• Home
  • Unterhaltung
  • Auszeichnungen: Das gibt's doch nicht! Oscar-Superlative zum Mitreden


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextFormel 1: Festnahmen nach ProtestaktionSymbolbild fĂŒr einen TextSchĂŒsse in Kopenhagen: KonzertabsageSymbolbild fĂŒr einen TextUS-Polizei erschießt AfroamerikanerSymbolbild fĂŒr einen TextGeorg Kofler bestĂ€tigt seine neue LiebeSymbolbild fĂŒr einen Text"Tatort"-Umfrage: Stimmen Sie jetzt abSymbolbild fĂŒr einen TextKultregisseur mit 59 Vater gewordenSymbolbild fĂŒr einen TextWeiteres Opfer bei Haiangriff in ÄgyptenSymbolbild fĂŒr einen TextTheater-Star Peter Brook ist totSymbolbild fĂŒr einen TextTödlicher Badeunfall in KölnSymbolbild fĂŒr einen TextFiona Erdmann bringt Baby in NotaufnahmeSymbolbild fĂŒr einen TextNachbarin findet Blutspritzer an HaustĂŒrSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserCathy Hummels: Neue Liebes-SpekulationSymbolbild fĂŒr einen TextDeutschland per Zug erkunden - jetzt spielen

Das gibt's doch nicht! Oscar-Superlative zum Mitreden

Von dpa
Aktualisiert am 18.04.2021Lesedauer: 4 Min.
Die Hollywoodlegende Glenn Close könnte bei der 93.
Die Hollywoodlegende Glenn Close könnte bei der 93. Oscar-Verleihung im achten Anlauf mit ihrer Nebenrolle in "Hillbilly Elegy" ihren ersten Oscar holen. (Quelle: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Los Angeles (dpa) - Bei den 93. Academy Awards könnte es einige Rekorde und lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llige Gewinner geben. Möglicherweise feiert am Ende sogar Brad Pitt im Hintergrund mit. Ein Überblick:

FRAUENPOWER: Zieht Chloé Zhao mit Walt Disney gleich?

Schon vor der Preisverleihung schreibt ChloĂ© Zhao (39) mit ihrem Film "Nomadland" Oscar-Geschichte. Die in Peking geborene Filmemacherin ist die erste nicht-weiße Frau, die in der Sparte "Beste Regie" nominiert wurde. Sie ist außerdem die erste Frau, die in einem Jahr vier Oscar-Chancen hat: als Regisseurin, fĂŒr den besten Schnitt, das beste adaptierte Drehbuch und als Produzentin in der Kategorie "Bester Film". Gewinnt Zhao alle vier Oscars, dann zieht sie mit dem bisherigen Rekordhalter Walt Disney (1901-1966) gleich. Die Zeichentricklegende holte 1954 vier TrophĂ€en, darunter in den Sparten Dokumentarfilm und animierter Kurzfilm - ein Meilenstein fĂŒr eine Einzelperson in einem Jahr. Zhao gilt als Top-Favoritin fĂŒr den Regiepreis. Bislang ist Kathryn Bigelow ("Tödliches Kommando - The Hurt Locker", 2010) die einzige oscarprĂ€mierte Regisseurin.

POSTHUME EHRUNG: Wird Chadwick Boseman der Dritte?

Acht Monate nach seinem Tod könnte "Black Panther"-Star Chadwick Boseman den Oscar als bester Hauptdarsteller gewinnen. Der im August mit 43 Jahren an Krebs gestorbene Afroamerikaner ist fĂŒr seine letzte Rolle als Jazz-Trompeter in dem Drama "Ma Rainey's Black Bottom" nominiert. Erst zwei Darsteller erhielten posthum einen Oscar: Peter Finch fĂŒr seine Hauptrolle in "Network" (1976) und Heath Ledger fĂŒr seine Nebenrolle als diabolischer Joker in "The Dark Knight" (2009). In der Oscar-Geschichte wurden vor Boseman eine Frau (Jeanne Eagels, 1930) und sechs MĂ€nner, darunter James Dean und Spencer Tracy, nach ihrem Tod fĂŒr einen Schauspiel-Oscar nominiert. Boseman wurde kĂŒrzlich bereits bei den Golden Globes und den SAG Awards des US-Schauspielerverbands posthum gefeiert.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"Wir nehmen eure HauptstÀdte ins Visier"
Alexander Lukaschenko schaut in die Kamera (Archivbild): Der PrÀsident vom Belarus hat jetzt dem Westen gedroht.


OSCAR-SENIOR: Stellt Anthony Hopkins einen Altersrekord auf?

