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Berlin: Rechtsextremer Terrorbrief an Politiker und Journalisten

Hauptstadt-Ticker  

Berliner Politiker bekommt rechtsextreme Drohmail

05.05.2020, 19:34 Uhr | t-online.de, vss, dpa

Berlin: Rechtsextremer Terrorbrief an Politiker und Journalisten. Tom Schreiber, Innenexperte der SPD: Er hat eine Drohmail mit rechtsextremen Hintergrund zugeschickt bekommen. (Quelle: imago images/Mike Wolff/Tagesspiegel/Archivbild)

Tom Schreiber, Innenexperte der SPD: Er hat eine Drohmail mit rechtsextremen Hintergrund zugeschickt bekommen. (Quelle: Mike Wolff/Tagesspiegel/Archivbild/imago images)

Hier informieren wir Sie jeden Tag über die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

19.52 Uhr: Das war es für heute!

Wir verabschieden uns für heute und wünschen Ihnen einen schönen Abend. Auch morgen versorgen wir Sie hier wieder mit den wichtigsten Nachrichten aus Berlin

19.35: Seit 21 Jahren ungelöst – Polizei setzt Belohnung für Hinweise zu Tötungsdelikt aus 

Für Hinweise zu einem seit 21 Jahren ungelösten Tötungsdelikt hat die Berliner Staatsanwaltschaft eine Belohnung ausgesetzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden eine Ukrainerin und ein Russe in der Nacht vom 17. auf 18. Mai 1999 in ihrer Wohnung in Berlin-Wilmersdorf erschossen. Eine schwarze Wollmütze mit der Aufschrift "USA" stehe in Zusammenhang mit der Tat. Auf einem Pflegehinweis in der Mütze stünden handschriftlich die Buchstaben "N.N." geschrieben, so die Polizei. 

Wer Angaben zu Menschen machen kann, die zum Tatzeitpunkt solch eine Mütze trugen oder Hinweise zu den Buchstaben machen kann, soll sich an die Polizei wenden. Hier werden auch andere Hinweise zur Tat angenommen. Für Hinweise, durch die tatverdächtige Personen überführt werden können, sei eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgelobt, so die Polizei.

18.50 Uhr: 15 Personen feiern in Wohnung – Polizei schreitet ein

Die Berliner Polizei hat wegen der geltenden Corona-Verordnung eine Feier in einer Wohnung in Tempelhof aufgelöst. 15 Personen – darunter Kinder – trafen sich am Montagabend in einer 2,5-Zimmer-Wohnung, wie die Polizei am Dienstag auf Twitter schrieb. Zwei davon wollten demnach aus dem Fenster der Erdgeschoss-Wohnung flüchten, als die Beamten kamen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird gegen acht Personen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

18.14 Uhr: Banküberfall in Gesundbrunnen – Täter auf der Flucht

Zwei mit Messern bewaffnete Männer haben eine Bankfiliale in Berlin-Gesundbrunnen überfallen und sind anschließend mit der Beute geflüchtet. Bei dem Überfall am Dienstagnachmittag sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach den Tätern werde gefahndet. Weitere Details zum Tathergang oder der Höhe der Beute konnte der Sprecher zunächst nicht nennen.

17.48 Uhr: Vater soll Kind eigens zum Missbrauch gezeugt haben – Prozess

Weil er seinen Sohn vor laufender Kamera missbraucht haben soll, steht ein 38-Jähriger vor dem Berliner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, er habe das Kind eigens von einer Leihmutter außerhalb Deutschlands austragen lassen, um später an dem Jungen seine pädophilen Neigungen auszuleben. Alle Einzelheiten zu dem Fall erfahren Sie hier.

17.21 Uhr: Hotels und Restaurants in Berlin könnten bald öffnen

Bald könnten weitere Lockerungen in Berlin folgen. Restaurants und Hotel sollen nach einer langen coronabedingten Pause demnächst wieder Gäste empfangen können. Das hat Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller in Aussicht gestellt. Wann genau das sein wird, ist jedoch noch unklar, doch es wird schrittweise Lockerungen in der Gastronomie geben. "Es zeichnet sich ab, dass dort im Laufe oder Ende der nächsten Woche sehr schnell etwas passieren kann", so Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Wie das in der kommenden Woche passieren könnte, erfahren Sie hier.

16.40 Uhr: Berliner Reitmäzenin Marion Jauß verstorben

Der deutsche Reit- und Trabrennsport trauert um Marion Jauß. Sie war eine große Förderin von Springreiter Christian Ahlmann und unterstützte auch den Trabrennsport. Die Berlinerin starb im Alter von 80 Jahren.

