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Berlin: Streit in Mariendorf eskaliert – Kampfhunde losgelassen

Hauptstadt-Ticker  

Streit in Mariendorf eskaliert – Kampfhunde losgelassen

15.04.2020, 19:52 Uhr | t-online.de, ags, ASS, vss

Berlin: Streit in Mariendorf eskaliert – Kampfhunde losgelassen. Einsatzkräfte der Berliner Polizei (Symbolbild): In Mariendorf sind rund 30 Personen in Streit geraten. (Quelle: imago images/snapshot)

Einsatzkräfte der Berliner Polizei (Symbolbild): In Mariendorf sind rund 30 Personen in Streit geraten. (Quelle: snapshot/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.52 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns und wünschen einen schönen Abend!

19.05 Uhr: Zwei Festnahmen nach versuchter Tötung am Lindencenter

Im Falle einer versuchten Tötung am Lindencenter in Berlin-Neu-Hohenschönhausen hat es zwei Festnahmen gegeben. Auf die Spur der Männer im Alter von 24 Jahren hätten Zeugenhinweise geführt, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Die mutmaßlichen Täter, die am Dienstag in der Berliner Allee im Ortsteil Weißensee gestellt wurden, sollten einem Haftrichter vorgeführt werden. Die ganze Meldung lesen Sie hier.

17.52 Uhr: Berliner sollen Rücksicht auf Wildtiernachwuchs nehmen

Wem spielende Fuchswelpen oder Frischlinge in Berliner Wäldern und Parks begegnen, soll sie bitte nicht berühren und Abstand halten. Die Senatsverwaltung für Umwelt ruft die Berliner zur Rücksichtnahme gegenüber Wildtieren und ihren Jungen auf, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Deswegen sollen Waldbesucher die ausgewiesenen Wege nicht verlassen und Hunde anleinen. Viele Wildtiere bekämen zurzeit Junge, Rückzugsräume seien lebenswichtig. Berlin bietet mit rund 10.700 Hektar Wald und 15.800 Hektar öffentlichen Grünflächen viel Lebensraum für Tiere.

Eine Bache mit Frischlingen: In Berlin bekommen derzeit viele Wildtiere Junge und brauchen deshalb besonders viel Ruhe.  (Quelle: imago images/Sabine Gudath)Eine Bache mit Frischlingen: In Berlin bekommen derzeit viele Wildtiere Junge und brauchen deshalb besonders viel Ruhe. (Quelle: Sabine Gudath/imago images)

17.02 Uhr: Unions Christian Gentner hält "totalen Neustart" nach Corona-Pause für möglich 

Mittelfeldspieler Christian Gentner von Union Berlin hält einen kuriosen Bundesliga-Endspurt nach der Corona-Pause für möglich."Es kann alles noch passieren. Die Tabelle kann durcheinandergewürfelt werden", sagte er in einer Videokonferenz am Mittwoch: "Es kann tatsächlich einen totalen Neustart bei vielen Mannschaften geben". Bislang ist die Liga wegen der Pandemie bis mindestens 30. April unterbrochen.

16 Uhr: Geflüchtete mit Corona dürfen in Quarantäne-Unterkunft

In Berlin dürfen nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Asylsuchende, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, in einer früheren Gemeinschaftseinrichtung in Pankow zur Quarantäne einquartiert werden. Es sei unwahrscheinlich, dass von der Unterbringung eine signifikante Gesundheitsgefahr für Anwohner - etwa durch sogenannte Corona-Wolken - ausgehe, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Mit dem Beschluss wurde die Klage eines Bewohners vom Nachbargrundstück abgewiesen. Er hatte verlangt, die Unterbringung zu untersagen. Der Mann hatte demnach Gefahren für seine Gesundheit befürchtet. Gegen den Beschluss kann Beschwerde eingelegt werden

14.37 Uhr: Streit in Mariendorf eskaliert – Kampfhunde losgelassen

In Berlin hat die Polizei mehrere Anzeigen wegen Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzungen geschrieben. In der vergangenen Nacht war es in Mariendorf zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen etwa 20 Mitarbeitern zweier Gastronomiebetriebe gekommen. Rund 30 Beamte seien nötig gewesen, um den immer wieder aufflammenden Streit zu schlichten, heißt es in einer Mitteilung der Berliner Polizei. 

Bei der körperlichen Auseinandersetzungen seien auch Schlagwerkzeuge zum Einsatz gekommen. Zudem soll eine unbekannt gebliebene Frau zwischenzeitlich zwei Kampfhunde ohne Maulkörbe in die Menge geführt und die Leine des einen gelöst haben. Erst nachdem die Beamten drohten, ihre Schusswaffen gegen den Hund einzusetzen, habe sie ihr Tier wieder angeleint und das Geschehen verlassen. Ein 19-Jähriger Beteiligter erlitt eine Platzwunde am Kopf, Einsatzkräfte wurden nicht verletzt. Zu den Hintergründen der Taten wird nun ermittelt. 

