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Berliner Politiker bekommt rechtsextreme Drohmail

Von t-online, dpa, vss

Aktualisiert am 05.05.2020Lesedauer: 7 Min.
Tom Schreiber, Innenexperte der SPD: Er hat eine Drohmail mit rechtsextremen Hintergrund zugeschickt bekommen.
Tom Schreiber, Innenexperte der SPD: Er hat eine Drohmail mit rechtsextremen Hintergrund zugeschickt bekommen. (Quelle: Mike Wolff/Tagesspiegel/Archivbild/imago-images-bilder)
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Hier informieren wir Sie jeden Tag ĂŒber die aktuellsten Nachrichten aus Berlin, mit News und Geschichten aus allen Stadtteilen der Hauptstadt.

Das Wichtigste im Überblick


19.52 Uhr: Das war es fĂŒr heute!

Wir verabschieden uns fĂŒr heute und wĂŒnschen Ihnen einen schönen Abend. Auch morgen versorgen wir Sie hier wieder mit den wichtigsten Nachrichten aus Berlin.

19.35: Seit 21 Jahren ungelöst – Polizei setzt Belohnung fĂŒr Hinweise zu Tötungsdelikt aus

FĂŒr Hinweise zu einem seit 21 Jahren ungelösten Tötungsdelikt hat die Berliner Staatsanwaltschaft eine Belohnung ausgesetzt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, wurden eine Ukrainerin und ein Russe in der Nacht vom 17. auf 18. Mai 1999 in ihrer Wohnung in Berlin-Wilmersdorf erschossen. Eine schwarze WollmĂŒtze mit der Aufschrift "USA" stehe in Zusammenhang mit der Tat. Auf einem Pflegehinweis in der MĂŒtze stĂŒnden handschriftlich die Buchstaben "N.N." geschrieben, so die Polizei.

Wer Angaben zu Menschen machen kann, die zum Tatzeitpunkt solch eine MĂŒtze trugen oder Hinweise zu den Buchstaben machen kann, soll sich an die Polizei wenden. Hier werden auch andere Hinweise zur Tat angenommen. FĂŒr Hinweise, durch die tatverdĂ€chtige Personen ĂŒberfĂŒhrt werden können, sei eine Belohnung von bis zu 5.000 Euro ausgelobt, so die Polizei.

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18.50 Uhr: 15 Personen feiern in Wohnung – Polizei schreitet ein

Die Berliner Polizei hat wegen der geltenden Corona-Verordnung eine Feier in einer Wohnung in Tempelhof aufgelöst. 15 Personen – darunter Kinder – trafen sich am Montagabend in einer 2,5-Zimmer-Wohnung, wie die Polizei am Dienstag auf Twitter schrieb. Zwei davon wollten demnach aus dem Fenster der Erdgeschoss-Wohnung flĂŒchten, als die Beamten kamen. Nach Angaben eines Polizeisprechers wird gegen acht Personen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz ermittelt.

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18.14 Uhr: BankĂŒberfall in Gesundbrunnen – TĂ€ter auf der Flucht

Zwei mit Messern bewaffnete MĂ€nner haben eine Bankfiliale in Berlin-Gesundbrunnen ĂŒberfallen und sind anschließend mit der Beute geflĂŒchtet. Bei dem Überfall am Dienstagnachmittag sei niemand verletzt worden, sagte ein Polizeisprecher. Nach den TĂ€tern werde gefahndet. Weitere Details zum Tathergang oder der Höhe der Beute konnte der Sprecher zunĂ€chst nicht nennen.

17.48 Uhr: Vater soll Kind eigens zum Missbrauch gezeugt haben – Prozess

Weil er seinen Sohn vor laufender Kamera missbraucht haben soll, steht ein 38-JĂ€hriger vor dem Berliner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, er habe das Kind eigens von einer Leihmutter außerhalb Deutschlands austragen lassen, um spĂ€ter an dem Jungen seine pĂ€dophilen Neigungen auszuleben. Alle Einzelheiten zu dem Fall erfahren Sie hier.

17.21 Uhr: Hotels und Restaurants in Berlin könnten bald öffnen

Bald könnten weitere Lockerungen in Berlin folgen. Restaurants und Hotel sollen nach einer langen coronabedingten Pause demnĂ€chst wieder GĂ€ste empfangen können. Das hat Berlins Regierender BĂŒrgermeister Michael MĂŒller in Aussicht gestellt. Wann genau das sein wird, ist jedoch noch unklar, doch es wird schrittweise Lockerungen in der Gastronomie geben. "Es zeichnet sich ab, dass dort im Laufe oder Ende der nĂ€chsten Woche sehr schnell etwas passieren kann", so Berlins Regierender BĂŒrgermeister Michael MĂŒller (SPD). Wie das in der kommenden Woche passieren könnte, erfahren Sie hier.

16.40 Uhr: Berliner ReitmĂ€zenin Marion Jauß verstorben

Der deutsche Reit- und Trabrennsport trauert um Marion Jauß. Sie war eine große Förderin von Springreiter Christian Ahlmann und unterstĂŒtzte auch den Trabrennsport. Die Berlinerin starb im Alter von 80 Jahren.

Christian Ahlmann und Marion Jauß: Die Pferdebesitzerin ist im Alter von 80 Jahren verstorben.
Christian Ahlmann und Marion Jauß: Die Pferdebesitzerin ist im Alter von 80 Jahren verstorben. (Quelle: Rau/Archivbild/imago-images-bilder)

"Ich habe meine grĂ¶ĂŸte Förderin und meine treueste UnterstĂŒtzerin verloren. Ich bin sehr traurig ĂŒber ihren Tod", sagte Ahlmann. Jauß selbst hat mehr als 1.500 Trabrennen gewonnen. 2001 kaufte sie Ahlmann den Schimmel Cöster, mit dem der Marler 2003 Doppel-Europameister wurde und viele weitere Erfolge feierte.

15.52 Uhr: Video von Kalou ist "ausgemachte Blödheit"

Berlins Regierender BĂŒrgermeister Michael MĂŒller (SPD) hat sich fassungslos gezeigt ĂŒber das brisante Facebook-Video von Hertha-Profi Salomon Kalou. "Dieses Video kann man ja wohl nur als ausgemachte Blödheit betrachten", sagte der SPD-Politiker am Dienstag. "Es ist schĂ€dlich nicht nur fĂŒr die direkt Betroffenen, die da zu sehen sind, oder fĂŒr Hertha, sondern es wirft ein ungutes Bild insgesamt auf den Sport oder die Vereine", kommentierte er. "Wer so was tut, erweist allen Beteiligten einen BĂ€rendienst." Was es mit dem Video auf sich hat, erfahren Sie hier.

15.04 Uhr: E-Tretroller-Dienst startet mit Mopeds

Der fĂŒr seine E-Scooter bekannte Anbieter Tier bietet ab sofort auch den Verleih von Elektro-Mopeds in Berlin an. Die Roller könnten ĂŒber die App des Unternehmens gebucht werden und wĂŒrden pro Minute bezahlt, teilte Tier am Dienstag mit. Rund 5.000 Fahrzeuge hatte das Unternehmen im Februar von dem zu Bosch gehörenden Anbieter Coup gekauft, der den Dienst damals eingestellt hatte. Wie viele davon zum Start in der Hauptstadt aufgestellt werden, wurde zunĂ€chst nicht bekannt.

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14.36 Uhr: Berliner Politiker bekommt rechtsextreme Drohmail

Nachdem es im vergangenen Jahr bereits eine Festnahme im Zusammenhang mit Hunderten rechtsextremen Drohbriefen gegeben hatte, wurde nun ein erneutes Schreiben bekannt. Der Berliner SPD-Innenexperte Tom Schreiber gehört zu den Adressaten des Briefs.

Der Politiker bestĂ€tigte den Erhalt einer solchen Mail auf Twitter und kommentierte: "Ja, auch ich erhielt diese widerwĂ€rtige Mail und Bedrohung. Strafanzeige mit Strafantrag wurde gestellt." Den Tweet und die HintergrĂŒnde lesen Sie hier.

