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Trainer Marvin Compper verteidigt Verbleib in Russland – "spüre Verantwortung"


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Deutscher Trainer verteidigt Verbleib in Russland

Von t-online, dpa
09.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Marvin Compper: Der deutsche Trainer ist seit Kurzem bei Lokomotive Moskau in der Chefrolle.
Marvin Compper: Der deutsche Trainer ist seit Kurzem bei Lokomotive Moskau in der Chefrolle. (Quelle: SNA/imago-images-bilder)
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Markus Gisdol und Daniel Farke verließen Russland und ihre Klubs, als Präsident Putin seinen Angriff auf die Ukraine startete. Andere Trainer blieben vor Ort. Einer von ihnen ist Marvin Compper.

Nach der russischen Invasion in die Ukraine hat der frühere Bundesliga-Profi Marvin Compper seinen Verbleib beim Erstligisten Lokomotive Moskau verteidigt. "Wir sind hier im Oktober 2021 angetreten, um etwas zu verändern: Wir haben eine Philosophie in den kompletten Verein gebracht, von ganz oben bis nach unten. Ich spüre dafür eine Verantwortung: gegenüber den Menschen, die uns vertraut haben", sagte der 36-Jährige der "Sport Bild".

Weil Ex-Bundesliga-Trainer Markus Gisdol (52) sein Amt wegen des Krieges in der Ukraine aufgab und zurück nach Deutschland reiste, übernahm Co-Trainer Compper den Job. Im Klub seien auch "viele Ausländer tätig, nicht nur Russen. Die Menschen, die wir hier kennengelernt haben, sind Leute mit gutem Herz und haben mit Politik gar nichts zu tun", sagte der Ex-Nationalspieler.

Marvin Compper (2. von links) an der Seite Markus Gisdols (rechts) bei einem Trainingslager Ende Januar.
Marvin Compper (2. von links) an der Seite Markus Gisdols (rechts) bei einem Trainingslager Ende Januar. (Quelle: Pressefoto Baumann/imago-images-bilder)
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"Ich schaue von Tag zu Tag"

Er beobachte die Lage in Russland sehr aufmerksam. "Die Situation, die wir vorfinden: Es gibt hier vor Ort einen geregelten, normalen Alltag. Ich mag meinen Job und fühle mich sicher: Wenn sich das verändern sollte, würden wir die Situation neu bewerten. Ich schaue von Tag zu Tag."

Dass er anders als Gisdol nicht sofort bei Lok aufhörte, brachte ihm und seiner Familie Kritik ein. "Meine Frau und ich bekommen viel ab auf Social Media. Meine Frau wird jetzt auf ihrem Arbeits-Account bei Instagram beschimpft, es gibt böse Kommentare. Das ist schade und tut schon weh", sagte Compper: "Ich sehe bei vielen Menschen im Verein oder Umfeld, wie sie aufgrund der Situation bedrückt, nachdenklich und in sich gekehrt sind. Wir als Mannschaft und Team versuchen zusammenzurücken, uns auf unseren Job zu konzentrieren und eben nicht die Gruppe im Stich zu lassen."

Sein erstes Ligaspiel am vergangenen Sonntag gewann Compper mit 3:2. Er steht mit dem Klub aus der russischen Hauptstadt auf dem sechsten Rang.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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  • Melanie Muschong
Von Melanie Muschong
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