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Bundesliga: BVB nach Last-Minute-Gegentreffer nur Unentscheiden in Freiburg

Nächstes Remis  

Gegentreffer in letzter Minute: BVB patzt erneut!

05.10.2019, 18:11 Uhr | t-online.de , dpa

Bundesliga: BVB nach Last-Minute-Gegentreffer nur Unentscheiden in Freiburg. Der BVB spielte zum dritten Mal in Folge nur 2:2. (Quelle: imago images/Beautiful Sports)

Der BVB spielte zum dritten Mal in Folge nur 2:2. (Quelle: Beautiful Sports/imago images)

Borussia Dortmund hat seinen leichten Negativtrend in der Liga fortgesetzt und auch gegen den SC Freiburg Punkte gelassen. Damit bleibt der BVB zum dritten Mal hintereinander ohne Sieg. 

Borussia hat schon wieder nicht gewinnen können. Wenige Tage nach dem 2:0-Auswärtssieg in der Champions League gegen Slavia Prag ließ der BVB erneut Punkte liegen. Gegen den SC Freiburg spielten die Borussen wie schon gegen Frankfurt und Bremen nur 2:2 unentschieden. 

Ein Eigentor von Manuel Akanji besiegelte in der 90. Minute das Remis. Zuvor war der BVB zweimal durch Axel Witsel (20.) und ein Eigentor von Lukas Kübler (67.) in Führung gegangen. Den erstmaligen Freiburger Ausgleich markierte Luca Waldschmidt (55.). Mario Götze stand zum zweiten Mal in dieser Saison in der BVB-Startelf, zumal Torjäger Paco Alcacer mit Achillessehnenbeschwerden weiter ausfiel.

Hoffenheim überrascht in München

Der FC Bayern München hat derweil nach der Gala-Vorstellung von London in ebenfalls gepatzt. Die Mannschaft von Trainer Niko Kovac unterlag am Samstag der TSG 1899 Hoffenheim 1:2 (0:0) und kassierte damit die erste Heimniederlage seit knapp einem Jahr. Damit rückte die Spitzengruppe noch enger zusammen. Wie die Bayern weisen auch RB Leipzig, der SC Freiburg und Bayer Leverkusen 14 Punkte nach sieben Spieltagen auf.


In München war Sagis Adamyan mit zwei Toren der Hoffenheimer Matchwinner (54. und 79.). Für den FC Bayern hatte Torjäger Robert Lewandowski mit seinem elften Saisontor den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt (73.). Für die Münchner war es die erste Heimniederlage seit dem 6. Oktober 2018 (0:3 gegen Borussia Mönchengladbach).

Hoffenheims Adamyan (r.) dreht jubelnd ab, Bayerns Tolisso (li.) ist enttäuscht. (Quelle: imago images)Hoffenheims Adamyan (r.) dreht jubelnd ab, Bayerns Tolisso (li.) ist enttäuscht. (Quelle: imago images)

Dabei hatte Kovac die gleiche Elf, die am Dienstag in der zweiten Halbzeit Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur gedemütigt hatte, auf das Feld geschickt. Damit musste Thomas Müller zum fünften Mal in Serie auf die Bank, der Weltmeister von 2014 wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. "Er ist nicht irgendjemand. Thomas ist sehr wichtig, die anderen auch", sagte Kovac dem TV-Sender Sky und begründete seine Aufstellung mit der starken Vorstellung in London. Wenn Not am Mann sei, werde Müller auch seine Minuten bekommen.

Remis in Leverkusen – Mainz siegt in Paderborn

Leverkusen und Leipzig trennten sich im direkten Duell 1:1 (0:0). Der FSV Mainz 05 kam ohne seinen gesperrten Trainer Sandro Schwarz zu einem 2:1 (2:1) bei Aufsteiger SC Paderborn und verließ damit die Abstiegszone.

Die Leipziger zeigten sich in Leverkusen wie schon gegen Olympique Lyon in der Königsklasse (0:2) äußerst verschwenderisch mit ihren Torchancen. Allein in der ersten Halbzeit vergaben die Sachsen fünf hochkarätige Möglichkeiten, insbesondere Timo Werner hatte einen schlechten Tag erwischt. Entsprechend wurde Werner ausgewechselt, sein Ersatz Christopher Nkunku rettete wenigstens einen Punkt (78.). Leverkusen war zuvor durch Kevin Volland in Führung gegangen (66.).

Mit Jan-Moritz Lichte an der Seitenlinie kam Mainz zum zweiten Saisonsieg. Die erstmalige Mainzer Führung durch Robin Quaison (8.) glich der Paderborner Ben Zolinski (14.) schnell aus. In der 32. Minute traf Daniel Brosinski per Foulelfmeter erneut für die Gäste. Es war der 25. verwandelte Strafstoß für die Mainzer in Serie, womit sie einen Liga-Rekord aufstellten. Schwarz durfte dies nach seiner Gelb-Roten Karte in der Vorwoche nicht von der Bank aus verfolgen. Paderborn vergab noch einen Handelfmeter durch Jamilu Collins (79.).

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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