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Selenskyj prangert Russland an: Mehr als 100 Getreideschiffe am Bosporus blockiert


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Selenskyj: Mehr als 100 Schiffe am Bosporus blockiert

Von afp, dpa, t-online
Aktualisiert am 21.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Wolodymyr Selenskyj bei einer Videoansprache (Archivbild): Er hat Sanktionen gegen Firmen aus Russland und Belarus verhängt.
Wolodymyr Selenskyj bei einer Videoansprache (Archivbild): Russland zögere die Inspektionen gezielt hinaus. (Quelle: Ukrainian Presidential Press Off)
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Schwere Vorwürfe gegen Russland: Ukrainische Getreideexporte sollen seit Wochen auf russische Inspekteure warten.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat eine fortdauernde Blockade von Getreidelieferungen durch Russland angeprangert. Derzeit könnten mehr als 100 Schiffe auf dem Bosporus in der Türkei ihre Fahrt nicht fortsetzen, weil die dortigen russischen Vertreter die vereinbarten gemeinsamen Inspektionen verweigerten, sagte Selenskyj am Samstag in einer Videobotschaft an eine internationale Agrarministerkonferenz in Berlin. Die Schiffe würden "wochenlang" aufgehalten, kritisierte er.

Dies bedeute höhere Preise für Europa, machte Selenskyj in seiner Botschaft für die Konferenz unter Vorsitz von Bundesagrarminister Cem Özdemir (Grüne) deutlich. Für Asien bedeute es eine wachsende Gefahr sozialer Instabilität und für Länder in Afrika wie Äthiopien oder Sudan leere Esstische für Tausende Familien.

Exportvolumen hat sich halbiert

Der Präsident unterstrich, dass die Ukraine trotz des russischen Angriffskriegs weiter Lebensmittel für die Welt bereitstellen wolle. Trotz fortgesetzter russischer Raketenangriffe auf die Infrastruktur und brutaler Kämpfe in Regionen, die extrem wichtig für die Landwirtschaft seien, bestellten die Bauern weiter die Felder.

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Selenskyj lobte in seiner Grußbotschaft, dass durch das Abkommen "Millionen von Tonnen ukrainischer Produkte zurück auf den Weltmarkt gebracht" worden seien. Wegen der Fortdauer des russischen Angriffskriegs und der russischen Blockadeaktionen sei das Volumen der ukrainischen Lebensmittelexporte aber immer noch um die Hälfte geringer als vor dem Krieg, als das Gesamtvolumen dieser Ausfuhren bei 6,5 Millionen Tonnen monatlich gelegen habe.

Unter Vermittlung der UNO und der Türkei war im Juli ein Abkommen unterzeichnet worden, um die sichere Ausfuhr von ukrainischem Getreide durch einen Schutzkorridor im Schwarzen Meer zu ermöglichen. Dieses Abkommen wurde dann im November um vier Monate verlängert. Es sieht gemeinsame Inspektionen der Ladung der Getreidefrachter durch Vertreter der UNO, der Türkei, Russlands und der Ukraine vor.

Russland dementiert Blockade

Ohne den russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Namen zu nennen, fügte Selenskyj hinzu, die Weltgemeinschaft müsse "jeden Tyrannen zu Rechenschaft ziehen, der versucht, aus dem Hunger ein Instrument des politischen Einflusses zu machen".

Russland hat derweil dementiert, ukrainische Getreideschiffe zu blockieren. Russische Vertreter hätten keinen Einfluss auf die Vorgänge, erklärte das Außenministerium am Samstag. Dass bei Istanbul noch Dutzende Schiffe auf eine Zulassung für eine Einfahrt in die ukrainischen Häfen warten, nennt Moskau einen "künstlichen Stau".

Zu der Agrarministerkonferenz an diesem Samstag in Berlin wurden die Ressortchefs und --chefinnen aus mehr als 70 Staaten erwartet. Die Konferenz wurde anlässlich der Agrarmesse Grüne Woche ausgerichtet.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP und dpa
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