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FC Bayern: Trainer Hansi Flick kündigt Gespräch mit Karl Lauterbach an

Bayern-Trainer attackierte Politiker  

Nach Kritik: Flick kündigt Gespräch mit Lauterbach an

15.02.2021, 23:58 Uhr | dd, sid

Bayern-Trainer attackiert Lauterbach – und stellt Forderung

Bayern-Trainer Hansi Flick hat konkret Karl Lauterbach, aber auch die Bundesregierung kritisiert. Er warf Politikern vor, es gehe ihnen in der Pandemie um die Ergebnisse der nächsten Wahl.

"Sogenannte Experten": So attackierte Bayern-Trainer Flick den SPD-Mann Karl Lauterbach. (Quelle: Reuters)


Der Trainer des deutschen Rekordmeisters hatte den Gesundheitsexperten scharf angegriffen – und sorgte für Diskussionen. Nun reagiert Hansi Flick – und macht eine Ankündigung.

Trainer Hansi Flick vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München hat nach den Diskussionen um seine Aussagen über die Corona-Politik und den Abgeordneten Karl Lauterbach ein klärendes Gespräch mit dem SPD-Mann angekündigt. "Vielleicht ist es ganz gut, wenn ich mich mal mit dem Karl Lauterbach ausspreche. Nicht in einer Talkshow, persönlich unter vier Augen", sagte Flick nach dem 3:3 (0:2) gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld.

Er hätte nicht erwartet, dass seine Aussagen "aus der Emotionalität heraus" so hohe Wellen schlagen, meinte Flick. Zugleich warb er aber um Verständnis dafür. Er habe am Sonntag nicht nur als Trainer, sondern auch als Familienvater, Großvater und ehemaliger Unternehmer gesprochen. "Die Pandemie ist für uns alle eine wahnsinnige Belastung. Das nagt an uns allen, da wird man ein bisschen müde. Viele Menschen leiden, haben extreme Ängste."

"Das ein oder andere könnte man anders formulieren"

Zu Fußball-Kritiker Lauterbach, den er als "sogenannten Experten" bezeichnet hatte, ergänzte Flick: "Ich bin keiner, der einen Menschen, wenn er einen nicht kennt, in so ein Licht stellen möchte." Grundsätzlich stehe er zwar zu seinen Aussagen, aber: "Das ein oder andere könnte man anders formulieren." Er wisse auch "ganz genau, dass der Fußball sehr privilegiert ist".

Flick (55) berichtete, die Stunden nach seinen Äußerungen seien für ihn "extrem" gewesen. Er habe "einige Nachrichten" bekommen, "die ein bisschen böser sind. Damit muss ich leben, ich komme gut damit zurecht und habe kein Problem damit."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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