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Bundesliga: Schreuders Hoffenheim kontert Wagners Schalke eiskalt aus

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Hoffenheim kontert Schalke eiskalt aus

21.10.2019, 13:31 Uhr | sid

Bundesliga: Schreuders Hoffenheim kontert Wagners Schalke eiskalt aus. Hoffenheims Bester: Ihlas Bebou (l.) wurde gegen Schalke zum Matchwinner, erzielte einen Treffer selbst und bereitete einen weiteren vor. (Quelle: imago images)

Hoffenheims Bester: Ihlas Bebou (l.) wurde gegen Schalke zum Matchwinner, erzielte einen Treffer selbst und bereitete einen weiteren vor. (Quelle: imago images)

Nach fast zehn Jahren hätte Schalke mit einem Sieg in Hoffenheim wieder auf Platz eins springen können. Entsprechend motiviert präsentierten sich die Knappen in der ersten Hälfte. Doch dann kippte das Spiel.

David Wagner wendete sich nach dem Schlusspfiff enttäuscht ab. Nur Siebter statt Erster! Der FC Schalke 04 hat die Patzer der Konkurrenten schon wieder nicht nutzen können und den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga verpasst. Die Königsblauen von Trainer Wagner verloren am Sonntagabend trotz deutlicher Überlegenheit mit 0:2 (0:0) bei der TSG 1899 Hoffenheim, die Rückkehrer Andrej Kramaric feierte. Der lange verletzte Vize-Weltmeister traf zur Führung (71. Minute), Joker Ihlas Bebou (85.) legte nach. "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt. Wir haben selten ein Spiel so dominiert. Aber zwingende Torchancen hatten wir nicht", sagte S04-Torwart Alexander Nübel bei Sky.

Rhein-Neckar-Arena ein schlechtes Pflaster für Schalke

Schalke vergab fast kläglich die Chance, Borussia Dortmund am kommenden Samstag als Spitzenreiter zum Derby zu empfangen. Tabellenführer bleibt Borussia Mönchengladbach mit 16 Punkten, der Neunte Bayer Leverkusen hat nur zwei Zähler weniger.

Den Schalkern bleibt vorerst nur die Erinnerung: Zuletzt standen sie am 28. Spieltag 2009/2010 unter Felix Magath ganz oben. Die Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena erwies sich erneut als schlechtes Pflaster: In zwölf Spielen gab es nur einen einzigen Sieg – das 4:1 im Jahr 2016. Für Wagner, der 2007 bis 2009 in der Hoffenheimer Jugendakademie arbeitete, setzte es einen Tag nach seinem 48. Geburtstag die erste Auwärtsniederlage der Saison.

29.477 Zuschauer in Sinsheim

Die Hoffenheimer ließen zwei Wochen nach ihrem 2:1-Coup beim FC Bayern München vor 29.477 Zuschauern lange vieles vermissen, hatten aber das glückliche Ende für sich. Nach dem 0:3 gegen Freiburg und 0:3 gegen Gladbach konnte die Mannschaft von Chefcoach Alfred Schröder den ersehnten Heimerfolg verbuchen.

Die Schalker waren ohne ihren Jung-Nationalspieler Suat Serdar (Adduktorenbeschwerden) angereist, der beim 2:2 gegen Argentinien sein Debüt in der DFB-Auswahl gegeben hatte. Mit Sonderapplaus begrüßten die TSG-Fans Kramaric: Der Kroate kehrte nach einer langwierigen Knieverletzung auf den Platz zurück und wurde nach seinem Treffer lautstark gefeiert. "Er ist einer unser besten Spieler, er gibt der Mannschaft Ruhe. Wir haben es in der zweiten Halbzeit sehr gut gemacht", sagte Schreuder bei Sky.

Caligiuri trifft das Lattenkreuz

Sein Team wurde gleich wachgerüttelt: Daniel Caligiuri zirkelte den Ball bei einem Freistoß nach drei Minuten ans Lattenkreuz. Die Gäste aus Gelsenkirchen zeigten von Beginn an, dass sie die Chance auf die Tabellenführung wahrnehmen wollten. Amine Harit, der zum "Bundesliga-Spieler des Monats" September gewählt worden war, ließ immer wieder sein Können aufblitzen.

Nach 20 Minuten hatte Schalke den Gegner richtig eingeschnürt. Alessandro Schöpf schoss nach Harit-Zuspiel bei einem Konter knapp am Tor vorbei. Die Kraichgauer bekamen hingegen im Mittelfeld wenig Zugriff. Der fleißige Kramaric und Bayern-Schreck Sargis Adamyan kamen kaum zum Zug. Stefan Posch gab nach einer guten halben Stunde das erste Lebenszeichen in der Offensive: Sein Schuss zischte aber am Pfosten vorbei.

Bebou überzeugt

Mit dem dann starken Bebou für Dennis Geiger brachte TSG-Coach Schreuder nach der Pause einen zusätzlichen Stürmer. Bei den Schalkern kam der frühere Hoffenheimer Torjäger Mark Uth. Den Königsblauen fehlte im zweiten Durchgang die Wucht und Präzision im Spiel nach vorne, obwohl die TSG weiter Mühe hatte, ein zielstrebiges Offensivspiel aufzuziehen.


Ein Konter über Bebou führte dann zum überraschenden Führungstor: Der Joker scheiterte zwar am stark reagierenden Torhüter Alexander Nübel, doch Kramaric schoss zum 1:0 ein. Kurz vor dem Ende traf der gefeierte Bebou nach einem Konter selbst.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid
  • Twitter-Account der Bundesliga

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