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Basketball: NBA-Spieler streiken gegen Polizeigewalt – Trump kritisiert Protest


Durch Proteste gegen Rassismus  

US-Präsident Trump fürchtet um Zerstörung des Basketballs

29.08.2020, 18:49 Uhr | dpa

Basketball: NBA-Spieler streiken gegen Polizeigewalt – Trump kritisiert Protest. Donald Trump: Der US-Präsident wettert weiter gegen die Proteste im Profisport des Landes. (Quelle: imago images/ZUMA Wire)

Donald Trump: Der US-Präsident wettert weiter gegen die Proteste im Profisport des Landes. (Quelle: ZUMA Wire/imago images)

Der Protest im US-Sport gegen Rassismus und Polizeigewalt hat neben der NBA mehrere Sportarten erreicht. Zuletzt kritisierte Donald Trump das Vorgehen – und legte nun nach.

US-Präsident Donald Trump hat den Streik von Basketball-Profis aus Protest gegen Polizeigewalt und Rassismus erneut kritisiert. Was sie mit dieser politischen Aktion der NBA antäten, werde den Basketball zerstören, sagte Trump zu Journalisten an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One.

Die Menschen wollten nicht mit Politik konfrontiert werden, wenn sie Sport sehen. "Es ist sehr schlecht für die NBA", sagte Trump. Angesichts der Schüsse in den Rücken eines angeblich unbewaffneten Schwarzen am Sonntag in Kenosha im Bundesstaat Wisconsin hatten Basketballer der Profiliga NBA Play-off-Spiele boykottiert und damit die Absage aller Partien an drei Tagen in der vergangenen Woche erzwungen.

Play-offs sollen am Samstag fortgesetzt werden 

Der Ligaverband und die Spielervereinigung einigten sich inzwischen darauf, dass die Play-offs am Samstag fortgesetzt werden sollen. Bereits in seiner Nominierungsrede auf dem Parteikonvent der Republikaner am Donnerstag warf Trump der National Basketball Association (NBA) vor, "wie eine politische Organisation" geworden zu sein.

In Washington demonstrierten am Freitag Tausende Menschen gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie versammelten sich vor dem Lincoln Memorial, wo vor genau 57 Jahren der schwarze Bürgerrechtler Martin Luther King seine berühmte Rede "I Have a Dream" gehalten hatte. Zu den Rednern gehörten ein Sohn von Martin Luther King und per Videoaufzeichnung auch die demokratische Vizepräsidentschaftskandidatin Kamala Harris.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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