Christian Ahlmann und Marion Jauß: Die Pferdebesitzerin ist im Alter von 80 Jahren verstorben. (Quelle: imago images/Rau/Archivbild)Christian Ahlmann und Marion Jauß: Die Pferdebesitzerin ist im Alter von 80 Jahren verstorben. (Quelle: Rau/Archivbild/imago images)

"Ich habe meine größte Förderin und meine treueste Unterstützerin verloren. Ich bin sehr traurig über ihren Tod", sagte Ahlmann. Jauß selbst hat mehr als 1.500 Trabrennen gewonnen. 2001 kaufte sie Ahlmann den Schimmel Cöster, mit dem der Marler 2003 Doppel-Europameister wurde und viele weitere Erfolge feierte.

15.52 Uhr: Video von Kalou ist "ausgemachte Blödheit"

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat sich fassungslos gezeigt über das brisante Facebook-Video von Hertha-Profi Salomon Kalou. "Dieses Video kann man ja wohl nur als ausgemachte Blödheit betrachten", sagte der SPD-Politiker am Dienstag. "Es ist schädlich nicht nur für die direkt Betroffenen, die da zu sehen sind, oder für Hertha, sondern es wirft ein ungutes Bild insgesamt auf den Sport oder die Vereine", kommentierte er. "Wer so was tut, erweist allen Beteiligten einen Bärendienst." Was es mit dem Video auf sich hat, erfahren Sie hier.

15.04 Uhr: E-Tretroller-Dienst startet mit Mopeds

Der für seine E-Scooter bekannte Anbieter Tier bietet ab sofort auch den Verleih von Elektro-Mopeds in Berlin an. Die Roller könnten über die App des Unternehmens gebucht werden und würden pro Minute bezahlt, teilte Tier am Dienstag mit. Rund 5.000 Fahrzeuge hatte das Unternehmen im Februar von dem zu Bosch gehörenden Anbieter Coup gekauft, der den Dienst damals eingestellt hatte. Wie viele davon zum Start in der Hauptstadt aufgestellt werden, wurde zunächst nicht bekannt.

14.36 Uhr: Berliner Politiker bekommt rechtsextreme Drohmail

Nachdem es im vergangenen Jahr bereits eine Festnahme im Zusammenhang mit Hunderten rechtsextremen Drohbriefen gegeben hatte, wurde nun ein erneutes Schreiben bekannt. Der Berliner SPD-Innenexperte Tom Schreiber gehört zu den Adressaten des Briefs.

Der Politiker bestätigte den Erhalt einer solchen Mail auf Twitter und kommentierte: "Ja, auch ich erhielt diese widerwärtige Mail und Bedrohung. Strafanzeige mit Strafantrag wurde gestellt." Den Tweet und die Hintergründe lesen Sie hier.

13.39 Uhr: Bis zu 1.000 Euro Prämie für Berliner Corona-Helden

Rund 25.000 Berliner Beschäftigte, die in der Corona-Krise Besonderes leisten, können sich über eine Prämie von bis zu 1.000 Euro freuen. Eine entsprechende Regelung, die vor allem für Landesangestellte gilt, beschloss der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

12.43 Uhr: 25 Jahre Judaicum in Berlin

Seit Öffnung der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum vor 25 Jahren sind mehr als vier Millionen Besucher in das Museum gekommen. Die einst größte Synagoge Deutschlands in der Oranienstraße in Berlin-Mitte habe sich mit bisher 78 Wechselausstellungen und Installationen zu einem zentralen Ort für das jüdische Leben in der Hauptstadt entwickelt, teilte das Centrum Judaicum am Dienstag mit. Das Historische Archiv sei auf 500 laufende Meter angewachsen und habe bisher mehr als 24 000 Auskünfte erteilt.

Das Centrum Judaicum war am 7. Mai 1995 eröffnet worden. Bereits 1988 hatte die DDR die Rekonstruktion des vorderen Gebäudeteils beschlossen.

11.49 Uhr: KaDeWe öffnet wieder mit fast kompletter Fläche

Das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe hat am Dienstag nach einem Gerichtsurteil wieder nahezu die gesamte Verkaufsfläche geöffnet. Lediglich einige Restaurants und die Essensstände in der sechsten Etage bleiben weiterhin geschlossen, wie eine Sprecherin mitteilte. "Ausgewählte Restaurants bieten einen To-Go-Service an."

Bislang durften Geschäfte abseits des Lebensmittelhandels in der Corona-Krise nur auf einer Verkaufsfläche von maximal 800 Quadratmetern öffnen. Das Verwaltungsgericht hatte diese Verordnung für das KaDeWe und für die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof letzte Woche gekippt. Die Berliner Richter waren mit den unterschiedlichen Vorgaben für Warenhäuser und Shopping-Center nicht einverstanden.

