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Vorfall in Wolfsburg - Serge Gnabry: Beschimpfungen gegen Sané "einfach traurig"

Vorfall in Wolfsburg  

Serge Gnabry: Beschimpfungen gegen Sané "einfach traurig"

23.03.2019, 08:39 Uhr | dpa

Vorfall in Wolfsburg - Serge Gnabry: Beschimpfungen gegen Sané "einfach traurig". Serge Gnabry sagt dem Rassismus den Kampf an.

Serge Gnabry sagt dem Rassismus den Kampf an. Foto: Sören Stache. (Quelle: dpa)

Wolfsburg (dpa) - Fußball-Nationalspieler Serge Gnabry machen die rassistischen Beschimpfungen seiner DFB-Teamkollegen Leroy Sané und Ilkay Gündogan durch Zuschauer betroffen.

Der Vorfall beim Länderspiel in Wolfsburg gehe ihm nahe, "weil ich die gleiche Hautfarbe habe wie Leroy. Es ist einfach traurig", sagte Gnabry der "Bild"-Zeitung. Rassismus habe keinen Platz bei der Nationalmannschaft, betonte der Mittelfeldspieler des FC Bayern München. "Wir stehen für Vielfalt und Toleranz. Das ist für uns selbstverständlich. Es ist traurig, dass so etwas vorkommt - egal ob bei einem Länderspiel oder im Alltag. Und man muss dagegen angehen. Das gilt für uns alle", fügte der 23-Jährige hinzu.

Nach dem Länderspiel gegen Serbien am Mittwoch in Wolfsburg hatte der Journalist André Voigt in den sozialen Netzwerken ein Video veröffentlicht, in dem er von rassistischen Ausfällen einiger Zuschauer während der Partie gegen Sané und Gündogan berichtet hatte. Drei Männer haben sich inzwischen bei der Polizei gestellt und sind zu dem Vorfall vernommen worden.

"Es ist absurd, einen Spieler anzufeuern und den anderen aufgrund seiner Hautfarbe zu beleidigen. Rassismus gehört weder ins Fußballstadion noch in andere Bereiche der Gesellschaft", sagte Gnabry. Er habe bislang noch keine persönlichen Erfahrungen mit rassistischen Angriffen gemacht. Eine klare Haltung in einem solchen Fall hält der Münchner für nötig. "Es ist wichtig, seine Stimme zu erheben", sagte Gnabry.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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