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Franz Beckenbauer gibt Entwarnung: "Herzprobleme unter Kontrolle"

Entwarnung vom Kaiser  

Beckenbauer: "Herzprobleme unter Kontrolle"

10.02.2018, 13:41 Uhr | sid, t-online.de

Franz Beckenbauer gibt Entwarnung: "Herzprobleme unter Kontrolle". Abschlussfeier der Saison 2016/17 in München: Der ehemalige Bundestrainer Franz Beckenbauer zu Gast. (Quelle: Ulmer)

Abschlussfeier der Saison 2016/17 in München: Der ehemalige Bundestrainer Franz Beckenbauer zu Gast. (Quelle: Ulmer)

Nachdem sich Ex-Kanzler Schröder besorgt über die Gesundheit der deutschen Fußball-Legende äußerte, hat Beckenbauer die Spekulationen um seinen Zustand beendet.

Franz Beckenbauer hat sich erstmals zu seinem Gesundheitszustand geäußert und damit auf wachsende Sorgen seines Freundes- und Bekanntenkreises reagiert. "Mir geht es gut. Meine Herzprobleme sind nach der Operation unter Kontrolle", sagte der 72-Jährige der Bild. Beckenbauer weiter: "Ich bin mit mir im Reinen." Er beklagte nur die "Wehwehchen des Alters".

Lahm kritisiert Beckenbauer

Bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hatte sich Ex-Kanzler Gerhard Schröder am Freitag besorgt über den Kaiser geäußert. "Leider geht es ihm nicht ganz so gut. Die Sache mit der FIFA hat ihm wohl doch stark zugesetzt. Vielleicht wäre es besser gewesen zu reden als zu schweigen", hatte Schröder betont.

Beckenbauer, Kapitän der deutschen Weltmeistermannschaft von 1974, Weltmeister-Teamchef von 1990 und OK-Präsident der Heim-WM 2006, steht wegen der Korruptions-Vorwürfe im Zusammenhang mit der Vergabe der WM-Endrunde an Deutschland im Jahr 2000 in Zürich schwer unter Druck. Der ehemalige Nationalmannschaftskapitän Philipp Lahm hatte zuletzt auf dem SPOBIS in Düsseldorf gesagt: "Diese Affäre ist ein persönliches Desaster für Franz Beckenbauer. Man muss Grenzen, die gesetzt sind, auch einhalten."

Beckenbauer, dessen Rolle im Skandal um das "Sommermärchen" weiterhin ungeklärt ist, hatte sich zuletzt aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ungeklärt sind immer noch die Hintergründe der Überweisung von 6,7 Millionen Euro aus dem Jahr 2005 an den umstrittenen Katarer Mohamed Bin Hammam.

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