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Bundesliga: Gladbach patzt in Berlin – Schalke 04 schießt Bremen in die Krise

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Gladbach patzt in Berlin – Schalke schießt Bremen in die Krise

23.11.2019, 18:31 Uhr | dpa , sid

Bundesliga: Gladbach patzt in Berlin – Schalke 04 schießt Bremen in die Krise. Gladbachs Stefan Lainer: Mit der Niederlage in Berlin hatte die Borussia nicht gerechnet. (Quelle: dpa/Sören Stache)

Gladbachs Stefan Lainer: Mit der Niederlage in Berlin hatte die Borussia nicht gerechnet. (Quelle: Sören Stache/dpa)

Gegen ein starkes Team von Union Berlin riss die Siegesserie von Tabellenführer Gladbach. Der SC Freiburg spielte Remis gegen Leverkusen – und Schalke stürzte Bremen noch tiefer in die Krise.

Am 12. Spieltag der Fußball-Bundesliga verpasste Tabellenführer Gladbach einen Sieg bei Union Berlin. Zwar verloren sie gegen den Aufsteiger an der Alten Försterei, behalten aber aufgrund ihres Vorsprungs vorerst die Tabellenführung. Unterdessen siegte Wolfsburg in Frankfurt und der SC Freiburg punktete bei Bayer Leverkusen. Mit seinem Sieg stürzte der FC Schalke Werder Bremen noch tiefer in die Krise.

Union Berlin – Borussia Mönchengladbach 2:0

Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat bei Aufsteiger Union Berlin einen herben Dämpfer hinnehmen müssen. Stürmer Anthony Ujah (15.) und Sebastian Andersson (90.+1) trafen für die Union zum dritten Sieg in Folge und bescherten Gladbach die erste Niederlage nach zuletzt drei Erfolgen nacheinander.

Anthony Ujah (r.) köpft das 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach. (Quelle: imago images/Annegret Hilse)Anthony Ujah (r.) köpft das 1:0 gegen Borussia Mönchengladbach. (Quelle: Annegret Hilse/imago images)

Vor 22.012 Zuschauern im wie üblich ausverkauften Stadion An der Alten Försterei nahmen sich beide Teams zu Beginn nicht zurück. Union versuchte mutig zu pressen, wie es Trainer Urs Fischer gefordert hatte – Gladbach verließ sich auf sein druckvolles Offensivspiel. Die erste bessere Chance hatte Mittelfeld-Juwel Denis Zakaria (6.) für die Fohlen, der nach einer abwehrten Ecke aus 17 Metern nur knapp am Tor vorbei zielte. Die Gäste schienen im Spiel angekommen: Patrick Herrmann (12.) köpfte eine Flanke von Alassane Plea an den linken Pfosten.

Die überraschende Pleite in der Hauptstadt setzt die Borussia auch mit Blick auf das kommende Wochenende unter Druck, wenn es am nächsten Sonntag  gegen den SC Freiburg geht. Union hat mit dem Auswärtsspiel bei Schalke 04 am kommenden Freitag gleich die nächste schwere Aufgabe vor der Brust.

Bayer Leverkusen – SC Freiburg 1:1

Das Fußball-Märchen des SC Freiburg geht weiter. Durch ein 1:1 bei Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen setzten sich die Breisgauer in der Spitzengruppe fest und versetzen der Werkself einen weiteren Dämpfer. Freiburgs Lucas Höler hatte die Breisgauer in der fünften Minute per Kopf in Führung gebracht, Leverkusens Moussa Diaby (36.) rettete mit seinem ersten Bundesligatreffer Leverkusen immerhin einen Punkt.

