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HHLA kämpft gegen Stau im Hamburger Hafen

Von dpa, t-online, EP

Aktualisiert am 28.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Containerschiffe liegen im Hamburger Hafen (Archivbild): Mehrere Schiffe warten noch darauf, in den Hafen einlaufen zu können.
Containerschiffe liegen im Hamburger Hafen (Archivbild): Mehrere Schiffe warten noch darauf, in den Hafen einlaufen zu können. (Quelle: Rupert Oberhäuser/imago-images-bilder)
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Gest√∂rte Lieferketten sorgen auch in Hamburg f√ľr immer gr√∂√üere Probleme. Containerschiffe k√∂nnen nicht einlaufen, weil die Lager voll sind. Verantwortliche suchen h√§nderingend nach L√∂sungen.

Im Hamburger Hafen stauen sich die Container. In der Nordsee warten Frachter, die in den Hafen einfahren wollen. Doch das ist aktuell nicht m√∂glich. Trotz aller Bem√ľhungen und einem Gro√üeinsatz von Personal und Technik komme es zu Verz√∂gerungen bei der Abfertigung. "Das kann noch einige Wochen dauern", so Hans-J√∂rg Heims, Sprecher des Hamburger Hafenlogistikers HHLA.

Die Lager in Hamburg sind vollkommen √ľberlastet, erkl√§rt der Sprecher. Laut Berechnungen des Unternehmens sind etwa 800 √úberstunden der Angestellten notwendig, um den Stau abzuarbeiten. Zu diesem Zweck hat die HHLA ihre Arbeitnehmer aufgefordert, Mehrarbeit zu leisten. Der Aufruf wurde abgelehnt. Die Forderung lautet stattdessen: Neue Mitarbeiter einzustellen. Das berichtet das Abendblatt unter Berufung auf eine Betriebsversammlung.

Hamburg: Alle Teilnehmer der Lieferkette m√ľssen zusammenarbeiten

"Den Containerstau aufzulösen, ist keine Frage, inwieweit unsere Mitarbeiter Überstunden leisten", erklärt Hans-Jörg Heims auf Anfrage von t-online. Dass die Lagerkapazität aufgebraucht ist, habe ursächlich etwas mit gestörten Lieferketten und massiven Schiffsverspätungen zu tun. Dem Unternehmen sei die Verantwortung vor allem in Bezug auf die Versorgungsstabilität bewusst.

"Wir arbeiten mit einer Hochlast an Personal und Technik sowie betrieblichen Ma√ünahmen daran, um die Situation zu normalisieren", so Heims. Daf√ľr sei die Kooperation aller Teilnehmer in der logistischen Transportkette allerdings eine Voraussetzung.

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Aus diesem Grunde w√ľrden auch die Verhandlungen mit den Mitarbeitern weitergef√ľhrt. Allerdings wolle sich das Unternehmen zu laufenden Gespr√§chen nicht √§u√üern.

Wie kam es zu diesen Problemen?

"Ausgelöst durch die Corona-Pandemie gibt es seit zwei Jahren weltweit Störungen in den Lieferketten", sagte Heims. "In Folge von Lockdowns in großen chinesischen Städten ist der Betrieb in den dortigen Häfen immer wieder unterbrochen worden. Und dann stauen sich dort die Schiffe. Löst sich der Stau auf, kommt die Welle ein paar Wochen später in Europa an."

Seit zwei Jahren habe die HHLA solche Situationen immer wieder gut gemanagt. Doch die Fahrpläne der Schiffe seien durch weitere Ereignisse wie die tagelange Blockade des Suezkanals durch das Großcontainerschiff "Ever Given" im März 2021, schlechte Witterung und zuletzt durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine außer Kontrolle geraten.

Blick auf den Hamburger Hafen (Archivbild): Bis der Stau aufgelöst ist, könne es sogar Wochen dauern.
Blick auf den Hamburger Hafen (Archivbild): Bis der Stau aufgelöst ist, könne es sogar Wochen dauern. (Quelle: Reuters-bilder)

Herausforderungen in Hamburg wachsen stetig weiter

Die HHLA habe bereits zusätzliche Flächen mit Containern belegt. "Aber wir kommen an Grenzen, je länger die Situation auf den Lieferketten so angespannt bleibt", berichtete Heims. Je mehr Container in einem Lager stehen, umso größer sei der Aufwand beim Umschlag und desto länger dauere die Abfertigung.

Fr√ľher habe man 500 Meter gebraucht, um einen Container vom Lager zum Schiff zu bringen. Heute seien das manchmal 1,5 Kilometer ‚Äď je nachdem, wo der Container stehe. Erschwert wurde die Situation auf einem Terminal im Hamburger Hafen durch Bauarbeiten f√ľr Landstrom. (Hier lesen Sie mehr.) Dadurch habe ein Liegeplatz zeitweise nicht genutzt werden k√∂nnen.

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Von Gregory Dauber
ArbeitnehmerHamburger HafenNordsee√úberstunden

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