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Biathlon: Laura Dahlmeier verpasst Sieg beim Saison-Finale


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Dahlmeier verschießt den Sieg beim Saison-Finale

Von sid, dpa
Aktualisiert am 25.03.2018Lesedauer: 2 Min.
Saison-Finale: Laura Dahlmeier verpasste beim Massenstart im russischen Tyumen ihren 20. Weltcupsieg.
Saison-Finale: Laura Dahlmeier verpasste beim Massenstart im russischen Tyumen ihren 20. Weltcupsieg. (Quelle: ITAR-TASS/imago-images-bilder)
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Laura Dahlmeier hat es verpasst ihre überragende Saison mit der kleinen Kristallkugel zu krönen. Beim letzten Schießen versagten der Doppel-Olympiasiegerin die Nerven.

Laura Dahlmeier hat beim Weltcup-Finale im russischen Tjumen den spannenden Kampf um die kleine Kristallkugel im Massenstart verloren. Die 24-Jährige belegte im letzten Saisonrennen über 12,5 km nach zwei Schießfehlern Platz zwölf und fiel in der Disziplinwertung hinter Kaisa Mäkäräinen (Finnland) zurück. Dahlmeier ging im Weltcup damit leer aus.

Mäkäräinen gewinnt Gesamt-Weltcup

Der Sieg im letzten Rennen des Winters ging an Darja Domratschewa (Weißrussland) vor Paulina Fialkova (Slowakei) und Anais Chevalier (Frankreich). Vanessa Hinz und Franziska Preuß verpassten als Vierte und Fünfte das Podium nur knapp. Karolin Horchler wurde Achte.

Im Kampf um den Gesamtweltcup lag Mäkäräinen, die im Massenstart den sechsten Platz belegte, nach 22 Rennen knapp vor Anastasiya Kuzmina (Slowakei/11.). Titelverteidigerin Dahlmeier wurde Vierte. Kuzmina hatte die Sprint- und Verfolgungs-Wertung gewonnen.

Doll im letzten Saisonrennen Massenstart-Vierter

Benedikt Doll ist im letzten Saisonrennen als bester Deutscher auf Platz vier gelaufen. Beim Weltcupfinale leistete sich der Sprint-Weltmeister im Massenstart zwei Fehler und hatte am Ende 22,1 Sekunden Rückstand auf den siegreichen Maxim Zwetkow.

Der Russe war wie der zweitplatzierte Norweger Erlend Bjöntegaard fehlerfrei geblieben und setzte sich bei seinem ersten Weltcuperfolg mit 2,7 Sekunden Vorsprung durch. Dritter wurde der Norweger Johannes Thingnes Bö (2 fehler/+ 16,6 Sekunden). Das starke Mannschaftsergebnis rundeten Johannes Kühn als Achter direkt gefolgt von Erik Lesser und Arnd Peiffer auf den Plätzen neun und zehn ab.

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Die Männer blieben zwar erstmals seit der Saison 1994/1995 ohne Weltcuperfolg und holten in den Einzelrennen nur drei dritte Plätze. Aber mit 42 Top-Ten-Plätzen und den erfolgreichen Olympischen Spielen mit Gold für Arnd Peiffer, Silber für Simon Schempp und Bronze für Benedikt Doll und die Staffel war es eine sehr erfolgreiche Saison.

Frankreichs Biathlon-Star Martin Fourcade, der diesmal nur 19. wurde, sicherte sich neben dem historischen siebten Weltcupgesamtsieg in Serie auch alle vier Disziplinwertungen in Sprint, Verfolgung, Massenstart und Einzel. Im Einzel teilte er sich punktgleich die kleine Kristallkugel mit dem Norweger Johannes Thingnes Bö.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen sid und dpa
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