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Vor Pharao Tutenchamun herrschten zwei Frauen über Ägypten

Überraschende Hinweise  

Vor Tutenchamun herrschten zwei Frauen über Ägypten

27.04.2019, 13:40 Uhr | AFP

Vor Pharao Tutenchamun herrschten zwei Frauen über Ägypten. Schätze aus der Grabkammer Tutenchamuns in Paris: Der legendäre Pharao kam erst als siebtes Kind auf die Welt – vor ihm regierten seine großen Schwestern. (Quelle: imago images/Aurelien Morissard)

Schätze aus der Grabkammer Tutenchamuns in Paris: Der legendäre Pharao kam erst als siebtes Kind auf die Welt – vor ihm regierten seine großen Schwestern. (Quelle: Aurelien Morissard/imago images)

Eine kanadische Wissenschaftlerin hat Hinweise darauf gefunden, dass vor dem Pharao Tutenchamun nicht nur eine, sondern gleich zwei Frauen über die Hochkultur herrschten – und sich den Thron teilten.

Vor dem legendären Pharao Tutenchamun wurde Ägypten möglicherweise gemeinsam von zwei seinen Schwestern regiert. Zu diesem Schluss kommt die Wissenschaftlerin Valérie Angenot von der Universität Québec in ihrer jüngsten Studie. Demnach kamen die beiden Frauen nach dem Tod ihres Vaters an die Macht, während der gemeinsame Bruder noch zu jung für die Aufgaben eines Herrschers war.

Bisher waren Wissenschaftler zwar bereits davon ausgegangen, dass vor Tutenchamun eine Frau über Ägypten herrschte. Angenot kommt nun aber zu dem Schluss, dass sich gleich zwei Frauen das Pharaonenamt teilten: Meritaton und Neferneferuaton tascherit, die erste und die vierte Tochter des Pharaos Echnaton. Laut Angenot regierten sie unter einem gemeinsamen Namen.

Tutenchamun war erst das siebte Kind

Echnaton hatte insgesamt sechs Töchter, erst danach wurde noch ein Sohn geboren. Als seine Schwestern gemeinsam an die Macht kamen, war Tutenchamun erst vier oder fünf Jahre alt. Die Entdeckung seiner vollständig erhaltenen Grabkammer im Jahr 1922 hatte zu einem weltweiten Interesse am alten Ägypten geführt.
 

 
"Die Ägyptologie ist eine sehr konservative Disziplin, dennoch wurde meine Idee überraschend gut angenommen", sagte Angenot nach der Vorstellung ihrer Forschungsergebnisse bei einer Konferenz in den USA. Sie hoffe, dass sie damit zu mehr Klarheit bei der Thronfolge im alten Ägypten beigetragen habe.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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