Sie sind hier: Home > Sport > Fußball > Champions League >

Spiel bei ManCity und Abstiegsangst – Mulder: "Schalke muss aufpassen"

INTERVIEWSpiel in Manchester und Abstiegsangst  

Eurofighter Mulder: "Schalke muss aufpassen"

Von Robert Hiersemann

12.03.2019, 06:49 Uhr
Spiel bei ManCity und Abstiegsangst – Mulder: "Schalke muss aufpassen". Der ehemalige Schalker Youri Mulder arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Twente Enschede.  (Quelle: imago images/Belga)

Der ehemalige Schalker Youri Mulder arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Twente Enschede. (Quelle: Belga/imago images)

Der kriselnde FC Schalke 04 trifft am Dienstagabend im Champions-League-Rückspiel auf Manchester City. Nach der 2:3-Pleite vor fast drei Wochen stehen die Chancen für Königsblau schlecht – doch Youri Mulder glaubt an seinen ehemaligen Verein. 

Nach 25 absolvierten Partien steht S04 in der Bundesliga nur auf Rang 14. Im Achtelfinale der Königsklasse wird nun auch Schluss sein – davon zumindest gehen die meisten Fußballfans aus. Doch weshalb nicht auch mal an ein Wunder glauben? 

Mulder hofft auf den Ajax-Effekt

Der Niederländer Youri Mulder verrät im Interview mit t-online.de, weshalb er trotz der bitteren Pleite im Hinspiel gegen ManCity weiter die Hoffnung auf ein Schalker Weiterkommen hat. 

t-online.de: Herr Mulder, Sie spielten zwischen 1993 und 2002 für den FC Schalke, gewannen mit dem Verein 1997 den UEFA Cup. Heute leben Sie in Enschede. Wie sehr sind Sie im Herzen noch Schalker?

Youri Mulder (49): Sehr. Ich verfolge fast jede Partie.

Hängt in Ihrem Haus auch der passende Schalke-Schal?

Das nicht. Aber ich werde jeden Morgen bei mir zuhause an Schalke erinnert.

Der ehemalige Schalker Youri Mulder arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Twente Enschede.  (Quelle: imago images/Belga)Der ehemalige Schalker Youri Mulder arbeitete zuletzt als Co-Trainer von Twente Enschede. (Quelle: Belga/imago images)

Wie denn das?

Ich habe ein komplettes Schalke-Badezimmer (lacht).

Ach Quatsch.

Doch, es ist in Blau und Weiß gehalten. Auch das Schalker Logo ist im Bad verewigt. Ich dusche jeden Tag mit Schalke vor meiner Nase. Das ist ein gutes Gefühl.

Weshalb haben Sie sich Ihr eigenes Schalke-Bad bauen lassen?

Ich konnte mir dieses Haus doch nur dank meiner Zeit auf Schalke leisten. Da ist ein Bad als Andenken doch das Mindeste (lacht).

Wenn jemand solch ein Bad zuhause hat, kann man davon ausgehen, dass derjenige auch aktuell mit dem Klub leidet. Oder?

Natürlich. Gegen Bremen am vergangenen Freitag war das spielerisch allerdings schon eine Verbesserung im Vergleich zu Mainz und Düsseldorf.

Heute steht erstmal Champions League an. Das Hinspiel gegen Manchester City ging verloren. Besteht überhaupt noch die Chance auf ein Weiterkommen?

Ich als Niederländer habe mir in der vergangenen Woche das Rückspiel zwischen Ajax Amsterdam und Real Madrid angesehen. Ajax ist völlig überraschend doch noch weitergekommen (4:1 in Madrid, Anm. d. Red.). Weshalb sollte Schalke das nicht auch gelingen? Sie haben eine Chance.

Dafür muss aber ziemlich viel zusammenkommen. 

Das Spiel in Gelsenkirchen gegen Manchester war nicht schlecht. An Teilen davon muss sich Schalke jetzt aufrichten, auch wenn die Partie am Ende dumm weggegeben wurde. Ohne die letzten beiden Gegentore hätte Schalke eine wirklich gute Ausgangslage, um weiterzukommen.

Schalke könnte in England aber auch vom britischen Topteam überrollt werden. 

Bei einem 2:3 im Hinspiel kann man in der Birne ziemlich schnell denken: "Mist, jetzt haben wir eh keine Chance mehr." Doch genau das darf nicht passieren! 

Der ehemalige Schalker Leroy Sané spielt für ManCity. Verfolgen Sie seinen Werdegang?

Leroy ist ein Topmann. Ihn kann nicht nur Manchester City, sondern auch die deutsche Nationalmannschaft sehr gut gebrauchen. Denn es gibt nicht viele Spieler, die eine solche Schnelligkeit, Technik und Kreativität wie er haben. Du brauchst heute Fußballer, die dribbeln wollen, wie Arjen Robben oder eben Leroy Sané. Diese Jungs machen den Unterschied.


Ein Blick auf die Bundesliga: Vier Punkte nur trennen Schalke als aktuellen Vizemeister vom Relegationsplatz. Kann es sein, dass die Profis des Vereins nicht alle ausreichend an die Gefahr eines möglichen Abstiegs denken?

Es wäre nicht das erste Mal, dass ein großer Verein aus der Bundesliga absteigt. Wo ist Kaiserslautern? Wo Köln und der HSV? Vereine wie Hoffenheim und Leipzig sind nachgerückt, ein Urgestein wie Schalke muss aufpassen! Nur in Panik sollte man deshalb auch nicht verfallen.

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Magenta SmartHome Bonus: bis zu 4 Geräte für nur 1,- €*
zur Telekom
Anzeige
Wenn Polsterträume wahr wer- den: Sofaecke ab 399,99 €
jetzt auf otto.de
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal