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Mehrkosten: Hessische Versorger geben Gasumlage weite


Mehrkosten: Hessische Versorger geben Gasumlage weiter

Von Roxana Frey

Aktualisiert am 17.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Flammen auf einem Gasherd: Pro Kilowattstunde werden 2,4 Cent für die Gasumlage fällig.
Flammen auf einem Gasherd: Ab Oktober kommen auf Gasverbraucher zusätzliche Kosten zu. (Quelle: IMAGO/Artur Widak/imago-bilder)
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Ab Herbst greift in Deutschland die neue Gasumlage. Was das für hessische Verbraucher und Verbraucherinnen bedeutet, erfahren Sie hier.

Mit der am Montag beschlossenen Gasumlage will die Bundesregierung eine stabile Gasversorgung sicherstellen. Zusätzlich zu den stark erhöhten Strom- und Gaspreisen bedeutet das für private Haushalte und die Industrie deutliche Mehrkosten: Pro Kilowattstunde soll die Gasumlage bei 2,419 Cent liegen.

Die Umlage soll Gasimporteure entlasten, die wegen der gedrosselten Lieferungen aus Russland anderswo für viel Geld Gas einkaufen müssen, um ihre Verträge zu erfüllen. Bei einem Familienhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden bedeutet das Mehrkosten von 576 Euro pro Jahr beziehungsweise 48 Euro im Monat.

Obendrauf kommt noch die Mehrwertsteuer. Die Bundesregierung wollte zwar zuerst verhindern, dass diese fällig wird – scheiterte aber an der EU-Kommission. Die Bundesregierung hat bereits erklärt, die Steuer auf anderem Wege für die Verbraucher zu kompensieren, wenn die EU die Ausnahme nicht zulasse.

Frankfurter Energieversorger Mainova plant, Umlage an Kunden weiterzugeben

In Hessen reagieren die regionalen Energieversorger unterschiedlich auf die geplante Umlage: Auf Anfrage von t-online teilte die Mainova in Frankfurt mit, dass sie die Gasumlage "in gewissem Umfang an die Kundschaft" weiterreichen werde, "ohne selbst davon zu profitieren".

Am Mittwoch gab die Mainova per Mitteilung bekannt, dass der Arbeitspreis im Basis-Tarif "Mainova Erdgas Classic" zum 1. Oktober von 11,30 auf 15,44 Cent je Kilowattstunde (kWh) steigt. Die neue Gasumlage sei dort jedoch noch nicht mit eingerechnet. Demnach wird es vermutlich noch teurer für die Kunden und Kundinnen.

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Um hohe Nachzahlungen bei der kommenden Jahresabrechnung zu vermeiden, passe die Mainova aktuell die Abschlagszahlungen vorzeitig an – normalerweise geschehe das erst mit Versand der Jahresabrechnung. Damit möchte der Energieversorger hohe Nachzahlung bei der Jahresabrechnung vermeiden.

Darüber hinaus bietet die Mainova für Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten auf Nachfrage Stundungs- und Ratenzahlungsmodelle an. Der Wiesbadener Energieversorger Eswe hat bereits angekündigt, die Gaspreise zum 1. Oktober um 11,65 Cent brutto je Kilowattstunde zu erhöhen. 50.000 Gaskunden seien davon betroffen.

Frankfurter Linke fordert Entlastungsstrategie

Die Gasumlage dürfte für viele eine finanzielle Belastung darstellen: Die Frankfurter Linke fordert deswegen, einen sozialen Grundbedarf an Strom von Preissteigerungen auszunehmen. Die Fraktion orientiert sich hierbei an anderen europäischen Staaten, wie beispielsweise Spanien, die bereits einen Energiepreisdeckel haben.

"Aber auch der Magistrat der Stadt Frankfurt muss endlich reagieren und mit der Mainova zu einer Vereinbarung kommen, wie Menschen entlastet werden können", so Michael Müller, finanzpolitischer Sprecher und Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Römer. Zudem könne die Aussetzung von Stromsperren zusätzliche Entlastung für Bürgerinnen und Bürger bringen.

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Verwendete Quellen
  • Anfrage Energieversorger
  • Fraktion "Die Linke" Frankfurt: Mitteilung vom 16. August 2022
  • Mit Informationen der AFP und Reuters
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