Noch hat Christopher Plummer den Titel inne als Ă€ltester, mĂ€nnlicher Schauspieler, der je einen Oscar gewann. 2012 holte der damals 82-jĂ€hrige Kanadier den Oscar fĂŒr die beste Nebenrolle in dem Drama "Beginners". Jetzt könnte Anthony Hopkins mit 83 Jahren den Altersrekord schlagen. Der britische Star ist als bester Hauptdarsteller in dem Drama "The Father" nominiert. Darin glĂ€nzt er als starrköpfiger Mann mit beginnender Demenz.

Knapp 30 Jahre ist es her, dass Hopkins seine erste Oscar-Nominierung gleich zu einer TrophĂ€e machte. Als psychopathischer Hannibal Lecter in "Das Schweigen der LĂ€mmer" holte er 1992 den Oscar als bester Hauptdarsteller. Es folgten weitere vier Nominierungen (ohne Gewinn). Mit einem Sieg fĂŒr "The Father" hĂ€tte Hopkins die Nase als Ă€ltester oscarprĂ€mierter Hauptdarsteller deutlich vorn. Dieser Titel gehört jetzt noch Henry Fonda. Kurz vor seinem Tod mit 76 Jahren gewann er den "Best Actor"-Oscar fĂŒr das Drama "Am goldenen See" (1982).

PECHSTRÄHNE: Bleibt Glenn Close die ewige Verliererin?

Hollywoodlegende Glenn Close (74) könnte im achten Anlauf mit ihrer Nebenrolle in "Hillbilly Elegy" ihren ersten Oscar holen. Seit ihrer ersten Nominierung fĂŒr "Garp und wie er die Welt sah" 1983 war sie sieben Mal leer ausgegangen. Schon jetzt ist Close Hollywoods Schauspielerin mit der grĂ¶ĂŸten PechstrĂ€hne, gefolgt von Deborah Kerr, Thelma Ritter und Amy Adams mit je sechs Oscar-Schlappen. Eine weitere EnttĂ€uschung bei den 93. Academy Awards wĂŒrde Close mit dem legendĂ€ren "Lawrence von Arabien"-Star Peter O'Toole (1932-2013) gleichstellen. Der irische Schauspieler war in seiner langen Laufbahn achtmal fĂŒr einen Oscar im Rennen, gewann aber nie.

Sollte Close in diesem Jahr den Oscar bekommen, dann gelingt ihr das mit einer völlig unglamourösen Rolle: In "Hillbilly Elegy" ist sie als die strenge Großmutter Mamaw mit grauer PerĂŒcke, fleckiger Haut und schlampigen Pullovern kaum zu erkennen.

STARS IM HINTERGRUND: Welche Promis fiebern als Produzenten mit?

Das Einwandererdrama "Minari - Wo wir Wurzeln schlagen" von Lee Isaac Chung hat Ă€ußerst prominente UnterstĂŒtzung: Hollywoodstar Brad Pitt gehört mit zu den Produzenten und drĂŒckt dem Drama um eine koreanische Familie in den USA sicher fest die Daumen. Auch bei "Promising Young Woman", wo Carey Mulligan ĂŒbergriffigen MĂ€nnern eine Lektion erteilt, gehört eine prominente Schauspielerin zum Produzenten-Team: Margot Robbie ("Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn"). Besonders gute Chancen könnte allerdings Frances McDormand haben. Die 63-JĂ€hrige ist nicht nur als Schauspielerin fĂŒr "Nomadland" nominiert, sondern könnte auch als eine der Haupt-Produzentinnen einen Oscar gewinnen - wenn das Drama als bester Film die wichtigste Auszeichnung des Abends bekommt.

NETFLIX-HÖHENFLUG: Toppt der Streamingdienst seinen Erfolg?

Wirklich verwunderlich ist es nicht, dass in diesem Jahr besonders hĂ€ufig Netflix-Produktionen im Oscar-Rennen sind. Immerhin sind viele Filme, die eigentlich im Kino laufen sollten, wegen der Corona-Pandemie und der Kinoschließungen bei dem Streamingdienst gelandet. Ganze 35 Mal ist Netflix mitnominiert, ein Riesenerfolg. Das SahnehĂ€ubchen aber, das fehlt noch: Bisher konnte der Streamingdienst noch nie in der Top-Kategorie fĂŒr den besten Film triumphieren. Dieses Jahr haben dort gleich zwei Werke eine Chance: David Finchers Hollywood-Ode "Mank" sowie der Gerichtsthriller "The Trial of the Chicago 7" mit mit Sacha Baron Cohen und Eddie Redmayne.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Steven Sowa
  • Arno Wölk
Von Steven Sowa, Arno Wölk
Brad PittLos AngelesPeking
Musik




t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website