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"Wir brauchen einen kräftigen Schluck aus der Pulle"

Von t-online, EP

Aktualisiert am 23.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Hafenarbeiter demonstrieren unter dem Motto "Das Inflationsmonster stoppen" in der Hamburger Hafencity.
Hafenarbeiter demonstrieren unter dem Motto "Das Inflationsmonster stoppen" in der Hamburger Hafencity. (Quelle: Axel Heimken/dpa)
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In Hamburg demonstrieren Hafenarbeiter für höhere Löhne. Um ihre Forderung zu verdeutlichen, werden mitten in der Stadt Böller gezündet.

Um 9 Uhr sind Hafenarbeiter in Hamburg auf die Straße gegangen, um für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren. Dabei haben einige Protestler auch Böller und Pyrotechnik gezündet.

Wie ein Reporter vor Ort berichtet, seien die Streikenden mehrfach vom Veranstalter über den Lautsprecherwagen aufgefordert worden, das Zünden von Pyrotechnik zu unterlassen. Auch die Polizei habe die Protestler mehrfach ermahnt. Mehr als 3.000 Demonstrierende haben sich laut Schätzungen der Polizei an der Demonstration beteiligt.

Mit Beginn der Frühschicht haben ebenfalls zahlreiche Hafenmitarbeiter in Emden, Bremerhaven, Bremen, Brake und Wilhelmshaven ihre Arbeit für 24 Stunden niedergelegt. "Wir brauchen einen kräftigen Schluck aus der Pulle, wir brauchen eine kräftige Lohnerhöhung", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth in Hamburg.

Zug der Hafenarbeiter beeinträchtigt Verkehr in Hamburg

Der Zug der Hafenarbeiter ist am Sitz des Zentralverbandes der deutschen Seehafenbetriebe in Hamburg gestartet. Ziel: das Gewerkschaftshaus in der Kurt-Schumacher-Allee. Auch der Verkehr könnte durch die Teilnehmer beeinträchtigt werden.

Der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) fordert ein Vermittlungsverfahren, um den Streik zu stoppen. Die Gewerkschaft sieht allerdings die Forderungen der Arbeiter gefährdet. "Das von den Arbeitgebern in der vierten Verhandlungsrunde vorgelegte Angebot ist völlig unzureichend: Es hat keine substanzielle Verbesserung zum vorherigen Angebot gebracht, sondern sich als klassische Mogelpackung entpuppt", sagte Verdi-Verhandlungsführerin Maya Schwiegershausen-Güth.

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Entsprechend zeigte sich auch die Hamburger Reederei Hapag-Lloyd wenig erfreut über den Warnstreik der Hafenarbeiter, sprach von erheblichen Schäden. "Jeder Tag, den ein Schiff steht, kostet uns natürlich Geld, verärgert Kunden, Konsumenten, Seeleute und auch unser Landpersonal", sagte ein Sprecher. Die Streiks trügen zur ohnehin extrem angespannten Situation der Branche massiv bei und schadeten insgesamt der Reputation des Hamburger Hafens.

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