Traf zum zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer: Leverkusens Moussa Diaby. (Quelle: imago images/Eibner)Traf zum zwischenzeitlichen 1:0-Führungstreffer: Leverkusens Moussa Diaby. (Quelle: Eibner/imago images)

Bayer musste erneut auf den verletzten Nationalspieler Kai Havertz, den gesperrten Leon Bailey sowie kurzfristig auch auf Julian Baumgartlinger verzichten. Vor 29.032 Zuschauern in der BayArena gab dafür Diaby sein Startelfdebüt im Oberhaus. Das Leverkusener Team von Trainer Peter Bosz verzweifelte drei Tage vor seinem wichtigen Gruppenspiel in der Königsklasse bei Lokomotive Moskau einmal mehr an seiner katastrophalen Chancenverwertung.

Eintracht Frankfurt – VfL Wolfsburg 0:2

Der VfL Wolfsburg hat seine Auswärtsserie bei Lieblingsgegner Eintracht Frankfurt mit einem 2:0 ausgebaut. Im vierten Bundesligaspiel in Serie am Main gingen die Niedersachsen somit am Samstag als Sieger vom Platz. Für den Führungstreffer sorgte vor 50 700 Zuschauer der Niederländer Wout Weghorst (19. Minute). Dem zweiten Treffer für die Gäste durch Joao Victor (65.) ging ein grober Fehler von Eintracht-Torwart Felix Wiedwald voraus.


Kurz vor Ende der ersten Hälfte sah Wolfsburgs Marcel Tisserand die Gelb-Rote-Karte. Der VfL mussten fortan in Unterzahl den Vorsprung verwalten. Dennoch taten sich die Hessen weiter schwer, sie fanden keinen Spielfluss. Der VfL verteidigte dagegen mit zehn Mann geschickt und hatte sogar die große Möglichkeit zum zweiten Treffer: Nach Hereingabe von Arnold konnte Wiedwald den wuchtigen Kopfball von Jeffrey Bruma nur mit Mühe abwehren.

Konnten die Wolfsburger nicht im Zaun halten: Frankfurts Evan N'Dicka (r) und sein Team. (Quelle: dpa/Uwe Anspach)Konnten die Wolfsburger nicht im Zaun halten: Frankfurts Evan N'Dicka (r) und sein Team. (Quelle: Uwe Anspach/dpa)

Tragisch war, dass der Frankfurter Schlussmann nach seinen guten Taten am Ende zum Wegbereiter des Erfolgs für Wolfsburg wurde. Nach einer Rückgabe von seinem Verteidiger Martin Hinteregger traf Wiedwald den Ball beim Wegschlagen nicht richtig und spielte ihn vor die Füße von Joao Victor. Der Brasilianer hatte keine Mühe, für den 2:0-Endstand zu sorgen.

SV Werder Bremen – FC Schalke 1:2

Ausgerechnet der Lieblingsgegner Schalke 04 hat die Probleme von Werder Bremen in der weiter verschärft. Durch Tore von Amine Harit (43. Minute) und Benito Raman (53. Minute) gewann die Mannschaft von Trainer David Wagner am Samstag im Weser-Stadion verdient mit 2:1 (1:0). Der Bremer Anschlusstreffer gelang Yuya Osako erst in der 80. Minute.

Gewann mit den Königsblauen bei Werder Bremen: Schalkes Amine Harit (l.). (Quelle: dpa/Carmen Jaspersen)Gewann mit den Königsblauen bei Werder Bremen: Schalkes Amine Harit (l.). (Quelle: Carmen Jaspersen/dpa)

Während Schalke durch diesen Sieg den Erzrivalen Borussia Dortmund überholte und zumindest vorerst auf einen Champions-League-Platz sprang, umfasst Werders Sieglos-Serie in der Liga jetzt acht Spiele. Im schlimmsten Fall droht die Bremer nach den beiden Sonntagsspielen des FC Augsburg und FSV Mainz 05 nur noch das bessere Torverhältnis vom Relegationsplatz zu trennen. Vor 42 100 Zuschauern half ihnen diesmal auch die Statistik nicht weiter, dass Werder in seiner Erstliga-Historie keinen Gegner häufiger besiegt hat als S04.

Verwendete Quellen:
  • Aus Material der Nachrichtenagenturen dpa und sid

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