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Musiker Manu Dibango an Folgen des Coronavirus gestorben

Welterfolg "Soul Makossa"  

Musiker Manu Dibango an Folgen des Coronavirus gestorben

24.03.2020, 09:31 Uhr | AFP, mbo, t-online

Musiker Manu Dibango an Folgen des Coronavirus gestorben. Manu Dibango: Der Musikstar starb an den Folgen des Coronavirus. (Quelle: imago images / Manfred Siebinger)

Manu Dibango: Der Musikstar starb an den Folgen des Coronavirus. (Quelle: imago images / Manfred Siebinger)

Trauer um Manu Dibango: Der weltberühmte Musikstar ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Er erlag seiner Erkrankung an Covid-19.

Der weltberühmte Saxofonist und Afro-Jazz-Star Manu Dibango ist im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Er starb offenbar am frühen Dienstagmorgen in einem französischen Krankenhaus. Dies bestätigte Thierry Durepaire, der Sonderausgaben von Dibangos Musik herausgebracht hatte, der Nachrichtenagentur AFP.

Mit dem Song "Soul Makossa" sorgte Dibango in den Siebzigerjahren für einen weltweiten Hit. In den USA landete er damit als erster afrikanischer Musiker auf Platz eins der Charts.

Hier können Sie sich das Lied noch einmal in Erinnerung rufen:

Manu Dibango wurde am 12. Dezember 1933 in Douala, der größten Stadt in Kamerun, geboren. Sein Musikstil war geprägt durch Jazz in Kombination mit Sounds aus seinem Heimatland. Er kam zu Schulzeiten nach Frankreich, um dort sein Abitur zu machen. Währenddessen verlor er sein Herz schon an die Jazzmusik und trat in Nachtclubs auf.

Eine Zeit lang lebte er in Belgien, wo er seine Frau kennenlernte. Später zog es Dibango kurzzeitig wieder zurück nach Kamerun und schließlich wieder nach Frankreich. 2004 zeichnete ihn die Unesco als Friedenskünstler aus, "um seinen herausragenden Beitrag zur Entwicklung von Kunst, Frieden und Dialog zwischen Kulturen auf der ganzen Welt zu würdigen", wie es in einer offiziellen Mitteilung der Organisation heißt. Beim "Africa Festival" in Würzburg wurde Dibango 2006 für sein Lebenswerk geehrt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP
  • YouTube-Suche
  • Eigene Recherche
  • Unesco-Homepage: Manu Dibango (engl.)
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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