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Emre Can feuert gegen Juventus Turin: "Bin schockiert und wütend"

Nach Juve-Ausbootung  

Nationalspieler Can: "Das ist extrem schockierend"

04.09.2019, 00:00 Uhr | t-online, dpa

Emre Can feuert gegen Juventus Turin: "Bin schockiert und wütend". Spielt seit 2018 für Juventus Turin: Emre Can.  (Quelle: imago images/ZUMA Press)

Spielt seit 2018 für Juventus Turin: Emre Can. (Quelle: ZUMA Press/imago images)

Fußball-Nationalspieler Emre Can hat mit großem Unverständnis und extremer Verärgerung darauf reagiert, dass er bei Juventus Turin nicht ins Champions-League-Aufgebot berufen wurde. 

Zurück im Nationalteam, doch beim Verein läuft es nicht: Emre Can wurde von Bundestrainer Joachim Löw für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele der deutschen Nationalmannschaft (Freitag gegen die Niederlande, Montag in Nordirland) nominiert. Nur bei Juventus Turin setzt man scheinbar nicht mehr so recht auf ihn. Denn der Mittelfeldspieler wurde nicht für das Champions League-Aufgebot seines Vereins nominiert.

Juve-Trainer rief Can an

"Das ist extrem schockierend für mich, dass ich nicht dabei bin in der Champions League, weil man mir letzte Woche noch etwas anderes versprochen hat", sagte Can am Mittwoch in Hamburg vor dem Training der deutschen Nationalmannschaft. Trainer Maurizio Sarri habe ihm die Entscheidung am Vorabend in einem kurzen Telefonat mitgeteilt, "ohne mir eine Begründung zu nennen", beklagte er. "Das macht mich schon sauer und wütend", sagte der 25-Jährige.

Beim ehemaligen Bundesliga-Profi stand bis zu Wochenbeginn noch ein möglicher Vereinswechsel im Raum. "Für mich war eine Bedingung, beim Verein zu bleiben, dass ich in der Champions League dabei bin", sagte Can. Nach Ablauf der Transferfrist am Montag ist es für ihn aktuell nicht mehr möglich, zu einem Champions-League-Teilnehmer zu wechseln.


Can kündigte trotzdem "Konsequenzen" nach dem Vorgehen von Juve an. Der italienische Meister mit Superstar Cristiano Ronaldo und Ex-Nationalspieler Sami Khedira spielt in der Königsklasse in der Gruppe D mit Bayer Leverkusen, Atletico Madrid und Lokomotive Moskau.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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