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Australien: Verletzter Mantarochen bittet wohl gezielt Taucher um Hilfe

Australien  

Verletzter Mantarochen bittet gezielt Taucher um Hilfe

15.07.2019, 16:42 Uhr

 (Quelle: spot on news)
Verletzter Mantarochen bittet Taucher um Hilfe

Ein von mehreren Angelhaken unter dem Auge verletzter riesiger Manta-Rochen hat in Australien offenbar gezielt zwei Taucher um Hilfe gebeten. (Quelle: AFP)

Spektakuläre Aufnahmen: Ein verletzter Mantarochen bittet Taucher hier offenbar gezielt um Hilfe. (Quelle: AFP)


In Australien konnte ein Unterwasserfotograf festhalten, wie ein verletzter Mantarochen Hilfe bei zwei Tauchern gesucht haben soll. Zuvor hatten sich Angelhaken in die Haut des Tieres gebohrt. 

Ein von mehreren Angelhaken unter dem Auge verletzter riesiger Mantarochen hat in Australien offenbar gezielt zwei Taucher um Hilfe gebeten. Auf veröffentlichten Filmaufnahmen war zu sehen, wie sich das große weibliche Tier mit einer Spannweite von etwa drei Metern dem Unterwasserfotografen Jake Wilton näherte. Dieser tauchte mehrfach zu ihm ab und entfernte die Angelhaken.

"Ich führe öfter Schnorchler durch die Gegend und es war so, als ob sie mich wiedererkennen und mir vertrauen würde", berichtete Wilton in einer Erklärung. "Sie kam näher und näher und begann dann, sich zu entfalten, um mir ihr Auge zu zeigen."

Taucher konnten Angelhaken entfernen

Nachdem der Taucher alle Angelhaken entfernt hatte, verschwand der Rochen den Filmaufnahmen zufolge wieder in den Weiten des Meeres vor Westaustralien. "Sie hat sich nicht bewegt. Ich bin sicher, dass der Manta wusste, dass Jake die Haken entfernen würde", berichtete seine Tauchpartnerin, die Meeresbiologin Monty Hall.
 

Mantarochen zählen zu den intelligentesten Meeresbewohnern und kommen vor der Westküste Australiens zahlreich vor. Sie können Spannweiten von sieben Metern erreichen und 50 Jahre alt werden. Für Menschen sind sie völlig harmlos. Anders als ihre Verwandten, die Stachelrochen, haben sie keine gefährlichen scharfen Stachel.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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