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Stevie Starr ist "Das Supertalent" 2018 – Er schluckt, schluckt und schluckt

Er schluckt und schluckt und schluckt  

Stevie Starr gewinnt das "Supertalent 2018"

23.12.2018, 12:45 Uhr | vmd, t-online.de

 (Quelle: RTL)
Stevie Starr gewinnt das "Supertalent 2018"

Stevie Starr hat die RTL-Sendung "Supertalent 2018" gewonnen. Für Aufsehen sorgte sein Talent als Alles-Schlucker, egla ob Glas, Fische oder Weihnachtskugeln. (Quelle: RTL)

Das "Supertalent 2018": Der Alles-Schlucker Stevie Starr ist der Sieger. (Quelle: RTL)


Stevie Starr ist ein Phänomen. Er schluckt Glas, Goldfische und Weihnachtskugeln und holt schließlich alles wieder hoch. Illusion? Pure Magie? Das "Supertalent" steht fest. Nur: Was ist sein Geheimnis?

Am Ende sah er ein bisschen so aus, als könne er es selbst nicht ganz glauben: Stevie Starr ist der Gewinner von "Das Supertalent". Der 56-jährige Alles-Schlucker war einer von Dieters Herzenskandidaten. Drei Mal soll er bei der Show schon dabei gewesen sein, so die Annahme des "Meganers". Doch Hartwich, der wie kaum ein anderer auch die ödesten Shows fluffig wegmoderiert, widerspricht und sagt, Starr sei sogar schon sieben Mal aufgetreten. Das kann Bohlen nicht so recht glauben. Darauf der Mann, der immer ein bisschen so rüberkommt, als sei er Heinz Erhardts Enkel: "Es ist alles gut recherchiert, wir sind ja hier bei RTL und nicht beim 'Spiegel'."

Aber wie funktioniert Stevies Trick? Oder ist es gar kein Trick und dieser Mann schluckt wirklich alles runter, um es dann wieder hochzuholen und auszuspucken? Sein Magen muss die reinste Müllhalde sein und fördert Dinge zu Tage, dass man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. Er spuckt Feuerzeuge aus, Weihnachtskugeln und Schlüssel, er schluckt rohe Eier, um sie gekocht aus seinem Bauch zu bergen, er verschluckt vermeintlich schmutzigen Glitter und kippt, so sieht es für den Zuschauer zumindest aus, eine halbe Flasche Spüli hinterher; und schließlich macht er auch noch Seifenblasen und versprüht dann das von ihm im Magen gesäuberte Glitter wie goldenen Regen über einen Tannenbaum.

"Das war einfach magic"

"Ich liebe diesen Mann", lobt Bohlen Starr, dem inzwischen wohl Kultcharakter nachgesagt wird, und Bruce ergänzt: "Das war einfach magic." Die Show selbst allerdings war nicht ganz so "magic". In knapp vier langen Stunden war sie eher wie ein Puzzle, zusammengefriemelt aus Schnipseln der vergangenen Sendungen. Es ist im Grunde aber auch eine Dieter-Show. Dieters Insta-Account, Dieters Follower, Dieter im Selfie-Fieber. Aber Dieter muss eben auch positiv nachgesagt werden, dass er wirklich ein gutes Gehör und Gespür für musikalische Talente hat - wie den 27 Jahre alten Italiener Lorenzo Sposato.

Lorenzo Sposato: Wenn er singt, fließen Tränen. (Quelle: MG RTL D)Lorenzo Sposato: Wenn er singt, fließen Tränen. (Quelle: MG RTL D)

Denn wenn Sposato singt, erzeugt das nicht nur "Gänsehaut", da fließen auch schon mal Tränen bei Bruce, dem daraufhin glatt die Stimme wegbricht oder um es mit Hartwichs Worten zu sagen: Da schmilzt man schon mal weg, "wie 'ne Scheibe Gouda im Steinofen".

Noch einmal hatte jeder der Finalisten die große Bühne ganz für sich allein. Olena UUTAi, die mit ihrer Stimme an "das Winnetou-Thema" erinnert, der tanzende Bäcker, "der mehr drauf hat, als Hüftgold", der junge Countertenor aus Österreich, der so hoch singen kann, dass man Angst hat, die Fensterscheiben könnten gleich bersten oder Hannes Schwarz, der Feuerkünstler, der für seine Kunst so weit geht, dass er eine Verletzung am Auge, die er sich während seiner Showeinlage zuzieht, runterspielt, als sei sie ein Klacks - sie alle haben die Chance auf den Sieg und 100.000 Euro Preisgeld.

Der Traum, vom Singen leben zu können

Neben Stevie Starr schafften es aber letztlich nur Sposato mit dem Schmelz in der Stimme sowie Mo’Voce, eine Gesangsgruppe aus Berlin in die Top 3. Diese Sänger erweichten ebenfalls Bohlens Herz. "Das macht mich traurig und haut mich um, dass solche Musiker putzen gehen müssen." Einst bekamen sie für ihren Auftritt den goldenen Buzzer. Viellicht reicht das ja künftig für Engagements auf Veranstaltungen und Galas, hofft der Chef-Juror.

Dafür, dass die Show so lange dauerte, verpuffte sie am Ende relativ schnell: Kein zweiter Aufritt des glücklichen Siegers, keine Arie, die noch einmal mit bebender Brust geschmettert wurde. Aus, vorbei, auf Wiedersehen.
  

     
Etwas Gutes hat das Ganze vielleicht aber doch: Stevie Starr wird im öffentlichen Gedächtnis hängenbleiben, denn jeder will gern hinter das Geheimnis des schottischen Illusionisten kommen, dessen obere Zahnreihe vielleicht sogar absichtlich so lückenhaft ist. Aber vielleicht ist es ja gar kein Geheimnis, vielleicht ist es, wie Bruce sagt, wirklich Magie. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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