13.39 Uhr: Bis zu 1.000 Euro PrĂ€mie fĂŒr Berliner Corona-Helden

Rund 25.000 Berliner BeschĂ€ftigte, die in der Corona-Krise Besonderes leisten, können sich ĂŒber eine PrĂ€mie von bis zu 1.000 Euro freuen. Eine entsprechende Regelung, die vor allem fĂŒr Landesangestellte gilt, beschloss der Senat am Dienstag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur.

12.43 Uhr: 25 Jahre Judaicum in Berlin

Seit Öffnung der Neuen Synagoge Berlin – Centrum Judaicum vor 25 Jahren sind mehr als vier Millionen Besucher in das Museum gekommen. Die einst grĂ¶ĂŸte Synagoge Deutschlands in der Oranienstraße in Berlin-Mitte habe sich mit bisher 78 Wechselausstellungen und Installationen zu einem zentralen Ort fĂŒr das jĂŒdische Leben in der Hauptstadt entwickelt, teilte das Centrum Judaicum am Dienstag mit. Das Historische Archiv sei auf 500 laufende Meter angewachsen und habe bisher mehr als 24 000 AuskĂŒnfte erteilt.

Das Centrum Judaicum war am 7. Mai 1995 eröffnet worden. Bereits 1988 hatte die DDR die Rekonstruktion des vorderen GebÀudeteils beschlossen.

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11.49 Uhr: KaDeWe öffnet wieder mit fast kompletter FlÀche

Das Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe hat am Dienstag nach einem Gerichtsurteil wieder nahezu die gesamte VerkaufsflÀche geöffnet. Lediglich einige Restaurants und die EssensstÀnde in der sechsten Etage bleiben weiterhin geschlossen, wie eine Sprecherin mitteilte. "AusgewÀhlte Restaurants bieten einen To-Go-Service an."

Bislang durften GeschĂ€fte abseits des Lebensmittelhandels in der Corona-Krise nur auf einer VerkaufsflĂ€che von maximal 800 Quadratmetern öffnen. Das Verwaltungsgericht hatte diese Verordnung fĂŒr das KaDeWe und fĂŒr die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof letzte Woche gekippt. Die Berliner Richter waren mit den unterschiedlichen Vorgaben fĂŒr WarenhĂ€user und Shopping-Center nicht einverstanden.

11.12 Uhr: Alba Berlin muss fĂŒr BBL-Finals nach MĂŒnchen

Vier Klubs haben sich fĂŒr die Austragung der Halb-Finals und des Finales in der Basketball Bundesliga beworben. Nun steht fest: Sie werden in MĂŒnchen ausgetragen. Damit muss Alba Berlin als eines der zehn Teams nach Bayern fahren. Über einen Zeitraum von rund drei Wochen soll in zwei FĂŒnfer-Gruppen mit anschließenden Playoffs der Meister ermittelt werden. Die BBL hat hierfĂŒr ein Hygiene- und Sicherheitskonzept entwickelt. Bisher liegen jedoch noch keine Genehmigungen von Behörden und Politik vor.

10.18 Uhr: Jugendliche von Tram erfasst und schwer verletzt

Ein Beamter vom Ordnungsamt telefoniert vor einer ankommenden Tram in Berlin (Symbolbild): In Hellersdorf hat eine Tram ein MĂ€dchen angefahren.
Ein Beamter vom Ordnungsamt telefoniert vor einer ankommenden Tram in Berlin (Symbolbild): In Hellersdorf hat eine Tram ein MĂ€dchen angefahren. (Quelle: Florian Gaertner/photothek/imago-images-bilder)

In Berlin-Hellersdorf ist eine Jugendliche am Montagnachmittag von einer Tram erfasst worden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll die 15-JĂ€hrige gegen 14 Uhr die Gleise an der Haltestelle Zossener Straße/Landsberger Chaussee/Landsberger Straße ĂŒberquert haben und dabei von einer Straßenbahn der Linie 18 aus der Richtung Landschaftspark Wuhletal erfasst worden sein. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Das MĂ€dchen wurde schwer verletzt und ist zur stationĂ€ren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

9.58 Uhr: Polizei ermittelt gegen Kollegen – Angriff auf Journalistin

Weil ein Polizist am 1. Mai in Berlin einer Journalistin ins Gesicht geschlagen hat, ermittelt die Berliner Polizei nun gegen ihn. Laut "rbb24" war die 22-JĂ€hrige Teil eines Fernsehteams, das zuvor eine Festnahme in der Straße gefilmt hatte. Dann soll der Beamte ihr gezielt ins Gesicht geschlagen haben. DafĂŒr nutzte er einen illegalen, plastikverstĂ€rkten Handschuh. Alle Informationen zu diesem Fall finden Sie hier.