11.12 Uhr: Alba Berlin muss für BBL-Finals nach München

Vier Klubs haben sich für die Austragung der Halb-Finals und des Finales in der Basketball Bundesliga beworben. Nun steht fest: Sie werden in München ausgetragen. Damit muss Alba Berlin als eines der zehn Teams nach Bayern fahren. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen soll in zwei Fünfer-Gruppen mit anschließenden Playoffs der Meister ermittelt werden. Die BBL hat hierfür ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Bisher liegen jedoch noch keine Genehmigungen von Behörden und Politik vor.

10.18 Uhr: Jugendliche von Tram erfasst und schwer verletzt

Ein Beamter vom Ordnungsamt telefoniert vor einer ankommenden Tram in Berlin (Symbolbild): In Hellersdorf hat eine Tram ein Mädchen angefahren. (Quelle: imago images/Florian Gaertner/photothek)Ein Beamter vom Ordnungsamt telefoniert vor einer ankommenden Tram in Berlin (Symbolbild): In Hellersdorf hat eine Tram ein Mädchen angefahren. (Quelle: Florian Gaertner/photothek/imago images)

In Berlin-Hellersdorf ist eine Jugendliche am Montagnachmittag von einer Tram erfasst worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 15-Jährige gegen 14 Uhr die Gleise an der Haltestelle Zossener Straße/Landsberger Chaussee/Landsberger Straße überquert haben und dabei von einer Straßenbahn der Linie 18 aus der Richtung Landschaftspark Wuhletal erfasst worden sein. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Das Mädchen wurde schwer verletzt und ist zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

9.58 Uhr: Polizei ermittelt gegen Kollegen – Angriff auf Journalistin

Weil ein Polizist am 1. Mai in Berlin einer Journalistin ins Gesicht geschlagen hat, ermittelt die Berliner Polizei nun gegen ihn. Laut "rbb24" war die 22-Jährige Teil eines Fernsehteams, das zuvor eine Festnahme in der Straße gefilmt hatte. Dann soll der Beamte ihr gezielt ins Gesicht geschlagen haben. Dafür nutzte er einen illegalen, plastikverstärkten Handschuh. Alle Informationen zu diesem Fall finden Sie hier.

8.45 Uhr: Botanischer Garten öffnet für Besucher

Ab Dienstag sind Spaziergänge im Botanischen Garten in Berlin-Dahlem nach der Zwangspause wieder möglich. Das berichtet der rbb. Demnach müssen sich Besucher vorher online ein Ticket kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden. Zudem dürfen sich maximal 1.000 Menschen im Garten aufhalten – 250 Personen werden pro Stunde eingelassen. 

8.11 Uhr: Berlin will wohl 30 Millionen Euro für Kultur in der Corona-Krise locker machen

Der Berliner Senat beschließt heute voraussichtlich ein Hilfsprogramm für Kultureinrichtungen in der Corona-Krise. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hatte bereits vor vier Wochen angekündigt, dass im Zuge des Programms 30 Millionen Euro zumeist in Form von Zuschüssen fließen sollen. Inzwischen sind die Details ausgearbeitet. 

7.37 Uhr: Füchse-Profi verschenkt Handbälle 

Hans Lindberg, Kapitän der Füchse Berlin, hat mit einer Aktion für strahlende Kinderaugen gesorgt. Der dänische Weltmeister schenkte einem Mädchen, das seinen Handball verloren hatte, kurzerhand neue Spielgeräte. Er sei auf Twitter darauf aufmerksam geworden, sagte der 38-Jährige und "dachte direkt, dass ich dort doch helfen kann." 

Ein Nutzer hatte das Plakat geteilt, mit dem Lea ihren Handball wieder finden wollte. Lindberg verabredete sich am vergangenen Sonntag mit ihr und ihrer Mutter und hatte noch eine besondere Überraschung dabei: "Auch meinen diesjährigen Spielball aus dem EHF-Cup habe ich Lea mitgebracht", sagte er. 

7.07 Uhr: Protest für Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin 

Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wird am Dienstag auch in Berlin demonstriert.

Wegen der Corona-Krise fällt die große Demonstration zum Breitscheidplatz aus. Der deutschlandweite Protest findet in diesem Jahr online statt. Der Livestream beginnt um 14 Uhr.

7.03 Uhr: 38-Jähriger Vater soll Sohn mehrfach missbraucht haben

Ein 38-jähriger Vater, der seinen kleinen Sohn mehrfach missbraucht haben soll, muss sich ab Dienstag vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Zu den sexuellen Übergriffen auf den 2016 geborenen Jungen kam es Ermittlungen zufolge zwischen Juni und Oktober 2019. Von den Misshandlungen habe er Videos angefertigt. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, der Mann habe das Kind eigens von einer Leihmutter außerhalb Deutschlands austragen lassen, um später an dem Jungen seine pädophilen Neigungen zu befriedigen.

Für den Prozess wegen Missbrauchs, Körperverletzung und Herstellung kinderpornografischer Schriften sind sieben Tage geplant.

7.00 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurück im Hauptstadt-Ticker. Wir wollen Sie auch heute wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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