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EM 2024: Wegen Trump-Attentat – ARD verschiebt Final-Sendung


Newsblog zur Europameisterschaft 2024
Wegen Trump-Attentat: ARD verschiebt Final-Übertragung

Von t-online
Aktualisiert am 14.07.2024 - 20:10 UhrLesedauer: 12 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:240710-911-019425Vergrößern des BildesWegen einer "Brennpunkt"-Sendung: Das ARD-Team um Bastian Schweinsteiger (r.) und Alexander Bommes wird etwas später als geplant vom EM-Finale berichten. (Quelle: Bernd Thissen)
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In unserem Newsticker finden Sie alle wichtigen Meldungen rund um die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland.

Zum ersten Mal seit der Fußball-WM 2006 rollt der Ball im Rahmen eines internationalen Männerturniers wieder in Deutschland. Mit t-online haben Sie das aktuelle Geschehen jederzeit kompakt im Überblick.

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Sonntag, 14. Juli 2024

Wegen Trump-Attentat: ARD verschiebt Final-Übertragung

Nach dem Attentat auf den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump sendet die ARD um 20.15 Uhr eine "Brennpunkt"-Sendung. Das kündigte der Sender auf der Plattform X an. Die Übertragung des Endspiels der Europameisterschaft beginnt entsprechend etwas später als geplant.

Gegen 20.25 Uhr soll das Moderatoren-Duo Alexander Bommes und Esther Sedlaczek aus dem Berliner Olympiastadion gemeinsam mit Bastian Schweinsteiger und Almuth Schult wieder zugeschaltet werden. Die Vorberichterstattung läuft bereits ab 19.15 Uhr.

"Rettet uns": Schotten machen sich über England lustig

Schottlands Fußball-Nationalteam hat sich schon früh aus dem Turnier verabschiedet, dennoch fiebert die "Tartan Army" beim EM-Finale noch einmal ganz besonders mit. Die Schotten drücken Spanien fest die Daumen und haben auf verschiedenen Wegen Motivationsbotschaften gesendet, um den ersten EM-Triumph des Erzrivalen England am Sonntagabend (ab 21 Uhr im t-online-Liveticker) zu verhindern. Die schottische Tageszeitung The National schrieb: "Rettet uns vor einem England-Sieg."

Auf der Titelseite ist Spaniens Antreiber Rodri zu sehen, darauf schießt er einen übergewichtig dargestellten Engländer aus dem Bild. "Jeden Sommer füllen sie eure Stände. Sie trinken all euer Bier. Sie hinterlassen Chaos auf euren Plätzen. Sie essen frittiertes Frühstück statt eures wundervollen Essens", heißt es weiter. Deshalb sei nun die "Zeit für Revanche".

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Auch ein Glücksspielunternehmen sorgt mit einem launigen Clip für Aufsehen. Darin werden Schotten gezeigt, die die spanische Kultur als ihre eigene vorstellen – verkleidet als Torero, beim Zubereiten von Tapas oder bei einem Glas Sangria. Einer von den Männern wird damit konfrontiert, dass er nur Englands Sieg verhindern wolle. Er antwortet: "Ay Caramba, rede doch keinen Mist." Am Ende des Beitrags stimmen die Männer Spanien auf das Finale ein. "Vamos la Roja", heißt es – und: "Viva Espana."

England-Aufstellung: Ist Kane im Finale gesetzt?

Spanien oder England – wer wird Europameister? Über den Ausgang dieses Endspiels in Berlin entscheiden gleich mehrere spannende Duelle. Aber spielt Harry Kane überhaupt oder darf Edeljoker Ollie Watkins, der die "Three Lions" ins Finale schoss, von Beginn an starten? Und setzt Nationaltrainer Gareth Southgate Kieran Trippier wieder auf die Bank, nachdem Luke Shaw vollends fit ist?

Laut einem Bericht des englischen "Telegraph" verzichtet Southgate auf Veränderungen in seiner Startelf, vertraut den Stars, die auch zuletzt immer wieder gestartet sind. Das bedeutet: Trippier würde Shaw vorgezogen werden, Kane würde anstelle von Watkins starten und auch Cole Palmer müsste vorerst von der Bank aus zuschauen.

"Alle sind fit, was großartig ist, aber nicht ungewöhnlich für ein Finale", sagte Southgate vor dem Spiel. Der umstrittene Nationalcoach Englands hat demnach die Qual der Wahl – und wird wohl vorerst von Überraschungen absehen.

Voraussichtliche Aufstellung:
Pickford – Walker, Stones, Guehi – Saka, Mainoo, Rice, Trippier – Foden, Bellingham – Kane

Lahm kritisiert Bellingham – und ist von Deutschen genervt

EM-Turnierdirektor Philipp Lahm hat ein Fazit zur EM in Deutschland gezogen. Während er sich an umstrittenen Jubelgesten stört, missfielen ihm auch Pfiffe des deutschen Publikums.

Als Jude Bellingham sich bei einem Jubel in den Schritt fasste, tat er sich damit keinen Gefallen. Die Konsequenz: eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro und ein Spiel auf Bewährung. Dazu kommen harte Worte des Turnierdirektors Lahm: "Es geht wieder um die Vorbildfunktion. Die Kinder lieben Fußball und schauen die Gesten ab. Dessen sollte sich jeder einzelne Spieler bewusst sein, auch Jude Bellingham. Das war kein vorbildhaftes Verhalten", urteilte der Weltmeister von 2014 im Interview mit der "Bild"-Zeitung.

Auch die Pfiffe deutscher Fans gegen den spanischen Nationalspieler Marc Cucurella kritisierte Lahm als "albern" und "anstrengend". "Am Anfang war es amüsant", sagte der 40 Jahre alte Ex-Nationalspieler. "Irgendwann fand ich die Pfiffe etwas albern."

Cucurella war in München während des EM-Halbfinals zwischen Spanien und Frankreich (2:1) bei jedem Ballkontakt in München ausgepfiffen worden. Hintergrund ist sein nicht geahndetes Handspiel in der Verlängerung des Viertelfinal-Spiels gegen Deutschland, in dem die DFB-Elf aus dem Turnier flog.

Spanischer Verband schüttet bei Sieg mehrere Millionen aus

Den Silberpokal vor Augen – und eine Millionenprämie im Kopf? Die vom spanischen Fußballverband RFEF ausgelobte Summe, die Spieler wie auch weitere Teammitglieder der spanischen Nationalmannschaft im Falle des Titelgewinns erhalten, dürfte vor dem Finale der EM gegen England am Sonntag (ab 21.00 Uhr im t-online-Liveticker) ein zusätzlicher Anreiz sein. Insgesamt 11,3 Millionen Euro will die RFEF bei einem Triumph ausschütten.


Verwendete Quellen
  • Eigene Beobachtungen
  • Mit Material der Nachrichtenagenturen dpa und SID
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