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FC Bayern: Manuel Neuer verlängert bis 2023 – doch es gibt einen Haken

MEINUNGBayern-Verlängerung  

Der Neuer-Deal hat einen Haken

FC Bayern: Neuer verlängert Vertrag bis 2023

Die Hängepartie zwischen dem FC Bayern und Manuel Neuer ist beendet. Der Rekordmeister und sein Kapitän einigten sich auf eine Zusammenarbeit bis 2023. (Quelle: Omnisport)

Grund zum Jubeln: Manuel Neuer hat seinen Vertrag bei den Bayern bis 2023 verlängert. (Quelle: Omnisport)


Der erfolgreichste deutsche Verein bindet den besten deutschen Torhüter bis ins Jahr 2023 an sich. Das ist gut für den Rekordmeister und auch für Manuel Neuer. Doch was wird nun aus Talent Alexander Nübel? 

Durch die Vertragsverlängerung von Manuel Neuer bis 2023 ist die Zeit von Alexander Nübel beim FC Bayern beendet, bevor sie überhaupt gestartet ist.

Neuer ist Weltmeister, Bayern-Kapitän und Aushängeschild des deutschen Fußballs. Der 34-Jährige verkörpert absolute Weltklasse und wird bis ins hohe Fußballeralter auf Topniveau spielen können. So, wie es andere Torwart-Legenden wie Oliver Kahn (Karriereende mit 38) taten oder der noch aktive Gianluigi Buffon (42) tun.

Bitter für Torwarttalent Nübel, der im Sommer zum Rekordmeister wechselt. Der 23-Jährige gilt als Hoffnungsträger des deutschen Torwartspiels. Doch eine Zukunft beim FC Bayern hat er nicht.


Denn gegen Neuer, der seine Erfahrung aus 398 Bundesligaspielen und sieben Meistertiteln in den Ring wirft, hat er keine Chance.

Selbst garantierte Spiele werden Nübel nicht reichen

Zwar soll der FC Bayern Nübel einige Einsätze pro Spielzeit vertraglich zugesichert haben. Doch zum einen wurde diese Klausel bis heute weder bestätigt noch dementiert, zum anderen würden selbst 15 zugesicherte Pflichtspiele langfristig wohl nicht ausreichen, um Nübel zufriedenzustellen.


Eine oder vielleicht zwei Spielzeiten würde er vielleicht auf einen Stammplatz warten, doch bis Sommer 2023 hält seine Geduld sicher nicht.

Bleibt Nübel beim FC Bayern, wird er auf der Ersatzbank versauern – wenn es gut für ihn läuft.

Und es gibt ein weiteres Problem

Neben Neuer haben die Bayern mit Sven Ulreich nämlich noch einen erfahrenen Torhüter im Kader. Ulreich, dessen Vertrag noch für die kommende Saison gilt, kann sich einen Transfer nur vorstellen, wenn er beim neuen Verein die Nummer eins wird. Sollte dies nicht der Fall sein, erfülle er seinen Bayern-Vertrag. Und würde dann mit Nübel um den Platz auf der Bank kämpfen.

Nübel als Torhüter Nummer drei? Undenkbar. Beim FC Schalke war er Stammspieler und zwischenzeitlich Kapitän.

Und weil Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic eine Nübel-Leihe im Sommer bereits ausgeschlossen hat, bleibt für den Torwart nur eine Option:


Er setzt sich eine Spielzeit beim FC Bayern auf die Bank, lernt auf Topniveau, und bereitet im Hintergrund schon jetzt seinen Wechsel für den Sommer 2021 vor.

Verwendete Quellen:

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