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Globale Erwärmung: Forscher fürchten dramatischen Schwund am Aletschgletscher

Globale Erwärmung  

Forscher fürchten dramatischen Schwund am Aletschgletscher

12.09.2019, 14:07 Uhr | dpa

Globale Erwärmung: Forscher fürchten dramatischen Schwund am Aletschgletscher. Der Aletschgletscher droht bis Ende des Jahrhunderts auf ein paar Eisfelder zusammenzuschrumpfen.

Der Aletschgletscher droht bis Ende des Jahrhunderts auf ein paar Eisfelder zusammenzuschrumpfen. Foto: Georgios Kefalas/Keystone. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Der größte Gletscher der Alpen, der Aletsch in der Schweiz, droht wegen des Klimawandels bis Ende des Jahrhunderts erheblich zu schrumpfen.

Mit womöglich dramatischen Folgen, denn der Gletscher trage mit seinem Schmelzwasser im Sommer im trockenen Rhonetal maßgeblich zur Wasserversorgung bei, berichtete die Züricher Universität ETH.

Seit dem Jahr 2000 habe sich die Zunge des Aletschgletschers um rund einen Kilometer zurückgezogen, berichten die Wissenschaftler Guillaume Jouvet und Matthias Huss. Sie haben auf einem dreidimensionalen Gletschermodell simuliert, wie sich die Eismassen bis Ende des Jahrhunderts entwickeln könnten - in Abhängigkeit davon, wie stark sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre und damit das Klima verändern.

Selbst wenn die globale Erwärmung wie beim Pariser Klimagipfel vereinbart unter zwei Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit gehalten werden kann und sich das Klima ab 2040 stabilisiert, setze sich der Gletscherrückgang fort. "Sowohl beim Eisvolumen als auch bei der Länge müsste in diesem Fall mit einer Abnahme von mehr als 50 Prozent im Vergleich zu heute gerechnet werden", meinte Jouvet.

Nicht ausgeschlossen sei aber auch ein Szenario, in dem sich das Klima in der Schweiz bis Ende des Jahrhunderts um vier bis acht Grad im Vergleich zur Referenzperiode 1960-1990 erwärmen wird. Dann seien im Jahr 2100 "nur noch ein paar mickrige Eisfelder übrig".

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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