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Dietrich Mateschitz ist tot (✝78): Red-Bull-Mitbegründer war "einmalig"


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Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz ist tot

Von sid, t-online, wan

07.12.2022Lesedauer: 3 Min.
Dietrich Mateschitz ist tot. Der Red-Bull-Gründer wurde 78 Jahre alt.
Dietrich Mateschitz ist tot. Der Red-Bull-Gründer wurde 78 Jahre alt. (Quelle: dpa-bilder)
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Red-Bull-Mitbegründer Dietrich Mateschitz ist gestorben. Das bestätigte der Rennstall des Konzerns.

Der Mitbegründer von Red Bull, Dietrich Mateschitz, ist tot. Das bestätigte der Rennstall des Konzerns am späten Samstagabend. Der Milliardär soll gesundheitliche Probleme gehabt haben. Ihm gehörten 49 Prozent des Unternehmens.

Mateschitz gründete 1984 zusammen mit der thailändischen Familie Yoovidhya die Red Bull GmbH. In dem asiatischen Land hatte es bereits einen ähnlichen Energiedrink gegeben. Er veränderte das Rezept von "Kraetin Daeng" (Roter Stier) leicht und entwickelte ein Marketingkonzept. Bald machte der Marketingexperte das Getränk zum Marktführer.

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Motorsport-Teams trauern

Im Rahmen des Großen Preises der Formel 1 in den USA bestätigte Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko den Tod seines langjährigen Wegbegleiters.

"Wir wussten, dass er in einem schwierigen gesundheitlichen Zustand war", sagte Marko bei Sky: "Nachdem es jetzt eingetreten ist, ist es trotzdem unfassbar, dass eine so große Persönlichkeit abtreten musste." Mateschitz sei "einmalig" gewesen, "aber er war ein bescheidener Mensch". Zuletzt hatte es bereits Berichte gegeben, nach denen Mateschitz an Krebs erkrankt war.

Der Teamchef von Red Bull, Christian Horner, nannte gegenüber dem britischen Sender Sky Sports den Verstorbenen einen "großartigen Mann". Er sei ganz besonders gewesen. "Was er für die Menschen auf der ganzen Welt und den Sport erreicht hat, ist unübertroffen. Viele von uns müssen ihm so dankbar sein für die vielen Möglichkeiten, die er uns gegeben hat." Sein Team werde heute im Qualifying das Beste für ihn geben, sagte Horner.

"Nach dem traurigen Ableben von Dietrich Mateschitz sind unsere Gedanken und unser Beileid bei Dietrichs Familie und Freunden", schrieb das Formel-1-Team McLaren auf Twitter. Auch Alfa Romeo und Ferrari bedauerten in ersten Stellungnahmen den Tod des Österreichers.

Sebastian Vettel und Dietrich Mateschitz, als der Deutsche 2010 für Red Bull Formel-1-Weltmeister wurde.
Sebastian Vettel und Dietrich Mateschitz, als der Deutsche 2010 für Red Bull Formel-1-Weltmeister wurde. (Quelle: Gero Breloer)

Förderer und Sponsor mehrerer Sportarten

Der Milliardär aus Österreich hatte einen großen Teil seines Vermögens in den Sport investiert, vor allen in die Formel 1 und mehrere Fußball-Teams wie den DFB-Pokalsieger RB Leipzig und Red Bull Salzburg. Sein Sport-Imperium umfasste aber auch Eishockey, Ski alpin oder Skispringen. In der Formel 1 stellte Red Bull seit 2010 sechsmal den Weltmeister – viermal durch Sebastian Vettel, 2021 und 2022 jeweils durch Max Verstappen. "Sein Verdienst und seine Visionen", so Marko, "das spiegelt eine einmalige Persönlichkeit wider. Er war ein bescheidener Mensch."

Gerade das Engagement im Fußball sorgte aber auch für Kritik. In Österreich übernahm er den Traditionsklub Austria Salzburg und löschte diesen faktisch aus, auch das mit viel Geld aufgebaute Projekt RB Leipzig steht gerade bei traditionsbewussten Fans in der Kritik.

Das Red-Bull-Investment in den Extremsport wurde ebenfalls nicht nur wohlwollend betrachtet – Sportarten wie Wingsuit-Fliegen garantierten extreme Aufmerksamkeit, aber auch extreme Gefahr. Die ARD-Dokumentation "Die dunkle Seite von Red Bull" berichtete schon im April 2013 von sechs Sportlern, die mit Unterstützung von Red Bull ihrem gefährlichen Sport nachgegangen waren und starben.

Weltberühmt wurde indes Stratossphärenspringer Felix Baumgartner, der im Oktober 2012 aus einer Höhe von 38.969 m aus einem Heliumballon sprang und mit einem Fallschirm zur Erde zurückkehrte.

Kaum öffentliche Auftritte

Geboren wurde Mateschitz in Sankt Marein im Mürztal, einem Dorf mit knapp 2.700 Einwohnern in der Steiermark. Später arbeitete er nach Schule und Studium bei Unilver, Jacobs Kaffee und Blendax.

Grundlage für die sportlichen Erfolge war das Wachstum seines Unternehmens, Mateschitz war ein Selfmade-Milliardär: Dank der mit großem Abstand wertvollsten Marke Österreichs kam er auf ein Vermögen von etwa 20 Milliarden Euro. Mit öffentlichen Auftritten und Aussagen hielt er sich weitgehend zurück. Über den Menschen Mateschitz ist nur wenig bekannt. Journalisten berichteten von Schwierigkeiten bei ihren Recherchen, 2015 schrieb die FAZ, dass über Mateschitz' Heimatdorf "schon seit Jahren so etwas wie ein kollektives Schweigegelübde" liege. Nun herrscht dort vor allem Trauer.

Zuletzt hatte es bereits Berichte gegeben, nach denen Mateschitz an Krebs erkrankt war. Er hinterlässt seinen 1993 geborenen Sohn Mark.

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Verwendete Quellen
  • twitter.com: Tweet von Red Bull
  • Nachrichtenagentur SID
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