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So könnte es für Sebastian Vettel jetzt weitergehen

  • David Digili
Von David Digili

Aktualisiert am 12.05.2020Lesedauer: 3 Min.
Unklare Zukunft: Sebastian Vettel.
Unklare Zukunft: Sebastian Vettel. (Quelle: imago-images-bilder)
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Der viermalige Weltmeister wird Ferrari 2021 verlassen. Wie aber sehen die Optionen für seine Zukunft aus? t-online.de erklärt die möglichen Karrierewege für Sebastian Vettel nach Ferrari.

Sebastian Vettel wird 2021 nicht mehr für Ferrari fahren. Die Nachricht kam nach den Entwicklungen der letzten Monate bei der Scuderia nicht überraschend – und sorgt doch für Aufsehen. Denn wie geht es jetzt weiter für den viermaligen Formel-1-Weltmeister? t-online.de erklärt die Optionen, die Vettel nun hat:

1. Wechsel innerhalb der Formel 1

Der zweimalige Weltmeister Mika Häkkinen sagte im Interview mit t-online.de: "Wenn Sebastian nach dieser Saison weitermachen will, dann wäre er eine große Verstärkung – für jedes Team." Die Frage ist: Wo gäbe es potenziell ein freies und vor allem attraktives Cockpit für den 32-Jährigen?

Bei den zwei absoluten Topteams neben Ferrari scheint aktuell nichts möglich: Bei Mercedes ist das Gespann aus Serien-Weltmeister Lewis Hamilton und dem Finnen Valtteri Bottas völlig unumstritten. Und bei Red Bull sitzt das junge Gespann aus Max Verstappen und Alex Albon fest in den Sitzen. Red-Bull-Motorsportberater Dr. Helmut Marko betonte vor Wochen schon dazu: "Durch die Verlängerung von Max kann ich mir nicht zwei 'Vs' bei uns vorstellen. Das ist allein schon finanziell ganz schwierig", sagte der Österreicher im "Motorsport-Magazin".

Spekuliert wurde immer wieder über Kontakte zu Renault, auch, da dort der Vertrag von Daniel Ricciardo 2021 ausläuft. Allerdings setzen die Franzosen unter Leitung von Teamchef Cyril Abiteboul zunehmend auf Fahrer aus dem eigenen Jugendprogramm.

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Ein ernsterer Kandidat: McLaren. Aktuell wird McLaren-Pilot Carlos Sainz als Topkandidat für die Vettel-Nachfolge bei Ferrari gehandelt, ein Quasi-Tausch wäre also möglich. McLaren überraschte in der vergangenen Formel-1-Saison, belegte am Ende Platz vier in der Teamwertung hinter den "großen drei" Mercedes, Ferrari und Red Bull. Der Spanier Sainz selbst fuhr ein starkes Jahr für den britischen Traditionsrennstall und wurde WM-Sechster. Mit dem erst 20-jährigen Lando Norris hätte Vettel dazu einen talentierten Teamkollegen, der ihm aber wohl anders als der forsche Charles Leclerc bei Ferrari nicht sofort den Platz als Nummer eins streitig machen würde.

Schätzen sich: Vettel (l.) und McLaren-Teamchef Seidl.
Schätzen sich: Vettel (l.) und McLaren-Teamchef Seidl. (Quelle: imago-images-bilder)

Schon im Dezember gab es Spekulationen über Verhandlungen zwischen McLaren und Vettel. Weiterer McLaren-Pluspunkt: Vettel ist mit Teamchef Andreas Seidl befreundet, die beiden schätzen sich seit gemeinsamen Zeiten bei Sauber. Mit ihm hätte er wohl einen Fürsprecher, der Mattia Binotto bei Ferrari für ihn zuletzt nicht mehr war. Und: Ab der nächsten Saison liefert Mercedes die Motoren für McLaren, was die Autos noch näher an die Spitze rücken lassen könnte.

Möglich aber auch, dass eine Rückkehr attraktiv für Vettel wäre: Ab 2021 ist Aston Martin zurück in der Königsklasse, die Briten übernehmen dann das Team von Racing Point. Die Rahmenbedingungen könnten stimmen – vor allem, wenn Aston Martin tatsächlich Teamchef Toto Wolff von Mercedes loseisen kann. Vettel gilt als Wolff-Fan – und wäre wohl direkt Fahrer Nummer eins im Team, könnte seine ganze Erfahrung aus vier WM-Titeln einbringen. Vorausgesetzt, der Autobauer will und kann direkt auch finanziell vorn mitmischen.

2. Wechsel in eine andere Rennserie

So oft Vettel auch seine Liebe zum Rennsport im Allgemeinen betont: Ein Wechsel weg aus der Formel 1 scheint aktuell ausgeschlossen – eher ist anzunehmen, dass der ehrgeizige Vettel, der noch im März betont hatte, weiter Spaß am Rennfahren zu haben, sich einem anderem Team anschließt, um es sich selbst noch mal zu beweisen. Und die Scuderia aus der Entfernung immer wieder mal zu ärgern. Dazu kommt: Jeder Wechsel in eine andere Motorsport-Serie würde aus Formel-1-Sicht einen Abstieg bedeuten.

3. Karriereende

Es wäre die radikalste Option. Tatsächlich schwankte Vettel in den letzten Monaten in seinen Aussagen: Mal war er sich bezüglich seiner Zukunft unsicher, dann betonte er wieder – wie zuletzt –, ungebrochen Spaß am Rennsport zu haben – und unbedingt weiter in der Formel 1 fahren zu wollen. Auch Häkkinen betonte bei t-online.de: "Sebastians Zukunft hängt einzig und allein von seiner persönlichen Motivation ab. Vom Alter her kann er noch viele Jahre mitfahren. Das Leben eines Formel-1-Fahrers verlangt dir viel ab und nimmt einen großen Teil deines Lebens ein."

In seiner Erklärung zum Ferrari-Aus sagte Vettel: "Ich selbst werde mir die Zeit nehmen, um darüber nachzudenken, was für meine Zukunft wirklich wichtig ist." Dass er 2021 nach dann 14 Jahren wirklich Schluss macht, scheint aktuell unwahrscheinlich – aber nicht unmöglich. Denn wie bei einem Wechsel weg aus der Formel 1 würde auch bei einem Karriereende wohl Vettels Ehrgeiz, es noch mal allen zu zeigen, im Weg stehen.

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Von Nils Kögler
FerrariLewis HamiltonMax VerstappenMercedes-BenzMika HäkkinenRenaultSebastian Vettel
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