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Landkreis Harburg: Streit um ICE-Strecke von Hannover nach Hamburg eskaliert.


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Streit um wichtige ICE-Verbindung eskaliert

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Bahnverkehr
Gleise sind an einem Bahnhof im Schotterbett verlegt (Symbolfoto): Die Deutsche Bahn zieht im Norden den Zorn der Anwohner auf sich. (Quelle: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Um den Deutschlandtakt möglich zu machen, steht für die Bahn ein Großprojekt im Norden an. Anwohner und Politiker fühlen sich übergangen.

Im Streit um den Ausbau der Zugverbindung zwischen Hannover und Hamburg zeichnet sich weiter keine Lösung ab. Während Niedersachsens neue Landesregierung – wie schon die Vorgängerregierung – einen Neubau ablehnt, betonte die Deutsche Bahn, die drei möglichen Varianten würden nach wie vor ergebnisoffen geprüft. Im Süden Hamburgs kippt derweil die Stimmung gegen die Bahn: Wie das "Abendblatt" berichtet, haben Lokalpolitiker aus dem Landkreis Harburg nun Gespräche mit der Bahn abgebrochen.

Der Landkreis und die Kommunen fordern eine bessere Bürgerbeteiligung, die Bahn plane nur noch eine Informationsveranstaltung, heißt es. Die Politiker wollen sich dem Bericht zufolge nun an das Bundesverkehrsministerium wenden, um den Druck zu erhöhen.

Die Deutsche Bahn plant derzeit die Strecke zwischen Hamburg und Hannover. Dabei geht es um verschiedene Varianten zum Aus- oder Neubau der wichtigen Nord-Süd-Verbindung. Anwohner fürchten, dass ein Neubau entlang der A7 sehr nah an bestehende Ortschaften kommen würde.

Bürgerinitiative macht gegen Planungen der Deutschen Bahn mobil

Das "Abendblatt" berichtet, dass allein in der Gemeinde Seevetal mehr als 5.000 Bürgerinnen und Bürger eine Bürgerinitiative unterstützen, die den Widerstand gegen die geplante Trasse zwischen Hamburg und Hannover organisiert. "Eine neue ICE-Strecke würde direkt durch unser Haus führen", wird eine Anwohnerin zitiert.

Eine Bahnsprecherin erklärte am Montag auf Anfrage der dpa, die Prüfergebnisse würden Ende 2022 an das Bundesverkehrsministerium übergeben und anschließend in Abstimmung mit dem Bundesministerium, dem Land Niedersachsen und den beteiligten Kommunen der Öffentlichkeit vorgestellt und erläutert.

Ziel sei es, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen und zum Beispiel zwischen Hannover und Hamburg eine Fahrtzeit von 59 Minuten zu ermöglichen. Derzeit dauert eine Fahrt mit dem ICE auf der Strecke rund 80 Minuten.

Niedersachsens Landesregierung ist gegen einen Neubau

Die drei Varianten seien ein bestandsnaher Ausbau und ein bestandsnaher Ausbau mit Ortsumfahrungen, aber auch ein bestandsferner Neubau der Strecke, erklärte die Bahn. Niedersachsens Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) sagte der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung", die Landesregierung habe in der Frage eine klare Haltung, und diese laute: "Ausbau statt Neubau".

Auch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) forderte schon vor Monaten von der Bahn, sich zur Erneuerung bestehender Strecken zu bekennen. Das sei ein schwieriger, aber von den Bürgern getragener Kompromiss.

Der Landesverband des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) wiederholte indes am Montag seine Forderung, sich für einen Neubau zu öffnen. Die Landesregierung müsse eine sachliche und faire Prüfung aller Bahnvarianten zwischen Hamburg und Hannover zulassen. Die Ausbau-Variante biete allerdings weder ausreichend Kapazität noch attraktive Fahrzeiten. "Wenn etwas nicht klappen kann, dann klappt es nicht – auch dann nicht, wenn ein Gremium mehrheitlich beschlossen hat, dass es zu klappen hat", sagte der VCD-Landesvorsitzende Martin Mützel.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • abendblatt.de: "Politik bricht Gespräche mit der Bahn ab" (kostenpflichtig)
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