13.42 Uhr: 2.000 weitere Betriebe in Kurzarbeit 

Innerhalb einer Woche haben in Berlin und Brandenburg insgesamt 2.000 weitere Betriebe Kurzarbeit angemeldet. Damit stieg die Gesamtzahl der Unternehmen in Kurzarbeit mit Stand vom 13. April auf rund 53.000, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur. Damit waren es in Berlin rund 30.600 Betriebe und damit zwei Prozent mehr als noch eine Woche zuvor. In Brandenburg stieg die Zahl der Unternehmen im selben Zeitraum um sieben Prozent auf 22.400. "Für wie viele Personen insgesamt die Betriebe Kurzarbeit angemeldet haben, lässt sich anhand der Daten derzeit noch nicht ermitteln", teilte die Regionaldirektion weiter mit.

12.40 Uhr: Müller legt Kranz an Richard von Weizsäckers Grab nieder

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat am Grab des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker auf dem Waldfriedhof Dahlem einen Kranz niedergelegt. Anlass war der 100. Geburtstag des früheren Staatsoberhaupts und Regierenden Bürgermeisters von Berlin am Mittwoch. Müller wurde vom Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland (SPD) und dem Vorsitzenden der Berliner CDU-Fraktion, Burkard Dregger, begleitet.

Von Weizsäcker gehöre zu den großen politischen Persönlichkeiten des Landes und der Stadt, sagte Müller am Dienstag. "Sein Engagement für unser Berlin ist uns vor allem in dem Ausspruch in Erinnerung geblieben, dass die Deutsche Frage offen sei, solange das Brandenburger Tor geschlossen ist."

Richard von Weizsäcker: Der frühere Bundespräsident wäre heute 100 Jahre alt geworden.  (Quelle: imago images/Stefan Zeitz/Archivbild)Richard von Weizsäcker: Der frühere Bundespräsident wäre heute 100 Jahre alt geworden. (Quelle: Stefan Zeitz/Archivbild/imago images)

Richard von Weizsäcker war von 1981 bis 1984 Regierender Bürgermeister von Berlin und von 1984 bis 1994 Deutschlands sechster Bundespräsident. Im Juni 1990 wurde ihm die Ehrenbürgerwürde Berlins verliehen. Er starb im Jahr 2015.

11.47 Uhr: Hertha BSC erwartet Stark und Wolf zurück

In Berlin stehen die Fußballprofis Niklas Stark und Marius Wolf nach überstandener zweiwöchiger häuslicher Quarantäne vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining bei Bundesligist Hertha BSC. Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, hatten sich beide nicht wie zunächst befürchtet mit dem Coronavirus infiziert und sollen am Donnerstag erstmals unter dem neuen Trainer Bruno Labbadia an einer Einheit des Hauptstadtclubs teilnehmen. Stark und Wolf waren zuvor während eines Heimatbesuchs als Kontaktpersonen eingestuft worden.

Niklas Stark, Marius Wolf und Pascal Koepke (v.l.): Hertha-Spieler Stark und Wolf können ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining ihres Klubs teilnehmen.  (Quelle: imago images/Nordphoto)Niklas Stark, Marius Wolf und Pascal Koepke (v.l.): Hertha-Spieler Stark und Wolf können ab Donnerstag wieder am Mannschaftstraining ihres Klubs teilnehmen. (Quelle: Nordphoto/imago images)

10.55 Uhr: Berliner CDU kritisiert BVG wegen mangelnder Kundenfreundlichkeit

Die Berliner CDU hat den Berliner Verkehrsbetrieben mangelnde Kulanz in der Corona-Krise vorgeworfen. "Ausgerechnet in der Corona-Krise fehlt es an Kundenfreundlichkeit. Keine Kulanz für Monats- oder Jahreskartenbesitzer zu zeigen, ist eine Irrfahrt", sagte Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU Berlin, dem "Tagesspiegel". Fahrgäste müssten unverzüglich rückwirkende Kulanzangebote erhalten. 

Vorstellbar wären zum Beispiel eine Gutscheinlösung oder eine kostenfreie Nutzung des Nahverkehrs zwischen Weihnachten und Neujahr, erklärte Friederici dem "Tagesspiegel" weiter. Wichtig sei, vor allem treue Kunden der BVG nicht zu verlieren.  

9.48 Uhr: Experte erwartet mehr Zeckenstiche durch Corona-Beschränkungen 

Der Berliner Biologe und Zeckenexperte Olaf Kahl erwartet in diesem Jahr deutlich mehr Zeckenstiche in Berlin und Brandenburg als in den Vorjahren. "Weil momentan viel mehr Menschen ins Grüne gehen, rechne ich mit einer Zunahme von Stichen und Infektionen", sagte der Geschäftsführer der tick-radar GmbH, die sich bundesweit mit Forschungsprojekten zu Zecken beschäftigt, mit Blick auf die Beschränkungen in der Corona-Krise. Zecken können mit ihrem Stich Bakterien und Viren übertragen, die Krankheiten wie Borreliose und die Gehirnentzündung FSME auslösen.

