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ATP Finals: Alexander Zverev kassiert Auftaktpleite – "muss mich steigern"

ATP Finals  

Zverev kassiert Auftaktpleite: "Nicht gut genug, um Top-Ten-Spieler zu schlagen"

17.11.2020, 09:41 Uhr | dd, sid

ATP Finals: Alexander Zverev kassiert Auftaktpleite – "muss mich steigern". Verzweifelte im Match gegen Medwedew: Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)

Verzweifelte im Match gegen Medwedew: Alexander Zverev. (Quelle: Reuters)

Zum Start in das Turnier zum Jahresabschluss in London erwischt Deutschlands bester Tennisspieler einen schwarzen Tag. Gegen Daniil Medwedew setzt es eine herbe Niederlage.

Verkrampft, fahrig, chancenlos: Alexander Zverev hat einen Fehlstart bei den ATP Finals hingelegt und die nächste schmerzliche Niederlage gegen Daniil Medwedew erlitten. Der 23 Jahre alte Hamburger unterlag der Nummer vier der Weltrangliste in London 3:6, 4:6 und muss beim prestigeträchtigen Jahresabschluss schon ums Halbfinale zittern.

Zverev, der vor acht Tagen schon im Finale des Masters von Paris gegen den Russen Medwedew verloren hatte, haderte vor allem mit seinem enorm wackligen Aufschlag zu Beginn des Matches. Die deutsche Nummer eins muss damit nach dem ersten Spieltag der Vorrundengruppe "Tokio 1970" Medwedew und Novak Djokovic vorerst den Vortritt lassen.

Der Weltranglistenerste aus Serbien war zuvor gegen den Argentinier Diego Schwartzman seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hatte die erste Partie des Montags 6:3, 6:2 gewonnen. Die ersten beiden Profis der Gruppe erreichen das Halbfinale. 2018 hatte Zverev die ATP Finals bereits gewonnen und seinen bis dato größten Titel gefeiert.

Nervöse Startphase

Vor dem Auftakt in der britischen Metropole waren die Vorzeichen für Zverev sehr gemischt. Fragezeichen standen hinter seiner mentalen Verfassung, der Umgang mit den anhaltenden Vorwürfen seiner Ex-Freundin Olga Scharypowa ist aufreibend. Auch vor den ATP Finals wies er erneut alle Anschuldigungen zurück.

Zuletzt hatte Zverev in Paris gezeigt, dass er trotz der Unruhe um sein Privatleben sportlich überzeugen kann. Seine Form nach der Coronapause war ohnehin beeindruckend mit der Finalteilnahme bei den US Open und zwei Titeln in Köln. Die Nummer eins des Deutschen Tennis Bundes (DTB) hatte nur bei den French Open nicht ganz vorne mitgemischt.

Gegen Medwedew legte Zverev, den vor Turnierbeginn der Oberschenkel etwas zwickte, eine nervöse Startphase mit großen Serviceproblemen hin. Er kämpfte aber enorm gegen den Russen, der ihm kaum einfache Punkte schenkte. Umso schmerzlicher waren der fünfte und sechste Doppelfehler, die Medwedew eine 4:2-Führung einbrachten und Zverev letztlich den ersten Satz kosteten.

Medwedew blieb zäh

Der Weltranglistensiebte fand im zweiten Durchgang zu mehr Stabilität in seinen Aufschlagspielen und erkämpfte sich die Überzeugung Stück für Stück zurück. Doch Medwedew blieb ein zäher, schwer zu bespielender Gegner, der sich in den kniffligen Phasen weniger Fehler erlaubte.

Am Dienstag (13.00 Uhr/Sky) ist das deutsche Weltklassedoppel Kevin Krawietz/Andreas Mies wieder gefordert. Nach der Auftaktniederlage peilt das Duo aus Coburg und Köln einen dringend benötigten Erfolg gegen Lukasz Kubot/Marcelo Melo (Polen/Brasilien/Nr. 8) an. Ein Abschneiden wie im Vorjahr, als sie das Halbfinale verpassten, wollen die zweimaligen French-Open-Sieger Krawietz/Mies verhindern.

"Muss mich steigern" 

Verliert die deutsche Nummer eins am Mittwoch auch gegen den Argentinier Diego Schwartzman, ist das prestigeträchtige Event in London für ihn mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bereits vorbei. "Jetzt ist es ein ganz normales Turnier für mich. Wenn ich verliere, bin ich draußen", sagte Zverev nach dem Spiel.

"Ich war heute einfach nicht gut genug, um einen Top-Ten-Spieler zu schlagen", räumte der 23-jährige Zverev enttäuscht ein. "Ich muss mich steigern, wenn ich hier ein Spiel gewinnen will."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur SID

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