gehirnerschütterungen behandelt, zitierte das spanische Fernsehen einen Sprecher der Klinik. Bei zwei der aufgespießten Männer handele es sich um Amerikaner, von denen einer – ein 23-Jähriger aus Kentucky – am schwersten verletzt worden sei.

Die Hatz – auf Spanisch "Encierro" – dauerte zwei Minuten und 41 Sekunden und war damit Medienberichten zufolge relativ schnell. Gleich mehrere Läufer stürzten, auch ein Stier lag zeitweise am Boden.

Bullen wiegen teilweise über 600 Kilo

Das in Spanien nach wie vor sehr populäre Stiertreiben durch die engen Gassen der nordspanischen Stadt wird jeden Tag live im Fernsehen übertragen. Bis zum 14. Juli werden täglich sechs Kampfbullen sowie mehrere Leitochsen für die Stierkämpfe am Abend in die Arena gejagt. Beim ersten "Encierro" seien die Tiere zwischen 540 und 615 Kilo schwer gewesen, berichtete der Sender RTVE.
 

 
Bei den Mutproben der wagemutigen Läufer über die 875 Meter lange Strecke werden jedes Jahr Dutzende Teilnehmer verletzt, im vergangenen Jahr waren es 42. Das letzte Todesopfer gab es im Jahr 2009. Im Vorfeld hatten erneut Tierschützer gegen die umstrittene Veranstaltung protestiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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