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Melnyk wettert gegen Asyl für russische Deserteure

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 23.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Andrej Melnyk in Berlin: Er wird den Posten des deutschen Botschafters Mitte Oktober verlassen.
Andrej Melnyk in Berlin: Er kritisiert Rufe nach Asyl für geflohene russische Soldaten. (Quelle: Stefan Zeitz/imago images)
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Russische Kriegsdienstverweigerer und Deserteure sollen einfacher Zuflucht in Deutschland finden, fordern Politiker. Der ukrainische Botschafter kritisiert das heftig.

Nach der Teilmobilmachung in Russland machen Politiker aus Koalition und Opposition sich für die erleichterte Aufnahme russischer Kriegsdienstverweigerer und Deserteure in Deutschland stark. Harsche Kritik kommt vom ukrainischen Noch-Botschafter Andrij Melnyk.

Mit Blick auf die Diskussion twitterte er am Abend: "Falscher Ansatz! Sorry. Junge Russen, die nicht in den Krieg ziehen wollen, müssen Putin und sein rassistisches Regime endlich stürzen, anstatt abzuhauen und im Westen Dolce Vita zu genießen." Er kritisierte, dass die Ampelkoalition im Bundestag "das Thema Leoparde unter den Teppich gekehrt" habe, aber bereit sei, "russische Deserteure willkommen zu heißen."

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SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese: Verschärfte Strafen bereits Asylgrund

Die Erste Parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sagte der "Rheinischen Post" (Freitag): "Wer sich als Soldat an dem völkerrechtswidrigen und mörderischen Angriffskrieg Putins gegen die Ukraine nicht beteiligen möchte und deshalb aus Russland flieht, dem muss in Deutschland Asyl gewährt werden."

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Satellitenbild von Lyman: Die russische Armee hat die strategisch wichtige Stadt in der Ukraine aufgegeben. (Archivfoto)
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SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese sagte der Zeitung, allein die verschärften Strafen, die Menschen bei Entzug der Einberufung drohten, "halte ich bereits nach jetziger Rechtslage für ausreichend als Asylgrund".

Bundesinnenministerin Nancy Faeser hatte zu einer Aufnahme von Kriegsdienstverweigerern und Deserteuren der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" gesagt: "Von schweren Repressionen bedrohte Deserteure erhalten im Regelfall internationalen Schutz in Deutschland. Wer sich dem Regime von Präsident Wladimir Putin mutig entgegenstellt und deshalb in größte Gefahr begibt, kann in Deutschland wegen politischer Verfolgung Asyl beantragen". Die Erteilung von Asyl sei jedoch eine Einzelfallentscheidung, in deren Rahmen auch eine Sicherheitsüberprüfung erfolge.

Der stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP, Johannes Vogel, sprach sich ebenfalls für eine Asylanerkennung der russischen Kriegsdienstverweigerer aus.

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Wadephul (CDU) für humanitäre Visa

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Johann Wadephul, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag), humanitäre Visa müssten jetzt großzügig und umfassend ausgelegt werden. "Das muss auch für Soldaten gelten, die sich offen gegen das Putin-Regime stellen."

Nach der vom Kreml verkündeten Einberufung von 300.000 Reservisten versuchen viele junge Männer, sich aus Russland abzusetzen. Es gab in Russland Proteste gegen die Maßnahme mit Hunderten Festnahmen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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