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Jaroslav Drobny rechnet mit Oberen des Hamburger SV ab

"Lügen dir in die Augen"  

Drobny rechnet mit den HSV-Oberen ab

11.05.2016, 15:16 Uhr | t-online.de, sid

Jaroslav Drobny rechnet mit Oberen des Hamburger SV ab. Lautstark: Jaroslav Drobny ist gar nicht gut auf die HSV-Oberen zu sprechen. (Quelle: imago/Nordphoto)

Lautstark: Jaroslav Drobny ist gar nicht gut auf die HSV-Oberen zu sprechen. (Quelle: imago/Nordphoto)

Zeit für die Abrechnung: Nachdem Jaroslav Drobny keine Zukunft mehr beim Hamburger SV hat, holt der Torwart zum Rundumschlag gegen die Oberen des Bundesligisten aus. "Es ist legitim, dass sich der HSV einen jüngeren Keeper holen möchte – aber warum sagen sie mir das nicht einfach? Das ist Kindergarten! Keiner hatte die Eier, es mir einfach ins Gesicht zu sagen!", sagte der 36-Jährige der "Sportbild".

Nach sechs Jahren beim HSV bekommt der Schlussmann im Sommer keinen neuen Vertrag mehr. Dafür hat Drobny Verständnis. Nicht aber für die Art und Weise, wie mit dieser Entscheidung umgegangen wurde.

"Habe das so nicht erwartet"

"Ich saß vergangene Woche vor dem Spiel gegen Wolfsburg eine Stunde mit Beiersdorfer und auch allein mit Labbadia zusammen – aber keiner hat mir gesagt, dass ich gehen soll, obwohl es intern alle wussten. Du sitzt da, und sie lügen dir in die Augen. Das habe ich so nicht erwartet!", sagte der Torwart. Er bezog sich dabei auf Gespräche mit Vorstandschef Dietmar Beiersdorfer und Trainer Bruno Labbadia.

Mathenia soll für Drobny kommen

Erst Anfang der Woche wurde ihm die Trennung offenbart. Entsprechend sauer war der Tscheche, der durch Christian Mathenia vom SV Darmstadt 98 ersetzt werden soll. "Wenn ich sage, was ich wirklich denke, wird es teuer für mich", meinte Drobny nur.

Drobny war 2010 von Hertha BSC zum HSV gewechselt und war in den vergangenen Jahren eine loyale Nummer zwei hinter René Adler. Fiel der verletzungsanfällige Stammkeeper aus, überzeugte der Routinier. 

Labbadia reagiert: "Hatten ganz sauberen Umgang"

Mittlerweile hat Labbadia die Kritik von Drobny zurückgewiesen. Der HSV-Coach verwies auf den Vertragspassus, nach dem der HSV bis zum Monatsende eine Option zur Verlängerung mit dem tschechischen Keeper gehabt hätte. "Wenn man bis zum 31. Mai Zeit hat und am 10. Mai spricht, ist das fair. Wir hatten einen ganz sauberen Umgang mit Drobo", wurde Labbadia bei "kicker.de" zitiert.

Lababdia bedauert Knäbels Aus

Derweil bedauert Labbadia das feststehende Aus für Sportchef Peter Knäbel, dessen Posten Beiersdorfer mit übernommen hat. "Ich wäre gern den Weg mit ihm zusammen weitergegangen", sagte der HSV-Coach. Er will den Kontakt aufrechterhalten: "Wir haben Dienstag lange miteinander gesprochen, werden auch weiterhin reden und uns austauschen", kündigte Labbadia an.

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