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Streit um TV-Gelder: Rummenigge mit Kritik an abtrünnige Bundesliga-Klubs

Streit um TV-Gelder  

Rummenigge mit scharfer Kritik an abtrünnigen Klubs

11.11.2020, 20:37 Uhr | dpa

 (Quelle: SID)
Rummenige teilt nach "G15-Gipfeltreffen" aus

Bei einem Treffen in Frankfurt haben 15 der 36 Profiklubs über die wichtigen Zukunftsthemen des deutschen Fußballs diskutiert. Im Anschluss lobte Karl-Heinz Rummenigge die Resultate und kritisierte die 14 Klubs, die kürzlich mit einem Positionspapier zur Verteilung der TV-Gelder Aufsehen erregt hatten. (Quelle: SID) 

Karl-Heinz Rummenigge: Der Bayern-Boss hat Bundesliga-Klubs wegen der Vergabe von TV-Geldern scharf attackiert. (Quelle: SID)


Vier Bundesligisten durften aufgrund anderer Ansichten nicht an Diskussionen über die Verteilung der TV-Einnahmen teilnehmen. Damit nicht genug: Bayern-Boss Rummenigge schießt nun erneut gegen diese Klubs.

Karl-Heinz Rummenigge hat nach dem "G15"-Gipfeltreffen im Profifußball die vier nicht geladenen Klubs scharf kritisiert. "Wir haben ausdrücklich beschlossen, dass der Kompetenzbereich beim DFL-Präsidium liegt. Ich glaube, wir sind gut beraten, keine Impulspapiere durch die Republik zu schicken, was bei anderen Klubs passiert ist", sagte der Boss des FC Bayern München am Mittwoch in Frankfurt am Main mit Blick auf das Vorgehen der vier Erstligisten FSV Mainz 05, VfB Stuttgart, Arminia Bielefeld und FC Augsburg sowie von zehn Zweitligisten. Diese hatten sich für einen neuen Verteilerschlüssel bei der künftigen Verteilung der TV-Gelder ausgesprochen.

Rummenigge behauptet, TV-Einnahmen seien nicht groß diskutiert worden

Gleichzeitig sagte Rummenigge, dass man das Thema TV-Einnahmen gar nicht groß diskutiert habe. Zu der ursprünglich geheimen Sitzung waren Spitzenfunktionäre von 14 Fußball-Erstligisten und des Hamburger SV geladen, nicht aber DFB- oder DFL-Vertreter sowie das Quartett mit Mainz, Augsburg, Stuttgart und Bielefeld. Der künftige Verteilerschlüssel der Medieneinnahmen ist schon lange Streitthema im Profifußball.

Bei dem Treffen ging es nach Rummenigges Angaben auch um die Krise beim DFB. "Wir haben großes Interesse daran, dass der DFB als Dachverband wieder in ruhiges Fahrwasser kommt", sagte der Münchner Spitzenfunktionär. Der 65-Jährige sieht auch das Image der Nationalmannschaft als "verbesserungswürdig" an. Rummenigge sprach von einem "sehr guten Meeting" am Frankfurter Flughafen. Das Treffen wurde von ihm und den weiteren Spitzenklubs Borussia Dortmund, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen initiiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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