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Transfer von Jude Bellingham: Alles Ausreden vom FC Bayern


Alles Ausreden von Bayern

  • Melanie Muschong
  • Florian Wichert
Von Melanie Muschong, Florian Wichert

Aktualisiert am 31.10.2022Lesedauer: 3 Min.
Meinung
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Jude Bellingham jubelt in dieser Saison so viel wie nie zuvor beim BVB. In 19 Pflichtspielen gelangen ihm neun Tore und zwei Assists. (Quelle: t-online)
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Fast alle Topklubs in Europa buhlen um Dortmunds Supertalent Bellingham. Fast alle, nur einer nicht. Warum eigentlich nicht?

Er ist erst 19 Jahre alt und schon einer der besten Spieler der Bundesliga. Jude Bellingham ist Leistungsträger und Führungsspieler bei Borussia Dortmund, fester Bestandteil der englischen Nationalmannschaft und laut "transfermarkt.de" bereits 90 Millionen Euro wert. Erst am Samstagabend erzielte Bellingham beim 2:1 gegen Eintracht Frankfurt das Siegtor. Es war bereits sein neunter Treffer in 19 Pflichtspielen. Vier davon hat er in der Champions League erzielt.

Kein Wunder, dass fast alle Topklubs in Europa den Mittelfeldspieler im Auge haben und gern verpflichten würden: der FC Liverpool, Manchester City oder Real Madrid.

Fast alle Topklubs?

Tatsächlich gibt es einen, der offenbar kein Interesse hat. Obwohl der FC Bayern normalerweise versucht, die besten Spieler der Bundesliga nach München zu lotsen, mischt der Rekordmeister diesmal nicht mit im Transferpoker. Oliver Kahn, Vorstandsvorsitzender, sagte zuletzt im Interview mit "Sport Bild": "Natürlich halte ich Bellingham für einen hervorragenden Spieler. Mit Kimmich, Goretzka, Sabitzer und Gravenberch sind wir allerdings auf der Position sehr gut besetzt, sodass wir uns da überhaupt keine Gedanken machen."

Nachvollziehbar oder ein Fehler in Anbetracht der herausragenden Leistungen von Bellingham?

Müsste sich der FC Bayern nicht eigentlich um eine Verpflichtung Bellinghams bemühen?

Ja, alles andere ist unprofessionell

Das Pro von Florian Wichert

In den Neunzigern und Zweitausendern war klar: Die besten Bundesligaspieler wechseln irgendwann zum FC Bayern. Kahn, Basler, Elber, Effenberg, Deisler, Pizarro, Klose, Ballack, Podolski.

Heute ist das nicht mehr selbstverständlich, wie der Wechsel von Erling Haaland zu Manchester City gezeigt hat. Aber zumindest hat Bayern versucht, den Norweger zu holen. Sich nicht einmal um Bellingham zu bemühen, ist unprofessionell und eine Bankrotterklärung.

Der FC Bayern ist schon gut besetzt im Mittelfeld? Bellingham wäre zu teuer? Er könnte Bayern bereits zum zweiten Mal absagen, nachdem er sich 2020 für Dortmund entschieden hat?

Das sind doch alles Ausreden.

Unter Guardiola hatte Bayern mit sieben Topstars im zentralen Mittelfeld viel mehr als heute. Wer 147 Millionen für die Abwehrspieler Hernández und de Ligt ausgibt, sollte auch das Geld für Bellingham auftreiben können. Und die Absage von 2020 sollte ein Ansporn sein, ihn nun doch noch nach München zu holen.

Bellingham könnte das Spiel des FC Bayern 15 Jahre lang prägen. Er wird besser als es Kimmich oder Goretzka sind, geschweige denn Sabitzer oder Gravenberch. Bellingham mit Musiala – das wäre das Beste, was Europa in den nächsten Jahren zu sehen bekäme.

Man kann den Kampf um Bellingham verlieren so wie den um Haaland. Aber es gibt keinen Zweifel daran, dass Bayern es zumindest versuchen muss.

Nein, er gehört in die Premier League

Das Kontra von Melanie Muschong

Jude Bellingham hat diese Saison jedes Spiel in der Bundesliga und in der Champions League über die kompletten 90 Minuten absolviert. Dabei hat er allein in fünf Partien der Königsklasse vier Treffer erzielt. Warum sollte er also zum FC Bayern wechseln und sich dort hinten anstellen?

Der 19-Jährige weiß genau, dass er bessere Optionen hat. Er hat sich bereits 2020 gegen den deutschen Rekordmeister entschieden. Weil er wusste, dass es bei Bayern nur begrenzte Spielzeit gibt.

Und daran hat sich trotz seiner Leistungsexplosion nichts geändert. Die Münchner haben mit Kimmich und Goretzka Spieler, die gesetzt sind. Ryan Gravenberch erfährt gerade auf die harte Tour, was das bedeutet. Der Niederländer ist ein Supertalent wie Bellingham und versauert auf der Bank.

Bellingham kann mehr, war beim BVB schon Kapitän und passt mit seinem Spielstil perfekt in die Premier League. Der Schritt auf die Insel und in sein Heimatland könnte ihn zudem mehr in den Fokus der englischen Nationalmannschaft bringen. Hin zum Stammplatz und zum Leistungsträger. Zumal die englischen Top-Klubs im Vergleich zu Bayern bereits intensiv um ihn werben.

Sein ehemaliger Mitspieler Erling Haaland ist doch der beste Beweis, dass der Schritt zu Manchester City genau der richtige ist für einen so jungen Spieler. Er hat den nächsten Schritt gemacht, und der könnte auch Bellingham gelingen. Im Duo würden die beiden Kumpel den Verein in eine noch höhere Sphäre tragen. Zumal durch den möglichen Weggang von Ilkay Gündogan ein Platz im Mittelfeld frei werden könnte.

Auch finanziell würde das passen. City kann Bellingham mit einem Vertrag ködern, wie ihn auch Haaland unterschrieben hat. Für Bayern wäre der nicht zu stemmen, genau wie die Ablöse.

Wer hat recht?

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Hintergrund zum Beitrag

Im "Zweikampf der Woche" kommentieren normalerweise Florian Wichert und Robert Hiersemann wöchentlich ein aktuelles Fußballthema. In dieser Woche tritt Melanie Muschong gegen Florian Wichert an. Sehen Sie das Format auch im Video im Rahmen des neuen Fußball-Talks "Rudi Brückner – Der Talk am Montag" ab 21 Uhr auf Sport 1 oder ab sofort hier in diesem Artikel (oben).

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