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Frankfurt: Hunderte Aushilfen nach den Ferien am Flughafen erwartet


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Hunderte Aushilfen am Frankfurter Flughafen erwartet – nach den Ferien

Von dpa
Aktualisiert am 29.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Blick über den Flughafen mit der Skyline im Hintergrund (Symbolbild): Die Fraport AG plant den Ausbau des Frachtzentrums.
Blick über den Flughafen (Symbolbild): Die Fraport AG möchte hunderte ausländische Aushilfskräfte anwerben. (Quelle: Vasco Garcia/dpa-bilder)
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Die Fraport AG plant mit mehreren Hundert Arbeitskräften aus dem Ausland – nach den Sommerferien. Die verlängerten Sicherheitsüberprüfungen für Menschen aus der Türkei verhindern einen früheren Einstieg.

Zur Bewältigung der aktuellen Abfertigungsprobleme will der Frankfurter Flughafen "mehrere hundert" ausländische Aushilfskräfte einstellen. Nach bisheriger Einschätzung könnten die ersten Beschäftigten in acht Wochen mit der Arbeit beginnen, erklärte ein Sprecher des Betreibers Fraport am Mittwoch. Zuvor hatte die Bundesregierung den Weg frei gemacht für die erleichterte Anwerbung unter anderem in der Türkei.

Allein die Sicherheitsüberprüfung beim Land Hessen dauere sechs Wochen, erläuterte Fraport. Bei der Sicherheit werde man keine Abstriche machen, hatte Bundesinnenminister Nancy Faeser (SPD) versichert. Damit würde am größten deutschen Flughafen die Hauptreisewelle in den Schulferien verpasst. "Die zusätzlichen Kräfte helfen uns dennoch sehr", sagte der Fraport-Sprecher.

Fehlende Mitarbeiter etwa bei der Gepäckabfertigung oder auch an den Sicherheitskontrollen haben an den deutschen Flughäfen zum Start der Hauptreisezeit zu teils chaotischen Zuständen geführt. Auch im europäischen Ausland ist die Situation im Luftverkehr angespannt.

Frankfurt: Corona-Stellenabbau am Flughafen führt zur Notlage

Fraport hat in der Corona-Pandemie 4.000 Stellen abgebaut und zusätzlich Personal verloren, das sich andere Jobs gesucht hat. In der Folge hat es beim Hochlauf insbesondere bei der Gepäckverladung Probleme gegeben, während die Passagierkontrollen dem Unternehmen zufolge keine überlangen Wartezeiten produzierten.

Im laufenden Jahr hat der MDax-Konzern an seinem Heimat-Drehkreuz bereits 870 neue Kräfte eingestellt. Geplant sind insgesamt 1.000 neue Jobs in diesem Jahr. Zudem arbeiten nach Unternehmensangaben mehr als 100 Verwaltungsbeschäftigte mit auf dem Vorfeld. Passagieren rät der Flughafenbetreiber derzeit, rund zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein und möglichst wenig Handgepäck dabei zu haben.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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