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Das war der Höhepunkt von Hoeneß' Peinlichattacken

Von Florian Vonholdt

Aktualisiert am 04.01.2022Lesedauer: 4 Min.
LegendĂ€r: Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern 2007. Damals kritisierte er die eigenen Fans.
LegendĂ€r: Uli Hoeneß auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern 2007. Damals kritisierte er die eigenen Fans. (Quelle: MIS/imago-images-bilder)
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Eine der streitlustigsten Figuren der Bundesliga-Geschichte feiert ihren 70. Geburtstag: Uli Hoeneß. LegendĂ€re Auftritte hatte er einige, einer blieb aber in besonderer Erinnerung. Da knöpfte er sich einen Ex-Bayern-Spieler vor.

Uli Hoeneß wird an diesem Mittwoch 70 Jahre alt. Wie wohl kein zweiter FunktionĂ€r hat der langjĂ€hrige Manager und PrĂ€sident des FC Bayern einen Fußballklub geprĂ€gt und sportlich wie finanziell an die Weltspitze gefĂŒhrt. Verbiegen ließ er sich nie, sagte jedem seine Meinung, ob gefragt oder ungefragt.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der NĂ€he von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin fĂŒr Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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WĂ€hrend seiner langen Jahre in der Bundesliga geriet er mit vielen Kontrahenten aneinander. Viele seiner Streitereien und WutausbrĂŒche wurden legendĂ€r und haben einen festen Platz in der Liga-Geschichte.


t-online blickt noch einmal zurĂŒck auf das bewegte Leben von Uli Hoeneß im Fußball-Zirkus und hat seine sieben wildesten WutausbrĂŒche zusammengestellt.

1. Jahreshauptversammlung 2007

Sein wohl legendĂ€rster Wutausbruch in all den Jahren. Hoeneß legte sich mit den eigenen Fans an, weil diese die hohen Eintrittspreise und die schlechte AtmosphĂ€re in der neuen Allianz-Arena kritisierten. "Was glaubt ihr eigentlich, wer ihr seid?", schimpfte der Bayern-Macher mit hochrotem Kopf in den Saal und legte nach: "Das ist eine populistische Scheiße. Es kann doch nicht sein, dass wir kritisiert werden, die wir uns hier jahrelang den Arsch aufreißen." Und weiter: "Was glaubt ihr, wer euch finanziert? Die Leute aus den Logen, denen wir das Geld aus der Tasche ziehen."

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Auch eines seiner berĂŒhmtesten Zitate stammt aus dieser Brandrede: "Eure Scheißstimmung, da seid ihr doch dafĂŒr verantwortlich und nicht wir."

2. Dauer-Zoff mit "Selbstdarsteller" Christoph Daum

Schon als der Beinahe-Bundestrainer den 1. FC Köln Ende der 1980er-Jahre coachte und dem FC Bayern bedrohlich nahekam, ging die "MĂ€nner-Feindschaft" los. BerĂŒhmt wurde der Auftritt 1989 im "Aktuellen Sportstudio" mit Hoeneß, Bayern-Trainer Heynckes, Daum und Kölns damaligem Sportdirektor Udo Lattek. Über Daum sagte Hoeneß: "Der kann noch 100 Jahre spielen, der wird uns nie ĂŒberholen." Und: "Er ist ein Selbstdarsteller mit außergewöhnlichem Hang zum GrĂ¶ĂŸenwahn."

Eine Montage aus dem Jahr 2000, die das damalige VerhĂ€ltnis zwischen Christoph Daum (l.) und Uli Hoeneß widerspiegelt.
Eine Montage aus dem Jahr 2000, die das damalige VerhĂ€ltnis zwischen Christoph Daum (l.) und Uli Hoeneß widerspiegelt. (Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder)

Der Zwist erreichte 2000 seinen Höhepunkt mit der KokainaffĂ€re um Daum, der Bundestrainer werden sollte. DarĂŒber sagte Hoeneß spĂ€ter: "Wenn Daum nicht so bescheuert gewesen wĂ€re, eine Haarprobe abzugeben, hĂ€tte ich das Spiel nie gewinnen können."

3. Anrufe im Sport1-Doppelpass

Oft war Hoeneß in der Fußball-Talkrunde zu Gast. Und wenn er nicht vor Ort war, ließ er sich auch schon mal per Telefon in die Sendung schalten. Erstmals in der Hochphase der KokainaffĂ€re um Christoph Daum im Herbst 2000. Fuchsteufelswild polterte er am Hörer: "Wenn sich die Meinung durchsetzt, dass ein DrogenabhĂ€ngiger Bundestrainer werden soll: Was sollen dann die Eltern sagen, deren Kinder drogenabhĂ€ngig sind? Wenn diese Meinung sich durchsetzt, möchte ich damit nichts mehr zu tun haben." Dann legte er auf.

