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Bruno Labbadia vor HSV-Stuttgart: "Schade, dass beide in 2. Liga spielen"

Topspiel in Hamburg  

Ex-Trainer Labbadia: "Schade, dass beide in der 2. Liga spielen"

Von Noah Platschko

25.10.2019, 17:41 Uhr
Bruno Labbadia vor HSV-Stuttgart: "Schade, dass beide in 2. Liga spielen". Bruno Labbadia: Der Trainer stand sowohl beim HSV als auch beim VfB an der Seitenlinie.  (Quelle: imago images/ Oliver Ruhnke)

Bruno Labbadia: Der Trainer stand sowohl beim HSV als auch beim VfB an der Seitenlinie. (Quelle: Oliver Ruhnke/imago images)

Es ist das Spitzenspiel der Saison. Tabellenführer Hamburg empfängt den VfB Stuttgart – in der zweiten Bundesliga. Ex-Trainer Bruno Labbadia rechnet fest damit, dass beide Klubs im kommenden Jahr erstklassig spielen.

Ausgerechnet vor dem Topduell am Samstag bei Tabellenführer Hamburger SV (13.00 Uhr, im Liveticker auf t-online.de) steigt der Ergebnisdruck gehörig. Zwar blieb der VfB Stuttgart die ersten neun Pflichtspiele der Saison ungeschlagen, doch die vergangenen beiden Partien gegen Wiesbaden und Kiel verlor der Meister von 2007.

Kempf: "Haben die Chance, den Spieß umzudrehen"

"Wir wollen nach oben, wir wollen immer gewinnen. Das, was hintendran ist, interessiert mich nicht", sagte der Coach des großen Aufstiegsfavoriten und lächelte die aufkommende Unruhe einfach weg. Der VfB will in Hamburg zurück auf den Platz an der Sonne, die beiden jüngsten Heimniederlagen sind abgehakt. 

Auch VfB-Kapitän Marc-Oliver Kempf zeigte sich im Interview mit t-online.de angriffslustig: "Wir haben die Chance, in Hamburg den Spieß umzudrehen", so der 24-Jährige. Der Spielausgang beim Zweitliga-Vergleich der beiden Bundesliga-Gründungsmitglieder könnte die Atmosphäre beim VfB kippen lassen, zumal drei Tage später in der zweiten Runde des DFB-Pokals erneut der HSV im Volksparkstadion zum Tanz bittet. 

Hamburg und Stuttgart lieferten sich immer hitzige Duelle: Hier im Jahr 2012 Paolo Guerrero vom HSV im "Zweikampf" mit VfB-Keeper Sven Ulreich,  (Quelle: imago images/Sportfoto Rudel)Hamburg und Stuttgart lieferten sich immer hitzige Duelle: Hier im Jahr 2012 Paolo Guerrero vom HSV im "Zweikampf" mit VfB-Keeper Sven Ulreich, (Quelle: Sportfoto Rudel/imago images)

Der Hamburger SV stellt sich derweil im ausverkauften Stadion auf einen gefährlichen Kontrahenten ein. HSV-Stürmer Martin Harnik, der den VfB aus sechs Jahren am Neckar sehr gut kennt, nimmt die Walter-Elf hochgradig ernst. "Sie spielen wie eine Topmannschaft, sind aufgestellt wie eine Topmannschaft und strahlen es meiner Meinung nach auch aus", sagte der 32-Jährige.

Boulahrouz und Labbadia glauben an gemeinsamen Aufstieg

Der ehemalige Hamburger sowie Stuttgarter Innenverteidiger Khalid Boulahrouz drückt den Norddeutschen die Daumen: "Mein Herz schlägt mehr für den HSV. Das ist einfach so. Als ich zum ersten Mal ins Volksparkstadion eingelaufen bin, hatte ich sofort das Gefühl, dass das mein Wohnzimmer ist", so der Niederländer zu t-online.de. Er glaube aber, dass "sowohl Stuttgart als auch Hamburg aufsteigen werden."

Auch Trainer Bruno Labbadia, der bei beiden Vereinen an der Seitenlinie stand, freut sich auf die Partie im Volkspark: "Ich verfolge beide Teams intensiv, weil es in meiner Karriere wichtige Stationen waren. Mir haben beide Mannschaften viel Freude bereitet", so der 53-Jährige zu t-online.de. "Natürlich schaue ich hin und denke mir: 'Schade, dass beide in der 2. Liga spielen'.

Neuer Job? Labbadia "beobachtet den Markt"

Der Ex-Wolfsburg-Coach ist unabhängig vom Ausgang des Spiels "überzeugt, dass es beiden Teams gelingen wird, diese Saison aufzusteigen. Das wäre auch gut für die Bundesliga, weil es zwei sehr schöne Vereine sind. Ich wünsche es beiden."


Was seine eigene Zukunft angeht, ist der derzeit vereinslose Coach entspannt: "Ich bin fantastisch raus aus Wolfsburg, das hat mir unheimlich viel Kraft gegeben. Ich habe keinen Hehl daraus gemacht, dass ich direkt hätte weiterarbeiten können – es war nur nicht das Passende dabei. Darum warte ich lieber. Ich bin entspannt, beobachte den Markt und werde dann wieder einsteigen, wenn es sich richtig anfühlt."

Verwendete Quellen:
  • Mit Material der Nachrichtenagentur sid
  • Gespräch mit Bruno Labbadia in Hamburg

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