Ein Gemeiner Holzbock krabbelt über ein Blatt (Symbolbild): Weil mehr Menschen wegen der Corona-Beschränkungen im Freien unterwegs sind, rechnet ein Berliner Biologe mit einer Zunahme von Zeckenstichen.  (Quelle: imago images/blickwinkel)Ein Gemeiner Holzbock krabbelt über ein Blatt (Symbolbild): Weil mehr Menschen wegen der Corona-Beschränkungen im Freien unterwegs sind, rechnet ein Berliner Biologe mit einer Zunahme von Zeckenstichen. (Quelle: blickwinkel/imago images)

8.55 Uhr: Staatsschutz ermittelt nach Brandanschlag auf Kabelschacht

Nach dem Brand in einer Baugrube in Charlottenburg, bei dem freiliegende Versorgungskabel schwer beschädigt wurden, hat der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Dies sagte eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen.

Kurz nach dem Brand am Dienstag hatte eine linke Gruppe auf der Internetseite Indymedia ein Bekennerschreiben veröffentlicht. "Der Polizei ist dieses Schreiben bekannt", hieß es von der Sprecherin weiter. Ob es echt sei, müsse noch geprüft werden.

8.19 Uhr: Manager der Füchse Berlin hat Handball-Liga offenbar so gut wie abgeschrieben 

Ähnlich wie bei den Basketballern von Alba Berlin, ist auch bei den Handball-Profis in Berlin die Hoffnung über eine Saisonfortsetzung trotz Corona-Krise geschrumpft. Manager Bob Hanning von den Füchsen Berlin hat nur wenig Hoffnung, dass die Saison in der Handball-Bundesliga (HBL) wieder aufgenommen wird.
"Ich rechne nicht mehr damit", sagte Hanning der Deutschen Presse-Agentur. Aktuell ist der Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Krise unterbrochen. Die Beteiligten der HBL werden sich am 20. April verständigen, wie und ob es weitergehen kann.

Aber der Liga läuft die Zeit davon. Denn bereits zuvor wurde erklärt, dass die Saison aus rechtlichen Gründen spätestens am 16. Mai wieder beginnen müsste, um sie bis Ende Juni noch beenden zu können. Hanning sieht darin vor allem für die Spieler ein Problem. "Die brauchen vier bis sechs Wochen Vorbereitung, um das Verletzungsrisiko zu minimieren", sagte er. Aktuell trainiert aber jeder Spieler noch individuell, ein Mannschaftstraining ist nicht möglich.

7.44 Uhr: Linke Gruppe bekennt sich zu Brandanschlag in Berlin

Nach einem Brandanschlag auf einen Kabelschacht in Berlin prüft der Staatsschutz, ob er die Ermittlungen übernimmt. Das sagte ein Polizeisprecher in der Nacht zu Mittwoch. Im Stadtteil Charlottenburg waren am Dienstagmorgen Telekommunikationskabel in einer Baugrube angezündet worden.

Wenig später wurde auf der Internetseite Indymedia ein Bekennerschreiben veröffentlicht. Darin heißt es, Ziel des Anschlags sei das nahe Heinrich-Hertz-Institut gewesen, das an einer Corona-App arbeite. Mehr zu den Hintergründen lesen Sie hier.

7.23 Uhr: Alba-Berlin-Manager skeptisch wegen Saisonfortsetzung

Basketballfans und Profis müssen weiterhin bangen, wegen der Corona-Krise steht die Basketball-Saison vor dem Abbruch. Geschäftsführer Marco Baldi von Bundesligist Alba Berlin kämpft zwar weiter um eine Fortsetzung der Basketball-Saison, ist sich aber auch der Schwierigkeit der Situation bewusst. "Momentan sind wir weit davon entfernt, dass es klappt", sagte Baldi der Deutschen Presse-Agentur. Aktuell ruht der Ligabetrieb wegen der anhaltenden Coronavirus-Krise bis mindestens Ende April. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. 

Derzeit müssen sich bei Alba alle Profis weiterhin eigenständig fit halten. Doch nicht alle sind überhaupt in Berlin. Spielmacher Martin Hermannsson flog zu seiner Familie nach Island, Luke Sikma und Peyton Siva befinden sich etwa in den USA.

7.11 Uhr: 30-Jährige stellen die meisten Corona-Fälle in Berlin 

Menschen auf dem Tempelhofer Feld: In Berlin gilt nach wie vor ein Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie.  (Quelle: imago images/Zuma Wire)Menschen auf dem Tempelhofer Feld: In Berlin gilt nach wie vor ein Kontaktverbot wegen der Corona-Pandemie. (Quelle: Zuma Wire/imago images)

Die Zahl der Menschen in Berlin, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben sind, ist auf 62 gestiegen. Das waren sechs Fälle mehr als am Vortag, wie die Senatsverwaltung für Gesundheit am Dienstag mitteilte. Die Zahl der mit dem neuartigen Virus nachweislich Infizierten stieg auf 4.736 Fälle. Das waren 69 Fälle mehr als am Vortag. Die meisten Infizierten gibt es mit 1.057 Fällen nach wie vor in der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen.

7.07 Uhr: Guten Morgen Berlin!

Herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker an diesem Donnerstag. Wir wollen Sie hier wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa


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