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1:5 in Lille: PSG und Thomas Tuchel immer noch nicht Meister

Nach Demütigung in Lille  

Tuchel mit PSG immer noch nicht Meister

15.04.2019, 11:13 Uhr | dpa

Auf dem Absprung: Lille-Talent Nicolas Pépé wird von vielen Klubs umworben. (Quelle: imago images/PanoramiC)
Ligue 1: Tuchel und PSG kassieren heftige Pleite gegen Lille

Paris Saint-Germain hat den Meister-Titel in Frankreich immer noch nicht fix gemacht. Gegen Lille kassierte Thomas Tuchel eine böse 1:5 Pleite. (Quelle: Perform/ePlayer)

Nicolas Pépé: Das Super-Talent des OSC Lille drehte gerade erste gegen Thomas Tuchel und Paris Saint-Germain so richtig auf. (Quelle: Perform/ePlayer)


Thomas Tuchel muss weiterhin auf seinen ersten Meistertitel als Fußball-Trainer im Herrenbereich warten. Paris St. Germain kassierte im Spitzenspiel der französischen Ligue 1 eine heftige Niederlage.

Der französische Fußballmeister Paris St. Germain muss nach einer Demütigung weiter auf die erfolgreiche Titelverteidigung in der Ligue 1 warten. Das Starensemble von Trainer Thomas Tuchel verlor am 32. Spieltag ein turbulentes Topspiel bei Verfolger OSC Lille krachend 1:5 (1:1). Für Paris war es die höchste Pflichtspielniederlage seit dem denkwürdigen 1:6 im Champions-League-Achtelfinale beim FC Barcelona im März 2017.

Allerdings benötigt das PSG-Starensemble dank eines 17-Punkte-Vorsprungs nur noch einen Sieg aus den verbleibenden sieben Spielen. Bereits am Mittwoch im Nachholspiel beim FC Nantes kann Paris seine insgesamt achte Meisterschaft holen.

Das Tuchel-Team geriet mit Ex-Weltmeister Julian Draxler in der Startelf bereits in der 7. Minute durch ein Eigentor des belgischen Nationalspielers Thomas Meunier in Rückstand. Doch der ehemalige FC-Bayern-Profi Juan Bernat (11.) konnte fast im Gegenzug ausgleichen. Kurz vor der Pause sah der Spanier die Rote Karte, weil er den davonstürmenden Gegenspieler Pépé am Arm festgehalten hatte.


In Unterzahl waren die Gäste, bei denen der deutsche Nationalspieler Thilo Kehrer für den verletzten Thiago Silva (16.) früh eingewechselt wurde, deutlich unterlegen. Pépé (52.), Jonathan Bamba (65.), Gabriel (71.) und José Fonte (84.) trafen nach der Pause.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen sid und dpa

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