• Home
  • Regional
  • Hamburg
  • Hamburg: Friedensorganisation stellt sich gegen Waffenlieferung


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextNeues Virus in China entdecktSymbolbild für einen TextTchibo nimmt Kaffee-Sorte vom MarktSymbolbild für ein VideoKrabbeninvasion in UrlaubsregionSymbolbild für einen TextProgrammänderung: RTL setzt Show abSymbolbild für einen TextRührende Trauerreden für Uwe SeelerSymbolbild für einen TextFrau liegt sterbend auf GehwegSymbolbild für einen TextTV-Star traf mutmaßlichen MörderSymbolbild für ein VideoHitze: Dorf taucht wieder aufSymbolbild für einen TextHersteller ruft Bratwurst zurückSymbolbild für einen TextNeues Mercedes-SUV ist daSymbolbild für einen TextFestivalbesucher tot: Polizei hat VermutungSymbolbild für einen Watson TeaserRammstein sorgt für Zoff in MünchenSymbolbild für einen TextNervennahrung gegen Stress

Friedensorganisation stellt sich gegen Waffenlieferung

Von dpa
Aktualisiert am 29.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Demonstranten bei einer Friedenskundgebung für die Ukraine (Archivbild): Auch fürs Wochenende sind weitere Demos geplant.
Demonstranten bei einer Friedenskundgebung für die Ukraine (Archivbild): Auch fürs Wochenende sind weitere Demos geplant. (Quelle: Joerg Boethling/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Anstatt über die Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine zu diskutieren, solle Deutschland an einer diplomatischen Lösung arbeiten. So fordert es IPPNW, ein internationaler Ärzte-Verband.

Die Organisation Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) hat vor einer Eskalation des Ukraine-Krieges gewarnt. "Die Drohung von Russlands Präsident (Wladimir) Putin mit Atomwaffen führt die Menschheit an den Rand eines Atomkrieges – die Gefahr ist so hoch wie während der Kubakrise (1962)", teilte die Vereinigung vor ihrem Jahreskongress an diesem Wochenende in Hamburg mit.

"Dieser ganze Krieg ist total irrational", sagte der IPPNW-Vorsitzende Lars Pohlmeier der Deutschen Presse-Agentur. Die Atomwaffen seien in höchster Alarmbereitschaft. Das Risiko sei enorm groß, dass es jetzt durch Missverständnisse oder einen technischen Fehler zu einem Einsatz komme. Darum sollten Russland und die Nato einen Verzicht auf den Ersteinsatz von Atomwaffen erklären und sie aus der Alarmbereitschaft nehmen.

Hamburg: Waffenlieferungen würden durch den Hafen transportiert

Der Ukraine-Konflikt könne nur diplomatisch gelöst werden. "Am Ende kann es nur eine politische Lösung geben", sagte Pohlmeier. Es müsse alles versucht werden, im Gespräch zu bleiben. "Die Waffen werden die Lösung nicht bringen können. Es wird zu einer Zerstörung der Ukraine kommen." Auch am Ende des Korea-Krieges (1950-53) habe man sich nach der totalen Zerstörung des Landes wieder am 50. Breitengrad getroffen.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Selenskyjs Stabschef: Ukraine muss Krieg bis Ende Herbst beenden
Ein ukrainischer Soldat auf einem Panzer: Der Stabschef von Präsident Selenskyj hat erklärt, dass sein Land den Krieg bis Ende Herbst beenden müsste.


Durch die Waffenlieferungen an die Ukraine habe Deutschland seine Vermittlerfunktion verloren. Jetzt sollten neutrale Länder wie Schweden und Finnland nicht über eine Nato-Mitgliedschaft nachdenken, sondern eine Vermittlerrolle übernehmen. "Wir fokussieren uns in der Debatte zu sehr auf die Frage der Waffenlieferungen, statt alles daran zu setzen, wie wir zu einem Waffenstillstand kommen, damit dieses furchtbare Morden aufhört", meinte der Mediziner aus der Nähe von Bremen.

Friedensproteste für den 1. Mai geplant

Zu der Tagung in Hamburg haben zwei russische Vorstandsmitglieder der internationalen Vereinigung Friedens-Videobotschaften aus ihrem Heimatland übermittelt. Auch ein ukrainischer Beitrag sei geplant. "Wir als IPPNW versuchen trotz der Repressionen in Russland den Kontakt mit der dortigen Friedensbewegung zu halten", erklärte Pohlmeier. "Es ist ein Akt der Solidarität mit der russischen Zivilgesellschaft."

Für den 1. Mai ruft IPPNW zu einer Kundgebung auf. Das Motto lautet: "Keine Waffentransporte durch den Hamburger Hafen – für einen zivilen Hafen." Die Ärztevereinigung hatte 1985 den Friedensnobelpreis bekommen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Deutsche Presse-AgenturDeutschlandNatoRusslandUkraine

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website