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Nach abgesagtem Schloss-Verkauf droht neuer Streit mit Sohn

Von dpa
Aktualisiert am 06.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Prinz Ernst August von Hannover: Der Streit mit seinem Sohn scheint noch nicht beendet.
Prinz Ernst August von Hannover: Der Streit mit seinem Sohn scheint noch nicht beendet. (Quelle: /dpa-bilder)
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Der mit seinem Sohn zerstrittene Ernst August Prinz von Hannover ist froh, dass ein Verkauf von Schloss Marienburg f├╝r einen Euro vom Tisch ist. Doch es droht schon wieder neuer Streit zwischen ihm und seinem Filius.

Durch den "Doch-Nicht-Verkauf" k├Ânne m├Âglicherweise eine gerichtliche Auseinandersetzung vermieden werden, lie├č das Oberhaupt der Welfen, der Ehemann von Prinzessin Caroline von Monaco, jetzt mitteilen. Allerdings halte er an seinen R├╝ck├╝bertragungsanspr├╝chen fest.

Sanierungskosten von 27,2 Millionen Euro

Ernst August junior hatte mit Niedersachsens Kulturminister Bj├Ârn Th├╝mler (CDU) den Verkauf des Welfen-Stammsitzes an die ├Âffentliche Hand ausgehandelt. Nach dem Einspruch von Ernst August senior legte das Land den Deal auf Eis. Jetzt visiert der Junior die Gr├╝ndung einer Stiftung an, um das marode Schloss und sein Inventar dauerhaft zu erhalten. Daf├╝r will er neben dem Schloss Kunstobjekte im Wert von sechs Millionen Euro einbringen. Die Sanierungskosten von 27,2 Millionen Euro wollen sich Bund und Land teilen.

Ernst August senior will nach eigener Aussage auch k├╝nftig L├Âsungsvorschl├Ąge f├╝r die Marienburg daran messen, ob sie "eine Zerst├╝ckelung und den Ausverkauf der famili├Ąren Kulturg├╝ter bef├╝rchten" lassen. Er gehe davon aus, dass sowohl sein Sohn als auch die Landesregierung ihn bei allen k├╝nftigen Gespr├Ąchen rechtzeitig und vollumf├Ąnglich miteinbeziehen, "um ein neuerliches Debakel zu verhindern".

Vater habe kein Wort mehr mitzureden

Das h├Ąlt Ernst August junior jedoch nicht f├╝r notwendig. Die Rechtslage sei klar, sein Vater habe kein Wort mehr mitzureden ├╝ber die Zukunft dieses Kulturdenkmals, teilte der Sohn am Abend mit. Eine Beteiligung seines Vaters an den Gespr├Ąchen mit der Landesregierung sei nicht erforderlich.


Die Welfen gelten als eines der ├Ąltesten Adelsgeschlechter Europas. Zwischen 1714 und 1837 waren die Herrscher von Hannover gleichzeitig K├Ânige von Gro├čbritannien und Irland.

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