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Auf dem Weg zur ISS: SpaceX-Rakete mit deutschem Algen-Experiment gestartet

Auf dem Weg zur ISS  

SpaceX-Rakete mit deutschem Algen-Experiment gestartet

04.05.2019, 10:06 Uhr | dpa

Auf dem Weg zur ISS: SpaceX-Rakete mit deutschem Algen-Experiment gestartet. In diesem von der NASA aufgenommenen Bild hebt eine SpaceX Falcon-Rakete mit Vorräten und Ausrüstung von Cape Canaveral zur ISS ab.

In diesem von der NASA aufgenommenen Bild hebt eine SpaceX Falcon-Rakete mit Vorräten und Ausrüstung von Cape Canaveral zur ISS ab. Foto: NASA TV/AP. (Quelle: dpa)

Cape Canaveral (dpa) - Nach zwei verschobenen Starts ist eine Versorgungskapsel des privaten Weltraumunternehmens SpaceX mit einem deutschen Experiment an Bord auf dem Weg zur Internationalen Raumstation.

Alles sei diesmal nach Plan verlaufen und die "Dragon"-Raumkapsel sei auf Kurs, teilten das Unternehmen und die US-Weltraumbehörde Nasa am Samstag mit. Sie soll planmäßig am Montag an der ISS andocken. Die Kapsel soll Vorräte und Ausrüstung zur ISS-Crew rund 400 Kilometer über der Erde bringen.

Der Zeitplan für den Versorgungsflug zur ISS war mehrmals durcheinander geraten. Zuletzt musste der Start kurzfristig verschoben werden, weil es auf der ISS ein Problem mit der Energieversorgung gab. Auch ein zweiter Versuch scheiterte wegen technischer Probleme auf der Startplattform am Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida.

Die Kapsel bringt unter anderem ein Experiment der Universität Stuttgart und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zur Station, mit dem die Versorgung der Raumfahrer verbessert werden soll. Dabei sollen Algen verbrauchte Luft durch Photosynthese in Sauerstoff umwandeln. Damit sollen Raumfahrer auch bei lang dauernden Missionen etwa auf dem Mond oder Mars möglichst unabhängig von Nachschublieferungen werden, wie das DLR mitteilte.

Derzeit leben und arbeiten auf dem Außenposten der Menschheit drei Amerikaner, zwei Russen und ein Kanadier.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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