Zuletzt schaltete er sich im November 2019 zu, als ihm Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic in der öffentlichen Wahrnehmung zu schlecht wegkam, griff einen in der Runde sitzenden Journalisten direkt an: "Große Teile der Runde Ă€ußern sich total despektierlich ĂŒber Hasan Salihamidzic. Speziell dieser Herr Fenske, der ja gar keine Ahnung hat."

4. Hoeneß ĂŒber JĂŒrgen Klinsmann, der "in Kalifornien rumtanzt"

Zu dem ehemaligen deutschen Teamchef hatte Hoeneß seit jeher ein schwieriges VerhĂ€ltnis, schon als der StĂŒrmer Mitte der Neunziger fĂŒr den Rekordmeister auf Torjagd ging. Besonders auf die Nerven ging Hoeneß aber die Arbeit Klinsmanns, als dieser 2004 Trainer der DFB-Elf wurde, seinen Wohnsitz aber nicht zurĂŒck nach Deutschland verlegte, sondern immer wieder in die USA flog. "Der soll hierherkommen und nicht stĂ€ndig in Kalifornien rumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen", forderte Hoeneß und legte nach: "JĂŒrgen ist ein unglaublich misstrauischer Mensch, der gern Leute um sich hat, die von ihm abhĂ€ngig sind."

5. Hoeneß ĂŒber "Greenkeeper" Lothar MatthĂ€us

Viel zitiert wurde auch eine Aussage ĂŒber Rekord-Nationalspieler Lothar MatthĂ€us nach dessen Abschied vom FC Bayern im Jahr 2000. "Solange Karl-Heinz Rummenigge und ich etwas beim FC Bayern zu sagen haben, wird der bei diesem Verein nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion." Vorher hatte es Streitigkeiten rund um das Abschiedsspiel von MatthĂ€us im Olympiastadion gegeben. Inzwischen sind die Ungereimtheiten zwischen beiden ausgerĂ€umt.

Ein Treffen im Jahr 2019: Das VerhĂ€ltnis zwischen Uli Hoeneß und Lothar MatthĂ€us (r.) ist inzwischen wieder besser als zur Zeit des "Greenkeeper"-Spruchs.
Ein Treffen im Jahr 2019: Das VerhĂ€ltnis zwischen Uli Hoeneß und Lothar MatthĂ€us (r.) ist inzwischen wieder besser als zur Zeit des "Greenkeeper"-Spruchs. (Quelle: Lackovic/imago-images-bilder)

6. Attacke gegen Juan Bernat, der einen "Scheißdreck" spielte

Im Viertelfinal-Hinspiel der Champions-League-Saison 2017/18 erwischte Bayerns damaliger Linksverteidiger gegen den FC Sevilla einen schwachen Tag und wurde zur Halbzeit ausgewechselt. Bayern gewann dennoch 2:1 und kam am Ende weiter. Auf der legendĂ€r gewordenen Pressekonferenz im November 2018 (Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge appellierte u. a. an die MenschenwĂŒrde) holte Hoeneß noch einmal aus und trat gegen Bernat, der inzwischen zu Paris Saint-Germain gewechselt war, nach: "Einen Scheißdreck" habe der Spanier damals gespielt, sei "fast alleine verantwortlich" gewesen fĂŒr das Beinahe-Ausscheiden der MĂŒnchner. SpĂ€ter entschuldigte er sich: "Es hat mir sehr leidgetan, Juan Bernat beleidigt zu haben, seine Spielweise in einem Spiel, das wĂŒrde ich so nicht mehr machen."

7. Hoeneß ĂŒber "Alibikicker" Mesut Özil

Weltmeister Özil war ein Spieler, von dem Hoeneß – vorsichtig ausgedrĂŒckt – wenig hielt. Nach dem WM-Desaster 2018 und der AffĂ€re um das Erdoğan-Foto von Özil rechnete Hoeneß mit dem langjĂ€hrigen Arsenal-Spielmacher schonungslos ab: "FĂŒr mich ist Mesut Özil seit Jahren ein Alibikicker gewesen, der der deutschen Mannschaft ĂŒberhaupt nicht geholfen hat. Es ist nur konsequent, wenn er jetzt die Konsequenzen zieht."

Damit meinte Hoeneß den RĂŒcktritt Özils aus der DFB-Elf: "Er macht das vordergrĂŒndig wegen der angeblich schlechten Behandlung durch den DFB, allerdings sollte er sich mal hinterfragen, wann er den letzten Zweikampf gewonnen hat. Das ist Jahre her." Einmal in Fahrt, polterte er weiter: "Keiner hat ihn sportlich hinterfragt. Er hat sich jetzt schön hinter der Erdoğan-Geschichte verstecken können. Er hat seit Jahren einen Dreck gespielt und jetzt sollen Grindel, Löw oder Bierhoff schuld sein."

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