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Bayer Leverkusen: Rudi Völler sauer über Fake News - "Riesen-Sauerei"


Sky meldete Schmidt-Entlassung  

Völler sauer über Fake News - "Riesen-Sauerei"

12.02.2017, 10:27 Uhr | sid, dpa

Bayer Leverkusen: Rudi Völler sauer über Fake News - "Riesen-Sauerei". Rudi Völler war nach der Falschmeldung über Schmidts Entlassung mächtig angefressen. (Quelle: imago images/Pressefoto Baumann)

Rudi Völler war nach der Falschmeldung über Schmidts Entlassung mächtig angefressen. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago images)

Seinem Ruf als Stehaufmännchen vom Dienst hat Roger Schmidt einmal mehr alle Ehre gemacht - unbeeindruckt von einer Fake News über seine angeblich beschlossene Entlassung führte der angezählte Trainer seine Profis zum Sieg.

"Sie haben nicht so gespielt, als ob sie es mitbekommen haben", witzelte der Coach von Bayer Leverkusen nach dem souveränen 3:0 (1:0) der Werkself gegen Europacup-Aspirant Eintracht Frankfurt auf die Frage, ob die Falschmeldung sein Team belastet habe.

Eine Stunde vor dem Anpfiff hatte der Bundesliga-Sender Sky über eine vermeintliche Entscheidung des Gesellschafterausschusses von Bayer berichtet. Demnach sei bereits der Daumen gesenkt und die Ablösung des Trainers beschlossen worden - wohlgemerkt vor Spielbeginn. Nach diversen Dementis von Bayer-Seite folgte der Rückzieher des Pay-TV-Senders. Doch das stimmte Bayer-Sportchef Rudi Völler längst nicht versöhnlich: "So eine ungeheuerliche Falschmeldung so kurz vor einem wichtigen Spiel ist eine Riesen-Sauerei! Wir verlangen eine offizielle Entschuldigung und wollen wissen, wer so etwas in die Welt setzt."

TV-Sender Sky entschuldigt sich bei Bayer

Die Entschuldigung des TV-Senders folgte prompt. "Wir haben einen Fehler gemacht und haben uns bereits im Stadion unmittelbar nach der Partie entschuldigt", sagte Sky-Pressesprecher Ralph Fürther am Sonntag.

Außerdem würden noch schriftliche Entschuldigungsschreiben an Bayer-Geschäftsführer Michael Schade und Sportdirektor Rudi Völler verschickt werden.

"Da ist eine Grenze überschritten worden"

Geschäftsführer Michael Schade sprach von einer "Kampagne gegen uns und den Trainer", nannte den Vorgang "perfide" und eine "völlige Unwahrheit": "Da ist eine Grenze überschritten worden." Die Mannschaft des Werksklubs hatte das Theater vor dem Anpfiff offenbar weitgehend ausgeblendet. "Das war gar kein Thema, wir haben uns auf das Spiel konzentriert", sagte Torwart Bernd Leno.

Das bestätigte auch Schmidt, der in den Tagen vor dem Frankfurt-Spiel zum wiederholten Mal in seiner bislang zweieinhalbjährigen Amtszeit in Leverkusen angezählt worden war. Die jüngste Nicht-Leistung in Hamburg (0:1) hatte die Gemüter erhitzt, nur ein Sieg gegen die Eintracht konnte Schmidt helfen. Und der Bayer-Coach lieferte - wieder einmal. Immer, wenn es besonders kritisch um ihn steht, trumpft seine Elf mit dem Rücken zur Wand groß auf.

Schmidt schaut nicht mehr in die Zeitung

So auch gegen die Frankfurter, die bislang in dieser Saison zu den stabilsten Teams in der Abwehr zählten, aber vor 28.882 Zuschauern in der BayArena vor allem in der zweiten Halbzeit keine Chance mehr hatte. Der mexikanische Torjäger Javier Chicharito Hernandez (5./63.) war der Matchwinner, Kevin Volland (78.) stellte den Endstand her.

Der 49-jährige Schmidt kann damit wieder deutlich entspannter seiner Arbeit in der nächsten Woche nachgehen. Einen Blick in die Zeitungen, so gestand er, habe er in den Tagen vor dem Frankfurt-Match nicht geworfen. Aus Selbstschutz.

Völler hebt mahnend den Zeigefinger

Die Erleichterung war jedenfalls im Bayer-Lager groß, doch Völler hob mahnend den Zeigefinger: "Hier werden jetzt keine Schampus-Flaschen aufgemacht. Wir freuen uns über die drei Punkte, aber mehr auch nicht." Im nächsten Spiel am Freitag in Augsburg müssen die Werkskicker nachlegen, soll doch noch in den Kampf um einen Europacupplatz eingegriffen werden. "Wir müssen nun Konstanz in unser Spiel reinbringen", forderte Leno.

Aufseiten der Eintracht versuchte Trainer Niko Kovac, der einst bei Bayer als Spieler seine Karriere begann, das Spiel so schnell wie möglich abzuhaken. In der englischen Woche sei seinem Team am Ende "der Saft ausgegangen". Und erneut unterstrich der ehemalige kroatische Nationalcoach: "Wir sind kein Spitzenteam wie Bayern, Dortmund oder Leverkusen." Diesmal konnte man dem Eintracht-Coach uneingeschränkt zustimmen.

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