8.45 Uhr: Botanischer Garten öffnet fĂŒr Besucher

Ab Dienstag sind SpaziergĂ€nge im Botanischen Garten in Berlin-Dahlem nach der Zwangspause wieder möglich. Das berichtet der rbb. Demnach mĂŒssen sich Besucher vorher online ein Ticket kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden. Zudem dĂŒrfen sich maximal 1.000 Menschen im Garten aufhalten – 250 Personen werden pro Stunde eingelassen.

8.11 Uhr: Berlin will wohl 30 Millionen Euro fĂŒr Kultur in der Corona-Krise locker machen

Der Berliner Senat beschließt heute voraussichtlich ein Hilfsprogramm fĂŒr Kultureinrichtungen in der Corona-Krise. Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hatte bereits vor vier Wochen angekĂŒndigt, dass im Zuge des Programms 30 Millionen Euro zumeist in Form von ZuschĂŒssen fließen sollen. Inzwischen sind die Details ausgearbeitet.

7.37 Uhr: FĂŒchse-Profi verschenkt HandbĂ€lle

Hans Lindberg, KapitĂ€n der FĂŒchse Berlin, hat mit einer Aktion fĂŒr strahlende Kinderaugen gesorgt. Der dĂ€nische Weltmeister schenkte einem MĂ€dchen, das seinen Handball verloren hatte, kurzerhand neue SpielgerĂ€te. Er sei auf Twitter darauf aufmerksam geworden, sagte der 38-JĂ€hrige und "dachte direkt, dass ich dort doch helfen kann."

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Ein Nutzer hatte das Plakat geteilt, mit dem Lea ihren Handball wieder finden wollte. Lindberg verabredete sich am vergangenen Sonntag mit ihr und ihrer Mutter und hatte noch eine besondere Überraschung dabei: "Auch meinen diesjĂ€hrigen Spielball aus dem EHF-Cup habe ich Lea mitgebracht", sagte er.

7.07 Uhr: Protest fĂŒr Gleichstellung von Menschen mit Behinderung in Berlin

AnlÀsslich des EuropÀischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung wird am Dienstag auch in Berlin demonstriert.

Wegen der Corona-Krise fĂ€llt die große Demonstration zum Breitscheidplatz aus. Der deutschlandweite Protest findet in diesem Jahr online statt. Der Livestream beginnt um 14 Uhr.

7.03 Uhr: 38-JĂ€hriger Vater soll Sohn mehrfach missbraucht haben

Ein 38-jÀhriger Vater, der seinen kleinen Sohn mehrfach missbraucht haben soll, muss sich ab Dienstag vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Zu den sexuellen Übergriffen auf den 2016 geborenen Jungen kam es Ermittlungen zufolge zwischen Juni und Oktober 2019. Von den Misshandlungen habe er Videos angefertigt. Die Staatsanwaltschaft gehe davon aus, der Mann habe das Kind eigens von einer Leihmutter außerhalb Deutschlands austragen lassen, um spĂ€ter an dem Jungen seine pĂ€dophilen Neigungen zu befriedigen.

FĂŒr den Prozess wegen Missbrauchs, Körperverletzung und Herstellung kinderpornografischer Schriften sind sieben Tage geplant.

7.00 Uhr: Hallo, Berlin!

Guten Morgen und herzlich willkommen zurĂŒck im Hauptstadt-Ticker. Wir wollen Sie auch heute wieder durch den Tag begleiten und Sie mit den wichtigsten Meldungen und Informationen aus Berlin versorgen. Schauen Sie gerne immer mal wieder vorbei!

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