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French Open: Alexander Zverev verliert im Viertelfinale gegen Novak Djokovic

French-Open-Viertelfinale  

Zverev am Boden: Letzter Deutscher scheitert in Paris an Superstar Djokovic

06.06.2019, 17:04 Uhr | t-online.de, dpa

 (Quelle: Omnisport)
Zverev zeigt sich nach seinem Aus bei den French Open enttäuscht

Alexander Zverev scheitert im Viertelfinale von Roland Garros deutlich an dem Weltranglistenersten Novak Djokovic. Nach dem Aus zeigt sich der Hamburger sichtlich enttäuscht. (Quelle: Omnisport)

"Glaube an mich selber habe ich immer": Alexander Zverev äußert sich nach seinem Aus bei den French Open. (Quelle: Omnisport)


Mit Alexander Zverev ist auch die letzte deutsche Hoffnung bei den French Open ausgeschieden. Trotz hohem Einsatz des Hamburgers war der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic im Viertelfinale eine Nummer zu groß.

Alexander Zverev hat sein erstes Halbfinale bei einem Grand-Slam-Turnier erneut verpasst. Der 22 Jahre alte Tennisprofi aus Hamburg verlor bei den French Open im Viertelfinale gegen den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic 5:7, 2:6, 2:6. Nach 2:09 Stunden nutzte der 32 Jahre alte Serbe seinen zweiten Matchball. Das Spiel im Protokoll: 

Novak Djokovic - Alexander Zverev 7:5, 6:2, 6:2

7:5, 6:2, 6:2. Das war’s für Zverev. Erneut kann er seinen Aufschlag nicht durchbringen. Djokovic retourniert fantastisch und gewinnt dieses Viertelfinale hochverdient in drei Sätzen. Einen Vorwurf kann man Zverev aber nicht machen: Er hat eine Menge versucht, keinen Ball verloren gegeben, doch letztendlich waren ihm die beiden Fünfsatz-Matches zuvor deutlich anzumerken. Schade! Nun wird er in Wimbledon einen neuen Anlauf starten, um endlich erstmals das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers zu erreichen. 

7:5, 6:2, 5:2. Das darf doch nicht wahr sein: Zverev haut nochmal alles rein, erarbeitet sich die 40:15-Führung, kann aber keinen seiner beiden Breakbälle nutzen. Danach ist Djokovic  nicht mehr zu stoppen und bringt seinen Aufschlag doch noch durch.

7:5, 6:2, 4:2. Zverev scheint nun etwas die Luft auszugehen. Er kämpft zwar, aber in den entscheidenden Momenten fehlt nach den langen Matches zuvor etwas die Konzentration. Djokovic gewinnt dieses Spiel letztendlich, weil Zverev einen eigentlich relativ leichten Ball zu kurz und damit ins Netz spielt.

7:5, 6:2, 3:2. Ein starkes Spiel von Djokovic, der seinen Aufschlag ohne Gegenpunkt durchbringt. Wenn der Serbe so weiterspielt, wird es ganz ganz schwer für Zverev.

7:5, 6:2, 2:2. Der Deutsche gibt allerdings nicht auf und der gleicht erneut aus. Sein Vater feuert ihn von der Tribüne nach dem gewonnenen Spiel lautstark an.

7:5, 6:2, 2:1. Djokovic bringt seinen Aufschlag durch. Das liegt auch dran, dass Zverev einfach zu viele leichte Fehler macht. Insgesamt kommt er nun auf über 30 "Unforced Errors" – gut doppelt so viele wie sein Gegner.

7:5, 6:2, 1:1. Nicht nur Zverev hat seine Emotionen nicht im Griff – auch bei Djokovic fliegt nun der Schläger. Das Spielgerät ist kaputt und er muss ein neues nehmen. Das wirft ihn etwas aus der Bahn: Zverev gleicht aus.

7:5, 6:2, 1:0. Jetzt fliegt der Schläger von Alexander Zverev vor Wut. Der Deutsche erkämpft sich mit starkem Tennis zwei Breakchancen, kann beide aber nicht nutzen. So kann Djokovic trotz einiger Probleme auch im dritten Satz sofort führen.  

Alexander Zverev bei einem Vorhandschlag. (Quelle: Reuters/Charles Platiau)Alexander Zverev bei einem Vorhandschlag. (Quelle: Charles Platiau/Reuters)

7:5, 6:2. Jetzt hat Zverev komplett das Gefühl beim Aufschlag verloren, insgesamt vier Doppelfehler unterlaufen ihm in einem Spiel. Der zweite Satz geht damit deutlich an Novak Djokovic.

7:5, 5:2. Immer, wenn es eng wird, ist Djokovic mit seinem besten Tennis zur Stelle. Zverev zeigt zwei starke Gewinnschläge, führt mit 0:30. Doch am Ende schlägt der Serbe, unter anderem mit seinem ersten Ass in diesem Match, zurück und baut seine Führung auf 5:2 aus.

7:5, 4:2. Zverev schlägt nach langer Zeit mal wieder zwei Asse und bringt seinen eigenen Service ohne Punktverlust durch. Djokovic scheint sich nun aber auch deutlich auf seine eigenen Aufschlagspiele zu konzentrieren.

