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Bundesliga: Bosz-Team besiegt Düsseldorf und rückt auf Europacup-Platz

Bundesliga  

Bosz-Team besiegt Düsseldorf und rückt auf Europacup-Platz

17.02.2019, 20:11 Uhr | dpa

Bundesliga: Bosz-Team besiegt Düsseldorf und rückt auf Europacup-Platz. Machte den Deckel drauf: Leverkusens Leon Bailey feiert sein Tor zum 2:0.

Machte den Deckel drauf: Leverkusens Leon Bailey feiert sein Tor zum 2:0. Foto: Rolf Vennenbernd. (Quelle: dpa)

Leverkusen (dpa) - Bayer Leverkusen bleibt mit Trainer Peter Bosz im Angriffsmodus. Beim 2:0 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf setzte die Werkself ihren Höhenflug fort und darf nach dem vierten Sieg in Serie in der Fußball-Bundesliga sogar Richtung Königsklasse schauen.

Nach den Treffern durch Jungstar Kai Havertz in der 18. Minute und Leon Bailey (66.) hat Bayer bei 36 Punkten nur noch fünf Zähler Rückstand auf den Tabellenvierten RB Leipzig. Aufsteiger Düsseldorf ist trotz der Niederlage relativ sorgenfrei: Der Vorsprung auf den VfB Stuttgart und Relegationsplatz 16 beträgt weiter zehn Zähler.

"Wir haben unter Trainer Bosz viele Dinge positiv verändert in den zurückliegenden zwei Monaten. Jetzt rollen wir das Feld von hinten auf - viermal waren wir jetzt erfolgreich und wollen natürlich auch nächste Woche wieder gewinnen", kündigte Torschütze Havertz an. Am kommenden Sonntag muss die Bayer-Elf in Dortmund ran.

Im 30. Erstligaduell der rheinischen Rivalen begann die Fortuna mutig. Nach zwei Minuten köpfte Kenan Karaman nur Zentimeter neben das Bayer-Gehäuse. Dann übernahm Leverkusen das Kommando und setzte die Fortuna-Defensive mit schnellem Kombinationsspiel unter Druck. Allerdings zog sich Rechtsaußen Karim Bellarabi ohne Fremdeinwirkung wahrscheinlich eine Muskelverletzung zu und wurde nach 15 Minuten durch Lucas Alario ersetzt.

Das verkraftete Bayer schnell und ging vor 27.727 Zuschauern nach einer Rechtsvorlage von Kevin Volland durch Havertz in Führung. Für den 19-Jährigen, der sein 76. Ligaspiel bestritt, war es der neunte Saisontreffer. Vier Minuten später zirkelte Markus Suttner einen Fortuna-Freistoß knapp vorbei. Dann musste auch Trainer Friedhelm Funkel wechseln: Für den verletzten Jean Zimmer lief von der 27. Minute an Aymane Barkok auf. "Da ist mindestens ein Band gerissen, Jean Zimmer wird uns in den nächsten Wochen fehlen", sagte Trainer Friedhelm Funkel dem TV-Sender Sky.

Den Grund für die Niederlage sah er aber nicht in den Verletzungen. "Uns hat nach vorn die Durchschlagskraft gefehlt, wir haben mit zu wenig Mut gespielt. Der Sieg von Leverkusen geht 100 Prozent in Ordnung", sagte der Fortuna-Trainer.

Nach einer halben Stunde hatte Bayer eine Ballbesitzquote von mehr als 80 Prozent, die Fortunen konnten sich kaum aus der Umklammerung lösen und hatten Glück, dass ein Volland-Schuss (41.) gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. Doch obwohl Bayer spielerisch überlegen blieb, setzte die Fortuna immer wieder kleine Nadelstiche, die aber nichts einbrachten. Stattdessen erhöhte Bayer: Einen Schuss von Mitchell Weiser klatschte Jaroslav Drobny seitlich ab, Bailey war beim 2:0 der Nutznießer.

Bosz musste drei Tage nach dem 0:0 in der Europa League beim FK Krasnodar nur einmal wechseln. Für den verletzten Sven Bender rückte Innenverteidiger Aleksandar Dragovic in die Startelf. Funkel, der sein 801. Bundesligaspiel als Coach oder Profi erlebte, hatte mehr personelle Probleme. Für den wegen einer Grippe ausfallenden Michael Rensing rückte Drobny ins Tor.

Der im Winter verpflichtete Tscheche feierte damit nach mehr als zwei Jahren sein Liga-Comeback. Im DFB-Pokal bei Schalke 04 hatte er vier Gegentore hinnehmen müssen. Er ist jetzt mit 39 Jahren ältester Fortuna-Spieler in Liga eins. Das war bislang Frank Mill. "Wenn einer nicht nervös wird, dann er. Wir vertrauen ihm", sagte Funkel vor der Partie im TV-Sender Sky über Drobny. Bei Düsseldorf fehlten die gesperrten Profis Kaan Ayhan und Kevin Stöger sowie der verletzte Adam Bodzek.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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