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FC Bayern siegt gegen FC Barcelona : "Jetzt ist klar – Hansi Flick war gestern"

Bayern-Sieg in Barcelona  

Jetzt ist klar: Flick war gestern

15.09.2021, 17:37 Uhr
FC Bayern siegt gegen FC Barcelona : "Jetzt ist klar – Hansi Flick war gestern". Julian Nagelsmann: Der Bayern-Trainer ließ in Barcelona seine Handschrift erkennen. (Quelle: imago images/kolbert-press)

Julian Nagelsmann: Der Bayern-Trainer ließ in Barcelona seine Handschrift erkennen. (Quelle: kolbert-press/imago images)

Das 3:0 in Barcelona war ein gelungenes Debüt für Julian Nagelsmann als Bayern-Trainer in der Champions League. Und die Leistung des Rekordmeisters sollte ihn aufgrund eines Aspekts besonders freuen.

Kein Verein nahm häufiger an der Champions League Teil als der FC Barcelona. 26 Mal kämpften die Katalanen um den Titel in der Königsklasse. Und doch erlebt der Klub auch heute noch Premieren. Am Dienstag war es aber eine negative, denn gegen den FC Bayern schoss Barça zum ersten Mal in seiner Champions-League-Geschichte nicht aufs Tor. Fünf Schüsse feuerten Memphis und Co. zwar ab, eingreifen musste Bayerns Manuel Neuer aber nicht einmal.

Der Wert steht nicht nur für die schlechte Entwicklung Barcelonas in den vergangenen Jahren, er steht auch für die Handschrift von Julian Nagelsmann. Der neue Bayerntrainer hatte angekündigt, die Defensive stabilisieren und besser ordnen zu wollen. In Leipzig stellte er vergangenes Jahr mit 32 Gegentoren die mit Abstand beste Abwehr der Liga, die Flick-Bayern kassierten 44 Treffer. Das will er korrigieren.

Zum Saisonstart holperte es hier und da, gerade am zweiten Spieltag gegen Köln war der Rekordmeister noch anfällig. Doch seitdem gab es lediglich ein Gegentor in drei Spielen. Gegen Hertha ließ man einen "expected Goals"-Wert von 0,58 zu, gegen Leipzig waren es sogar nur 0,35. Und Barça kam lediglich auf 0,2. 

"Es ist wichtig, die Gier zu haben"

Gegen die Spanier überzeugte vor allem Dayot Upamecano, der im Abwehrzentrum eine praktisch fehlerfreie Leistung zeigte. Er zeigte das, was Nagelsmann von seinen Defensivspezialisten fordert: "Es ist wichtig, die Gier zu haben, die Stürmer des Gegners aufzufressen und der Berufsbezeichnung Innenverteidiger gerecht zu werden."

Die defensive Ordnung und Stabilität soll dabei aber nur die Basis für ein gutes Offensivspiel sein. Temporeich und vertikal soll es in die Spitze gehen, mit Diagonalpässen und cleveren Seitenverlagerungen will Nagelsmann für den Gegner schwer zu verteidigen sein. All das war gegen Barcelona zu sehen. Das Team rotierte und bewegte sich gut. Mal zog Sané ins Zentrum und Müller auf die Außen, mal war auch Musiala in der Mitte präsent. 

So zeigte sich an diesem Dienstagabend: Der extrem offensive und riskante Flick-Fußball ist Geschichte, jetzt wird Nagelsmanns Idee umgesetzt.

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