7:5, 4:1. Wieder gibt Djokovic bei eigenem Aufschlag nur einen Punkt ab. Alle Statistiken sprechen nun deutlich für den Serben. Vor allem macht er weniger Fehler, bislang sind es nur elf gegenüber 20 von Zverev.

7:5, 3:1. Das ist stark. Gerade als das Spiel zu einer völligen Demonstration von Djokovic wird, kämpft sich Zverev mit aller Macht zurück und gewinnt einige längere Ballwechsel für sich. 

7:5, 3:0. So spielt eine Nummer eins. Im Eiltempo sichert sich Djokovic auch das nächste Spiel ohne Punktverlust, Zverev ist aktuell in den Ballwechseln völlig chancenlos.

7:5, 2:0. Zverev versucht mutig zu bleiben, doch zwei Doppelfehler kosten ihn letztlich sein Aufschlagspiel. Das Match kippt gerade stark in Richtung von Djokovic.

7:5, 1:0. Auch zum Start des zweiten Satzes unterlaufen Zverev mehrere Fehler, Djokovic gewinnt sein Aufschlagspiel ohne Punktverlust. Jetzt muss sich der Deutsche schnell berappeln und den Lauf des Serben stoppen.

7:5. Ein bitteres Ende des ersten Satzes für Zverev. Mit einem Doppelfehler gibt er sein eigenes Aufschlagspiel aus der Hand. Zuvor hatte er sich schon zwei einfache Fehler erlaubt, das ist zuviel gegen die Nummer eins der Welt.

6:5. Es bleibt ein Schlagabtausch auf höchstem Niveau. In der Endphase dieses ersten Satzes übernimmt nun Djokovic die Kontrolle der Partie, vor allem sein Aufschlag wird immer stärker. So zeigt er auf dem Weg zur 6:5-Führung keinerlei Schwäche.

5:5. Auch das ist stark: Djokovic schlägt sofort zurück. Der Serbe verwickelt Zverev immer wieder in lange Ballwechsel, erzwingt die Fehler seines Gegners – und nutzt direkt die erste Breakchance zum Spielgewinn.

4:5. Zverev erzwingt beim Stand von 30:40 einen Fehler von Djokovic, kann damit seine vierte Breakchance nutzen und geht erstmals in diesem Match in Führung! Er hat insgesamt bislang mehr Punkte gewonnen (27 zu 24) und deutlich mehr Gewinnschläge gezeigt (15 zu 8). Jetzt kann er sich den ersten Satz bei eigenem Aufschlag sichern.

4:4. Zverev schlägt weiterhin stark auf. Beim Stand von 40:15 profitiert er von einem Fehler Djokovics. Nun geht der erste Satz in die entscheidende Phase.

4:3. Jetzt packt auch Djokovic sein bestes Tennis aus. Der Serbe erhöht nach einiger Zeit wieder den Druck und vollendet sein Aufschlagspiel beim Stand von 40:30 mit einem Volley.

3:3. Wieder gleicht Zverev souverän bei eigenem Aufschlag aus. Der Deutsche macht aktuell den besseren Eindruck. Kann er nun erstmals in Führung gehen?

3:2. Zverev dominiert jetzt die Ballwechsel, vergibt aber einen weiteren Breakball mit einem leichten Rückhand-Fehler – und verliert am Ende auch das Spiel knapp. 

2:2. Beeindruckendes Aufschlagspiel von Zverev. Mit starken Gewinnschlägen und einem gefühlvollen Stopp gleicht er bei nur einem Punktverlust wieder aus. 

2:1. Der Weltranglistenerste Djokovic ist noch nicht richtig in der Partie – und wird dafür beinahe bestraft. Zverev hat beim Stand von 15:40 zwei Breakbälle, kann diese aber nicht nutzen. Am Ende sichert sich Djokovic mit einem starken Stoppball das Spiel.

1:1. Auch Zverev zeigt ein erstes ordentliches Aufschlagspiel, ohne dabei zu glänzen. Ein Fehler von Djokovic beschert ihm den Ausgleich.

1:0. Zverev erwischt einen guten Start in die Partie und führt schnell mit 0:30. Die folgenden vier Punkte gehen allerdings relativ einfach an Djokovic, der sein erstes Aufschlagspiel mit einem Vorhand-Winner für sich entscheidet.

0:0. Es geht los!

Vor dem Start: Beide Spieler haben den Platz betreten und spielen sich gerade ein. Das psychologische Duell hat dabei längst begonnen: Der Weltranglistenerste Djokovic ließ seinen jüngeren Kontrahenten in den Stadion-Katakomben warten.

Vor dem Start: Die Bilanz kann Zverev durchaus Hoffnung machen. Von seinen vier Duellen mit Djokovic hat er zwei gewonnen und zwei verloren. Den bislang letzten Vergleich entschied der Deutsche im Endspiel der ATP-Finals im vergangenen November in London für sich.

Djokovic hat in diesem Jahr allerdings die Australian Open und im vergangenen Jahr Wimbledon und die US Open gewonnen. Als erster Spieler erreichte er zum zehnten Mal in Serie das Viertelfinale der French Open. Bei Grand-Slam-Turnieren ist er aktuell kaum zu bezwingen.

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