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Das sagt Heynckes zu einem Wagner-Wechsel

Von sid, t-online
Aktualisiert am 20.11.2017Lesedauer: 2 Min.
Bayern-Trainer Jupp Heynckes (l.) lobte Sandro Wagners (r.) Entwicklung in den Hoffenheim.
Bayern-Trainer Jupp Heynckes (l.) lobte Sandro Wagners (r.) Entwicklung in den Hoffenheim. (Quelle: imago-images-bilder)
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Hoffenheims Sandro Wagner zum FC Bayern? Nein, dazu wollte Jupp Heynckes nichts sagen. Jedenfalls nichts Konkretes. Ja, verriet der Trainer der Münchner am Freitag, zwischen München und Hoffenheim bestünde diesbezüglich Kontakt, und ja, "Wagner hat sich gut entwickelt", er sei Nationalspieler, außerdem wohne seine Familie in München, und seine Frau erwarte das dritte Kind.

Darum weiß auch Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann: "Da gibt's jetzt keinen Groll, dass ein Interesse besteht, dass er vielleicht dahinwechseln möchte, sondern natürlich auch Verständnis von meiner Seite."

Davon abgesehen forderte Heynckes vor dem Spiel des Deutschen Rekordmeisters gegen den FC Ausgburg am Samstag (ab 15.30 Uhr in Live-Ticker von t-online.de) wiederholt Geduld. "Solche Transfers sind im Winter sehr schwierig", sagte er. Vor allem aber will er ganz offensichtlich, dass der Transfer anständig, dass er korrekt abgewickelt wird. Zu klären ist wohl nur noch, wie hoch die Ablöse sein wird.

Heynckes gewann mit Bayern siebenmal hintereinander

Es läuft also für Heynckes. Und den FC Bayern. Sieben Siege in Serie sind unter Heynckes gelungen, statt zuvor fünf Punkten Rückstand auf Borussia Dortmund hatte der Deutsche Rekordmeister vor dem zwölften Spieltag vier Punkte Vorsprung – auf RB Leipzig (sowie sechs Punkte auf Dortmund). Dazu haben die Münchner in der Champions League das Achtelfinale erreicht, ebenso im DFB-Pokal.

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Trotz der famosen Serie steht für Heynckes fest, dass er die Mannschaft nur bis zum Saisonende betreuen wird. Der Rekordmeister muss also einen Nachfolger suchen. Heynckes würde dabei gerne helfen: "Wenn ich um Rat gefragt werden, dann werde da auch meine Meinung zu sagen. Ich habe schon den ein oder anderen Kandidaten."

Rummenigges Lob für Heynckes

Für den Vorstandsvorsitzenden steht derweil die aktuelle Situation im Vordergrund: "Einen solchen Umschwung", schrieb Karl-Heinz Rummenigge im Editorial des hauseigenen "Bayern-Magazin", "habe ich in dieser Qualität in so kurzer Zeit wohl auch noch nicht erlebt". Deshalb sei er mit dem Saisonverlauf auch "sehr zufrieden" und "insbesondere natürlich" mit den Wochen unter Heynckes.

Aber, mahnte Rummenigge, zwei Drittel der Saison seien noch zu spielen, und deshalb: "Es hilft jetzt nichts, wenn wir uns alle in den Armen liegen und die sieben Siege in Serie feiern." Heißt auch: Das Spiel gegen den FC Augsburg wird zum Charaktertest. "Wir müssen zusehen, dass wir nach der Länderspielpause da weitermachen, wo wir davor aufgehört haben", forderte Rummenigge.

Heynckes‘ Kritik an der Bayern-Abwehr

Er muss sich keine Sorgen machen. Geht es nach Heynckes, besteht in der Tat kein Grund zur Zufriedenheit. "Wir müssen kritisch mit uns umgehen", sagte er am Freitag, und nein, "es ist ja nicht alles gut gewesen, was wir gezeigt haben". In der Abwehr vermisst Heynckes bisweilen die Disziplin, vor dem Tor klare Aktionen. "Wir müssen uns verbessern", weiß er.

Den Gegner am Samstag schätzt Heynckes als guten Gradmesser für seine Mannschaft ein. Augsburg, sagte er, habe er sich jetzt zweimal auf Video angesehen, "und ich muss sagen, ich bin beeindruckt". Die Mannschaft von Trainer Manuel Baum sei "wahnsinnig ehrgeizig, laufstark, aggressiv" und "wirklich sehr gut zusammengestellt". Der FC Augsburg sei "ein wirklich guter Gegner."

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Von Julian Buhl
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