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Mindestens ein Drittel: Himalaya und Hindukusch verlieren großen Teil der Gletscher

Mindestens ein Drittel  

Himalaya und Hindukusch verlieren großen Teil der Gletscher

05.02.2019, 11:25 Uhr | dpa

Mindestens ein Drittel: Himalaya und Hindukusch verlieren großen Teil der Gletscher. Das Karakoram-Gebirge im pakistanischen Teil des Himalaya.

Das Karakoram-Gebirge im pakistanischen Teil des Himalaya. Mindestens ein Drittel der Gletscher im Gebiet von Himalaya und Hindukusch wird einer Studie zufolge bis Ende dieses Jahrhunderts schmelzen. Foto: Olivier Matthys/EPA. (Quelle: dpa)

Kathmandu (dpa) - Mindestens ein Drittel der Gletscher im Gebiet von Himalaya und Hindukusch wird einer Studie zufolge bis Ende dieses Jahrhunderts schmelzen - selbst wenn das ambitionierteste Ziel der Pariser Klimakonferenz erreicht wird.

Sollten globale Bemühungen zum Klimaschutz scheitern, wären es sogar zwei Drittel, heißt es in dem Bericht des Internationalen Zentrums für Integrierte Gebirgsentwicklung (ICIMOD) in Nepal. Die Gletscher seien eine unverzichtbare Wasserquelle für rund 1,9 Milliarden Bewohner der Region - in den Bergen wie auch entlang der Flüsse.

Das Pariser Klimaabkommen sieht unter anderem vor, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf "deutlich unter zwei Grad", möglichst sogar auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Sollte letzterer Wert im globalen Durchschnitt bis Ende des Jahrhunderts erreicht werden, würden die Temperaturen dem Bericht zufolge in der 3500 Kilometer langen Gebirgsregion um 2,1 Grad steigen. Das werde die Versorgung mit Wasser, Lebensmitteln und Energie aus dem Lot bringen. Zudem werde es zu schlimmerer Luftverschmutzung sowie einer Zunahme extremer Wetterereignisse führen.

"Die globale Erderwärmung ist dabei, die eisigen, mit Gletschern bedeckten Gipfel des HKH (Hindukusch-Himalaya), die sich über acht Länder erstrecken, innerhalb von etwas weniger als einem Jahrhundert in kahle Felsen zu verwandeln", wird der leitende Herausgeber des Berichts, Philippus Wester, in einer Mitteilung zitiert.

An der Studie arbeiteten den Angaben zufolge fünf Jahre lang etwa 350 Forscher und Experten aus 22 Ländern und von 185 Organisationen. Dem ICIMOD gehören die Regierungen der acht Länder im Gebiet der Himalaya- und Hindukusch-Gebirge an: Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Myanmar, Nepal und Pakistan. Das Zentrum hat seinen Sitz in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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